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23-01-2008 12:43
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Selbstbestimmung
In Italien regieren und regierten in letzten Jahren entweder die Rechten mit der Unterstüzung der Neofaschisten oder die Linken mit der Unterstützung der Kommunisten. Kann man sich dann der Zukunft für das Land Süd-Tirol in so einem Land sicher sein, wenn in Italien nur solche Machtkonstellationen möglich zu sein scheinen? Man kann vieleicht nur in den Kategorien des kleineren Übels denken, und das ist bestimmt keine gute Basis in den Beziehungen zwischen Autonomie und Staat. Eine neue Zukunft für die AP Bozen Südtirol ist meiner Meinung nach nur auf dem direkten Wege der Ausübung der Demokratie möglich, wo man am besten zeitgleich mit anderen autonomen Regionen der EU die Bürger der AP Bozen Südtirol über diese Frage der bis jetzt dem Land von Italien verwehrten Selbstbestimmung in einer demokratischen, freien, gleichen und geheimen Wahl entscheiden lässt. Italien kann das Ergebnis dann ernst nehmen oder nicht, es wird sich aber danach der Selbstbestimmung des Landes Süd-Tirol in Italien und in Europa nicht mehr, so wie heute, verschliessen können, ohne ein demokratisches Imageproblem zu riskieren. Vorausgesetzt, die Bürger würden mehrheitlich und überzeugend für alle Seiten für die Selbstbestimmung des Landes abstimmen, die dann immer noch von politischen Wohlwollen in Rom abhängig sein wird, aber nicht nur. In unserer Zeit sind auch die Institutionen der EU für immer mehr der nationalen Fragen mitverantwortlich, oder können auch auf der lokalen Ebene mitentscheiden. Diesen gangbaren Weg gilt es mehr und mehr, meiner Meinung nach, zum Wohle des Landes auszubauen, und dann ist die Tiroler Einheit auch nicht mehr weit, wenn man damit die nächsten Jahre und Jahrzehnte und den heutigen und künftigen Stand der politischen Entwicklung der EU und ihrer Mitgliedsländer versteht.
IP: 195.3.113.167
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