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03-12-2007 23:23
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Gedenktafel am Brenner
Wenn man sich die neuesten Schmierereien an dieser Tafel genauer anschaut, dann erkennt man gleich die Ählichkeiten mit den Schmierereien von Anfang Juni dieses Jahres an der Gedenkapelle bei Innsbruck, kurz vor einem wichtigen Schützentreffen, in der Nacht vor dem Tag der Tiroler Einheit. Diese Handschrift der Vandalen ist meiner Meinung nach die gleiche. Die histerischen Reaktionen von manchen Forumteilnehmern auf das Aufstellen dieser Tafel, direkt an der Unrechtsgrenze am Brenner, lassen mich nur auf eines schliessen. Die Hütter der Italienischen Staatssicherheit müssen sehr besorgt sein, über solche Aktivitäten der Untertanen in Süd-Tirol, die sogar die Frechheit besitzen, überhapt solche Worte wie, Wiedervereinigung des geteilten Landes Tirol, Selbstbestimmung, Wir sind Ein Volk und so weiter, überhaupt in den Mund zu nehmen und das auch laut zu sagen, so das es alle wissen und verstehen. Wie man weiss, haben diese italienischen Dienste, die für die Staatssicherheit in Italien arbeiten, gerade in Süd-Tirol überall ihre Ohren, Augen und noch vieles mehr an tüchtigen Personal. Diese Tafel am Brenner ist aber mit der behördlichen Zustimmung und Genehmigung der Behörden in Tirol aufgestellt worden, und sie steht auf dem Boden des Österreichischen Staates, dazu einige Meter entfernt vom Haus der italienischen Grenzpolizei und der Zollwache, die Tag und Nacht, wie der Höllenhund Cerberus diese Grenze beobachten und bewachen, gerade dort und in diesen Tagen. Unter den Augen dieser Leute mehrfach diese Tafel der Süd-Tiroler Freiheit zu beschädigen oder zu beschmieren, so dass sie es nicht merken würden, ist so gut wie unmöglich. Ich würde mich daher fragen, warum darf oder will man derartige Übergriffe, höchstwahrscheinlich von der italienischen Seite der Grenze her auf dem Österreichischen Boden nicht verhindern. Diese Tafel ist zu 100% in Österreich legal und sie darf auch dort stehen, solange alle rechtlichen Vorschrifen eingehalten werden. Die ideologische und politische Interpretation dieser Tafel in Österreich gehört den Österreichern, nicht Italien! Es ist daher auch die Aufgabe der Behörden in Österreich eine genehmigte und legal aufgestellte Gedenktafel mit allen Mitteln zu schützen. Ich möchte nicht so weit spekulieren, dass dies jetzt eine Neuauflage von Aktivitäten der sog. "Gladio"- Aktionsgruppe in speziellen Auftrag auf fremden Staatsgebiet wäre, um diesmal das tirolpatriotische Aliegen der Süd-Tiroler Freiheit und der Selbstbestimmung zu torpedieren. Wenigstens handelt sich aber jetzt dabei "nur" um Schmieraktionen an einer kleinen Kirche und bei einer Tafel an der Unrechtsgrenze am Brenner in Tirol und nicht wie seinerzeit, um die Sprengung des Andreas Hofer Denkmals in Innsbruck oder Bomben in Österreich im und rund um Salzkammergut in den 60er Jahren, also um Terrorismus. Ein déjà-vu-Erlebnis stellt sich trotzdem bei mir bei diesem Gedanken ein, obwohl ich diese Jahre nur noch aus der Geschichte kenne. Sollten diese gezielten Störaktionen womöglich von der staatlicher Seite in Italien organisiert worden sein, dann befinden sich diese Herrschaften in einer "guten" Gesellschaft mit den Hüttern der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR. Wie man auch aus der Geschichte weiss, haben die Sicherheitsorgane in Italien seinerzeit in den 60er Jahren sogar die verbrecherische und totalitäre DDR-Stasi nach Süd-Tirol "eingeladen", um sie auf den damaligen Süd-Tiroler Widerstand zu hetzen. Es gibt in den Archiven in der BRD genug Dokumente, die das klar belegen können. Auch dort in der Ex-DDR, in einem anderen Land der Verweigerung der Selbstbestimmung, reagierte man sofort histerisch und mit Panik auf alles, was den patriotischen Geist und den Einheitsgedanken mit den Landsleuten im Westen hinter der Zonengrenze unter Umständen beleben oder wach halten würde. Wie schlecht muss es um diese Staatsicherheit und dieses System der Verweigerung der Selbstbestimmung für das Süd-Tiroler Volk in Italien bestellt sein, wenn meine Vermutung stimmen würde, und diese Sabotage und Vandalenakte nicht von ideologisch verblendeten Chaoten stammen würden, sondern wie seinerzeit auf "Bestellung" geschehen sind. Die Republik Österreich ist die Schutzmacht der Süd-Tiroler, daher sollte man meiner Meinung nach alles unternehmen, dass solche Nacht-und Nebel-Aktionen auf dem Staatsgebiet der Republik Österreich von dieser "bestimmten" Seite einfach nicht mehr geduldet werden, allein aus dem Respekt vor dem eigenen Ruf als Rechtsstaat. Mit der Sicherheit gerade an dieser sehr sensiblen Grenze in Tirol ist nicht zu spassen. Als Bürger der EU, von Italien und von Österreich haben wir das Recht unsere Meinung frei und unbehindert kundzutun und mit friedlichen und demokratischen Mitteln uns für Ein Tirol nach unserem Verständnis politisch friedlich und demokratisch einzusetzen. Die staatlichen Organe sind auch in Italien dazu da, würde man meinen, um diese Meinungs- und Versammlungsfreiheit ohne Wenn und Aber zu garantieren. Sollte es nicht der Fall seit, ist es traurig genug und ein verheerendes Zeugnis der demokratischen Unreife von manchen Institutionen in Italien. Normale und aufrechte Menschen sagen offen, bei Tag und ohne Furcht ihre Meinung. Aus dem Hinterhalt heraus, in einem Wald, unter dem Schutz der Dunkelheit, womöglich mit einer rechtswidrigen Billigung der Führungskräfte der staatlichen Sicherheit solche Vandalenakte zu verüben, zeugt in meinen Augen nur von einer faschistoiden und niedrigen politischen Gesinnung. Wenn die tirolpatriotische Bewegung der SF politisch so schwach und so klein wäre, dann würde ich doch den Vandalen raten, sie und ihre Tafeln in Ruhe zu lassen. Wer den Widerspruch nicht ertragen kann, ist in meinen Augen kein Demokrat und kein guter Europäer und Nachbar!
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