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28-01-2008 12:58
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Das Land, wo die Zitronen blühn
Es ist leider so, dass der Bundesdeutsche grundsätzlich gerne Südtirol (Friaul, Triest...) als Teil Italiens sieht, weil er damit seine, schon seit Goethes Zeiten bekannte, Sehnsucht nach dem Süden in wenigen Autostunden stillt und dabei keine Fremdsprache lernen muss. Als Jörg Haider die Autobahn-Schilder in Villach den Weg nach "Laibach" zeigen liess, dann waren die "Piefkes" total verunsichert, denn sie hatten ihr "balkanromantisches" Ljubljana nicht erkannt. Das erklärt auch, warum der durchschnittliche Bundesbürger die Geburt eines Staates mit dem Namen "Padania" nie willkommen heissen wird. Schon am Brenner riecht Lieschen Müller die ersten Zitronen und spätestens unter der Weinlaube in Kaltern glaubt sie die Stimme der ersten Capri-Fischer zu hören.
Ganz zu schweigen von den neuen Bundesbürgern, denen die "DDR" eingefleischt hatte, es gäbe keine Grenzen ausser der Politischen, da es dem Proletarier sowieso egal sei, wo ihn das Kapital ausbeute. Wenn ich in Mainz normales Deutsch rede und irgendwann sage, dass ich aus Triest stamme, stosse ich meistens auf Unverständnis: Da bin ich der Spielverderber. IP: 81.208.31.216
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