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05-12-2007 11:11
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Mein Süd-Tirol
Die Mehrsprachigkeit in Süd-Tirol hat viele Vorteile, die man nicht für möglich halten würde. Es gibt hier Italiener oder halbe Italiener oder Italienerinen, die es uns weiss machen wollen, wie schön es für die Süd-Tiroler in Italia ist, oder sein könnte. Ich kenne so gut wie keine Menschen und habe so gut wie nie welche kennengelernt, die darüber glücklich wären, dass sie Bürger von Italien sind und dass sie Italienisch in Süd-Tirol sprechen dürfen. Die meisten, die ich kenne sehen in Italien eher eine mit allen nur möglichen Mitteln erzwungene Staatsmacht, die man nicht so leicht los werden kann. Die Süd-Tiroler haben sich noch nie mit Italien als Land identifiziert. Das trifft eher hier aber zu 100% auf Italiener zu, die in deutsche Schulen gegangen sind, um die Sprache und die Mentalität der Süd-Tiroler schon als Kinder zu lernen. Das hat es auch umgekehrt genauso gegeben. Also tut bitte nicht so, als ob jeder und jede, der/die einigermassen gut auf Deutsch schreiben kann, ein/eine Südtiroler/in wäre. Ist das auch ein Teil des von Italien so mühsam konstruierten Potemkischen Konstruktes in Süd-Tirol? Die Südtiroler sind ausserdem keine Minderheit im eigenen Land, sondern stellen 75% der Bevölkerung des Landes, dazu leben fast alle Italiener nur in oder um Bozen herum. Anderswo sind es meistens nur Carabinieri, Finanzpolizei, Zollwache und Militär und ihre Angehörigen, also eine klassische Situation einer systematisch geplanten und mit den Mitteln der Staatsmacht erzwungenen und verwalteten Italianitá in Süd-Tirol. Für mich war es immer und ist es ein Potemkisches Konstrukt. Die Menschen in Süd-Tirol waren schon immer und sind Gott sei Dank immer noch Tiroler geblieben und fast alle wissen ganz genau wo ihre Heimat und ihr Vaterland liegen, und das war nie, ist es nicht, und wird es nie das Land werden, wo die Zitronen blühen, nämlich Italien, sondern ein anderes Land nördlich der Brennergrenze, wo in den Bergen Enzian und Edelweiss heimisch sind, die Blumen, die für Treue, Ehre, Ausdauer und Standhaftigkeit stehen. Auf dieses rot-weiss-rote Land reagieren die Verwalter der Fernbestimmung und ihre Paladine schon immer hier allergisch, da dieses Land ohne Unterlass zu seinen Menschen auch in Süd-Tirol steht. Die Zukunft gehört aber nicht dieser kleinen Minderheit der Südtiroler, die zu Italien halten wollen, sondern der Selbstbestimmung des ganzen Volkes. Früher oder später wird es auch der Fall sein, in einem Land Tirol südlich des Brenners!
Wohl ist die Welt so gross und weit Und voller Sonnenschein, Das allerschönste Stück davon Ist doch die Heimat mein: Dort wo aus schmaler Felsenkluft Der Eisack springt heraus, Von Sigmundskron der Etsch entlang Bis zur Salurner Klaus´. Wo König Ortler seine Stirn Hoch in die Lüfte reckt Bis zu des Haunolds Alpenreich, Das tausend Blumen deckt: Dort ist mein schönes Heimatland Mit seinem schweren Leid, Mit seinen stolzen Bergeshö´n, Mit seiner stolzen Freud´, Das ist mein Heimatland, Mein Süd-Tirol! IP: 195.3.113.179
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