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23-01-2008 09:54
 
Der kleine Benito rülpst
Wer sagt das, der der Deutschen Sprache, bzw. des Dialekts mächtige kleine Benito, und dazu heute noch im Jahre 2008? Eure nationalistischen Brüder im Geiste in Serbien haben damit gerade im Falle von Kosovo einen beispielgebenden Schiffbruch erlitten. Diese italienische Demokratie garantiert allen Menschen die Meinungsfreiheit, aber noch in den 70er Jahren konnte man in Süd-Tirol wegen Beleidigundg der Italianità, wie heute noch in der Türkei des Türkentuns, verurteilt werden, d.h. wegen Lappalien und aus lächerlichen Anlässen. Nach 1946, sogar noch in den 50er Jahren sind in dieser italienischen Demokratite, nicht in der Zeit des grossen Benito vor 1943, sogar süd-tiroler Kinder nach Österreich abgeschoben worden, wenn die Eltern Patrioten waren, und sich ohne Wenn und Aber für die Selbstbestimmung des Landes eingesetzt haben. Manche dieser damals abgeschobenen Kinder setzten sich und setztes sich für Süd-Tirol im Vaterland mit allen Kräften ein, damit dem Land endlich einmal in Zukunft Gerechtigkeit in der Frage der Selbstbestimmung widerfährt. Noch ein Beispiel, waren die Deutschen im Arbeiter- und Bauernparadies bis November 1989 auch nicht restlos mit ihrer Lage glücklich und zufrieden? War die Deutsche Einheit laut einer Aussage von BK G.Schröder vom Sommer 1989 nichts weiter als eine Illusion? Hat man dort nicht auch die Kritiker des Systems über die Grenze ins Ausland in die BRD abgeschoben? Wer so etwas schreibt, stellt sich selbst ein sehr trauriges Zeugnis aus, aber da gibt es noch den grossen Papa, auf den der kleine Benito sich immer verlassen haben wird, und der passt schon auf, dass es so bleibt, wie es heute noch ist. Wenn nur Demokratie und freiheitliche Gesellschaft der EU nicht da wäre, mit freigewählten Parteien, Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit, EuGH, Europa Parlament, UNO usw., da würde wahscheinlich der kleine Benito mit seinem Papa ganz genau wissen, was zu tun wäre in diesem Falle. Seine Freune in Serbien haben das auch in den 90er Jahren noch geglaubt, und tun das heute immer noch, bis sie bald in einer neuen politischen Realität aufwachen werden müssen. Süd-Tirol ist sprachlich, kulturell und ethnisch nicht Italien, und wem das nicht passt, der kann, oder auch nicht, hier bleiben, und diese objektiven Tatsachen endlich einmal zur Kenntnis nehmen, unabhängig von der real existierenden Grenze am Brenner, die das Land Tirol heute in drei Länder teilt! Das Land Tirol wächst aber seit 1995, seit Österreich der EU beigetreten ist, wieder und immer stärker zusammen, und da fährt sogar die Brenner-Eisenbahn drüber. Man muss aber leider fürchten, dass bevor manche Italiener in Süd-Tirol das kappieren, wird vieleicht Sizilien oder Sarinien unabhängig werden. Sie sind so sehr auf diese Auseindersetzung fixiert, dass sie gar nicht merken, was rundherum geschieht, und dass sich Europa weiter entwickelt hat. Den Verteidigern des Potemkischen Konstrukts der Italianità des Alto Adige darf man daher raten, sie mögen ins Mezzogiorno, nach Neapel z.B. auswandern, und gerade dort dafür kämpfen, wo diese echte Italianità wirklich sich in einem furchtaren Zustand und in Gefahr befindet. Das werden sie aber wahrscheinlich nicht tun, da es in diesem furchbaren Land Süd-Tirol so furchbar schön gemütlich und bequem ist, und es kostet auch keine echte und grössere Anstrengung, nur ab und zu einen braunen oder schwarzen Rülpser in Richtung der heute mutigen Österreich patriotischen Kräfte in Süd-Tirol.
IP: 195.3.113.170
 
Markus A.
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