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03-12-2007 13:40
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DOB
Was hier noch nicht erwähnt wurde und auch z.B. in der Tiroler Tageszeitung nachzulesen ist:
die Gesellschafter der DOB AG sind durchwegs Nord- und Südtiroler Unternehmer und keine Italiener. Umso beschämender ist daher die Vermarktung des DOB. Wenn der Brenner zu Brennero wird, wenn Südtiroler Ortsnamen nur auf italienisch angeschrieben werden und behauptet wird, dass der Brenner schon seit jeher das Tor zu Italien gewesen ist, dann kann ein halbwegs gebildeter Mensch nur den Kopf schütteln. Aber offensichtlich wollen die Betreiber des DOB Ihre Kunden auch für dumm verkaufen: Das ganze Marketingkonzept zielt ja nicht in erster Linie auf Italiener ab, die auf der Durchreise nach Österreich und Deutschland beim DOB einkehren sollen. Nein, in erster Linie sollen Kunden aus dem Norden angesprochen werden. Der Italiener, der z.B. auf einen Kurzurlaub nach Innsbruck fährt und am Brenner Rast macht, will ja kein italienisches Flair haben, sondern die Tiroler Bergweihnacht mit Christkindlmärkten usw. erleben. Der Brenner sollte nicht den Eindruck erwecken, dass dort Italien beginnt. Man hat hier eine große Chance vergeben. Anstelle des DOB hätten die beteiligten Unternehmer auch ein anderes Projekt umsetzen können. Man hätte ja am Brenner, der Mitten in Tirol liegt, auf Tiroler Flair setzen können. Damit hätte man wahrscheinlich mehr Italiener ansprechen können als mit dem DOB. Damit hätte man auch die Brennergrenze unbedeutender werden lassen können, wenn man herausstreicht, dass auf beiden Seiten Tirol liegt. IP: 80.122.84.130
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