Einen Kommentar melden
Danke, daß Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Kommentar an den Administrator dieser Seite zu melden.
Bitte vervollständigen Sie dieses Formular und klicken Sie anschließend auf den Senden Button, um Ihre Meldung abzuschließen.
Fragen oder Hinweise zum Kommentar
|
10-12-2007 14:10
|
|||
|
Sehr geehrte Frau Klotz,
Zu recht zitieren Sie die Mißstände in Rot-China. Die Majorisierungspolitik (oder besser gesagt: Sinisierungspolitik) der Pekinger Regierung zu Lasten der Tibeter und Uiguren (letztere sind bereits eine Minderheit im eigenen Land) war und ist besonders brutal und von jedem zivilisierten Staat zu kritisieren. Im Kosovo sind die ethnischen Spannungen immer noch nicht Vergangenheit, und zu recht fürchten Serben, Türken und Roma die Rachegelüste der möglichen Herren von morgen, die albanische Mehrheit. Ihr habt das Glück, in einem Land zu leben, in dem das Vergießen von Blut -zum Glück- der Vergangenheit angehört. Persönlich war ich letztes Jahr voll und ganz mit dem ehemaligen italienischen Staatspräsident und jetziger Senator auf Lebenszeit Francesco Cossiga einverstanden, endlich, nach fast 90 Jahren, eine Volksabstimmung in Südtirol zu halten. Schließlich wurde euer Land von heute auf morgen von Österreich getrennt und dem Königreich Italien zugesprochen, ohne daß man die Bevölkerung gefragt hat. Nun hätte ich gerne von Ihnen gewußt: Wie steht es mit den ladinischen Gebieten? Wie steht es mit dem alten Welschtirol? Schließlich gehörte auch letzteres zum historischen Tirol, und auch dort gibt es mittlerweile wieder zahlreiche Schützenkompanien und die Erinnerung an der Zeit eines gemeinsamen, dreisprachigen Tirol von Kufstein bis Borghetto lebt wieder auf. Halten Sie es für richtig, ethnische Grenzen zu schaffen, wie die Salurner Klause? Mit den besten Wünschen, Corvaja IP: 141.2.191.31
|
|||
![]() |


