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24-01-2008 13:16
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Wer kommt mit?
Sich vom italienischen Staat loslösen!
Ja, viele meiner süd-tiroler Landsleute flippen regelrecht aus, wenn sie diesen Satz hören... Kommentare wie "wie soll das gehen?; von heute auf morgen gehts sowieso nicht; wir haben eine super Autonomie; uns gehts ja gut....." sind dann meistens die Antwort. Das Argument "wie soll das gehen" oder "das braucht Zeit und ist mir zu lästig" lass ich persönlich in so einem Fall nicht gerne gelten. Ohne Einsatz kommt man halt leider nicht zum Ziel. Das ist im Beruf so, das ist im Sport so und das ist im Glauben so. Ich kann auch nicht zu Hause rumsitzen und von einem Traumjob mit schwindelerregendem Gehalt träumen und am nächsten Tag bin ich ein reicher Mann. Mein Traumhaus stellt sich auch nicht von selber auf, da muss ich schon mal selber mit anpacken und den einen oder anderen Euro locker machen. Man muss sich viele Dinge im Leben erarbeiten und erkämpfen. Das macht meiner Meinung nach das Leben auch so richtig reizvoll, abwechslungsreich und interessant. Ich glaube fest daran, dass Gott uns in diese Welt gestellt hat, damit wir seine Werkzeuge sind und alle Aufgaben die wir auferlegt bekommen, so gut wie möglich mit vollem Fleiß und Einsatz ausführen. Das Argument "uns geht´s ja gut hier, was will man mehr" ist zum Teil eigentlich nicht mal soo schlecht. Abgesehen davon, dass es vielen von unseren Politikern nur ums Geld geht und man immer wieder von krummen Dingen hört, könnte man mit der momentanen Situation eingentlich leben. Vergleicht man den heutigen Stand der Dinge mit der Zeit unmittelbar nach der Zerreißung Tirols, dann hat sich wirklich sehr viel verbessert. Aber alle die so denken müssen sich mal fragen wie es weitergeht. Wie schauts in der Zukunft aus mit dem deutsch- und ladinisch sprachigen Süd-Tiroler Volk? Wenn man die Enwicklung der letzten Jahre anschaut wird deutlich, dass die Italianisierung kein Jahrzehnte alter, verstaubter Begriff ist - im Gegenteil! Die Italianisierung Süd-Tirols ist topaktuell und voll im Gange! Ein kleines Beispiel gefällig? Jedes Jahr kommen mehrere Ausländer nach Süd-Tirol zum Arbeiten, viele davon werden auch in Süd-Tirol ansässig. Die meisten dieser ausländischen Arbeitskräfte können vorwiegend italienisch sprechen und ihre Kinder werden zum größten Teil in italienische Schulen gesteckt! Wenn man die steigende Ausländerzahl in Süd-Tirol der letzten Jahre mitverfolgt muss man wirklich kein Prophet sein um sich ausmalen zu können, was bei uns in 1 vielleicht 2 oder 3 Jahrzehnten die deutsch- und ladinisch sprachigen Süd-Tiroler noch zu sagen haben! Ich möchte an den Ausländern an dieser Stelle auch überhaupt keine Kritik ausüben. Unsere Politik machts möglich - wenn ich nach Italien kommen würde als Ausländer, würde ich auch italienisch lernen, überhaupt dann, wenn ich sowieso nicht in eine deutsche Schule gehen darf. Ich glaube diese kleine Vision könnte viele Skeptiker der heutigen Zeit mal dazu bewegen, den Kopf zu benutzen. Zugegeben, ein wirklich genialer Plan der Faschisten, diese Italianisierung. Sogar in der heutigen Zeit noch voll im Gange. Wenn auch auf eine ganz andere, ja regelrecht schleichende Art, hinter unserem Rücken. Lohnt es sich also für unsere Heimat zu "kämpfen" oder nicht? Ich jedenfalls bin stolz darauf, ein Mitglied der Süd-Tiroler Freiheit zu sein und ich habe es mir zum Ziel gemacht, soweit auf diesem steinigen steilen Weg mitzugehen, wie ich es mit meinem Leben mit Jesus Christus vereinbaren kann! Also, wer von euch kommt mit? IP: 88.61.44.32
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