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17-01-2008 09:37
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Eva Klotz im Reginalrat
Da bisher keine neue Topic eröffnet wurde, möchte ich an dieser Stelle den aussergewöhnlichen Weitblick von Frau Klotz herausstellen, den sie mit Ihrem Abstimmungsverhalten bezüglich dem Wunsch von den Gemeinden des Veneto/Venetien sich der Region Trentino/Südtirol anzuschließen. Mit bis zum Teil 95% haben diese Gemeinden den Übertritt gewünscht.Wie lästige Bittsteller hat man sie abgewiesen. Erstaunlich die Anhänglichkeit dieser Zimbern zu Ihren nördlichen Brüdern. Was gilt denn Treue heutzutage noch? Sieben von diesen neun Gemeinden sind die sogenannten Sette Comuni/Sieben Gemeinden bei denen die zimbrische Haussprache gerade ausstirbt: Asiago/Sleghe(Schläge),Lusiana/Lusaan,Enego/Genebe, Fotza/Vüsche, Gallio/Ghel,Rotzo/Rotz und Roana/Roboan mit seiner am meisten zimbrisch gebliebenen Fraktion Mezzaselva/Mittebale(Mittenwald).Auch Conco, das nicht zu den Sieben Gemeinden gehört, hat aber eindeutig zimbrische Wurzeln und führt den schönen zimbrischen Namen \"Kunken\". Die Nachnamen in der Gemeinde sind überwiegend zimbrisch. Sovramente hat diese eindeutige Zuordnung nicht. Schon vor über hundert Jahren hat die schlafmützige österreichische Verwaltung es versäumt die Sieben aber auch die Dreizehn Gemeinden an Tirol zu binden. Diese Gemeinden wären gut beraten in der Zukunft eine erneute Abstimmung zu suchen. In der Zwischenzeit sind mehr zimbrische Aufschriften anzubringen, die Ortstafel hat zeisprachig zu sein: Italienisch/Zimbrisch, was noch nicht überall der Fall ist. Der Erhalt der zimbrischen Muttersprache ist durch drastische Verstärkung von Kursen zu fördern. Eine Minderheit muß auch den Willen zum Überleben zum Ausdruck bringen, sonst versinkt man in der Italianiá. Damit wäre die Zeit überbrückt bis eine neue Mehrheit im Südtiroler Landtag eingezogen ist.
IP: 87.180.113.29
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