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08-12-2007 08:48
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@stun
Hättest Du nicht etwas pathetischer sein können? Daß die Südtiroler von 1922 bis 1943 unter der faschistischen Herrschaft und von 1946 bis 1969 unter der DC gelitten haben, steht fest. Allerdings muss auch gesagt werden, daß die Südtiroler keinen großartigen Widerstand in der ersteren Zeit geleistet haben, sie haben sich eher passiv verhalten, und als am 8.09.1943 die Nazis einmarschierten, haben viele von ihnen gerne mitgemacht, siehe die Deportation der Meraner Juden sowie Kämpfe und Erschießungen durch SOD-Kommandos gegen italienische Partisanen und Antifaschisten. Alo, sollten auch die deutschen Südtiroler mal vor der eigenen Haustür kehren, bevor sie sich ständig als unschuldige Opfer darstellen, denn das waren viele von ihnen nicht. Es gab ja auch viele Fälle von Südtiroler Wehrmachtsdeserteure und Verweigerer, die es nach dem Krieg sehr schwer in der Gesellschaft gehabt haben, gerade weil sie damals keinen Feldgrau trugen und mitgemacht haben. Oft scheint der Antifaschismus ein bequemer Deckmantel zu sein, um die eigene rechtsextreme Gesinnung zu verstecken. Gleiches macht die italienische extreme Rechte in Südtirol, die paradoxerweise gegen die "sudtirolesi nazisti nell' anima" (wie Andrea Mitolo sagte) schwadroniert um dann in Piazza della Vittoria den rechten nArm hochzustrecken. Südtirol ist auch die einzige Gegend in Italien, wo die italienische Rechte größtenteils antideutsch gesint ist; im restlichen Italien gibt es auch zahlreiche Sympathisanten des Dritten Reiches unter den Rechten, und die außerparlamentarische extreme Rechte hatte immer durchaus mehr Gemeinsamkeiten mit dem Nationalsozialismus als mit dem klassischen Mussolini-Faschismus. IP: 84.176.22.225
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