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01-12-2007 12:11
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Ein Tirol
Ich galue, ich habe den Klaus nicht richtig verstanden, wer wird nicht zu den Nord- und Süd-Tirolern passen? Die Italiener vieleicht? Da habe ich keine Angst, in Tirol nördlich des Brenners fühlen sich die Italiener sehr wohl, die dort ständig leben, und werden von den Österreichern auch gemocht und sehr gut behandelt. In Österreich herrscht die Maxime Leben und Leben lassen, wenn man sich an die Regeln der Gemeinschaft hält. Die Tiroler hingegen in allen Teilen der geteilten Heimat werden immer zusammen passen, egal wie lange noch die Teilung Tirols noch andauern wird. Da habe ich auch keine Angst. Es wächst schon jetzt langsam zusammen, was zusammen gehört. Wir haben uns diese Teilung nicht ausgesucht, aber wir müssen sie weiterhin über uns ergehen lassen und darunter leiden, wie unter einer Dornenkrone. Wem die gemeinsame Tiroler Heimat und das Vaterland Österreich nichts sagen, aus welchen Gründen auch immer, der soll es bleiben lassen. Sie haben es nicht verdient, wenn sie darunter sich nichts vorstellen können. Ich würde meinen, heute noch würden ganz sicher die meisten Tiroler in Süd, Ost und Nord Tirol in einer freien Abstimmung die Wiederherstellung der Landeseinheit in Tirol zwischen Salurn und Kufstein ganz sicher klar und deutlich bejahen und gerade das will man vor allem in Rom unter keinen Umständen zulassen, dass ein fernbestimmtes kleines Volk in Süd-Tirol über seine Zukunft und über die Freiheit in Einheit entscheiden darf, auch wenn dieses Volk immer wieder, wenn es nur konnte, die Welt um dieses Recht angefleht hat. Die Süd-Tiroler sind bis heute Gott sei Dank grösstenteils immer noch dem Tirolertum treu geblieben. Dass es damit gerade in diesem Land an der Wiege Tirols um Meran und Bozen und zwischen Salurn und Brenner, zwischen Reschen und Innichen noch so ist, das ist der grosse und unvergängliche patriotische Verdienst der vielen Männer und Frauen in diesem Land, die ohne Rücksichtnahme auf Nachteile in ihrem persönlichen Leben und in weiterem Umfeld für diese Einheit Tirols ohne Wenn und Aber kompromisslos eingetreten sind und weiterhin mutig eintreten. Das Land Tirol südlich des Brenners haben bis jetzt nicht die immer bequem und angepasst denkenden Menschen gerettet, sondern die Menschen, die bereit waren aus Liebe zu ihrer Heimat das wertvollste hinzugeben, was man überhaupt als Mensch und Bürger der Tiroler Heimat und dem Vaterland Österreich an Liebe und Treue zurückgeben kann, nämlich nicht nur die eigene Zeit und tägliche patriotische Arbeit, sondern seinerzeit vor mehr als 30 Jahren sogar das Leben, Gesundheit und persönliche Freiheit oder ein Leben im Exil. Die heute von allen als so selbstverständlich betrachtete Autonomnie verdanken wir diesem einmaligen und uneingenützigen Opfer dieser mutigen Männer und Frauen, die in der Zeit der grössten Bedrohung der Tiroler Identität des Landes und Volkes südlich des Brenners bereit waren, für das Land sogar "das letzte Hemd" zu geben. Wer die Vorzüge der heutigen Situation erkennt, der soll wenigstens kurz vor diesem Opfer gedanklich verweilen. Sie haben damals Tirol südlich des Brenners und damit uns alle mit allen Mitteln verteidigt und manche haben dies sogar mit ihrem Leben in den Folterkammern der Macht der Fremndbestimmung bezahlen müssen. Dieses Land Süd-Tirol haben, wie es mir scheint, vorübergehed vor einem ethnischen Untergang solche Namen gerettet, wie Amplatz, Kerschbaumer, Höfler, Klotz und weitere hunderte von grossen Patrioten, aber auch Tausende von Menschen, die überall dort, wo sie etwas dazu beitragen konnten und können, ihren persönlichen Beitrag für die Wiederherstellung der Landeseinheit auch in unserer Zeit bereit sind zu leisten. So befinden sie sich in der direkten Nachfolge des Tirolpatriotischen Auftrages unserer Landesväter Andreas Hofer aus Süd- und Josef Speckbacher aus Nord- Tirol. Kein Unrecht der Teilung der Heimat wird ewig währen, wenn wir alle, die an ein Tirol glauben, es weiterhin nicht zulassen werden, dass der Glaube an die Landeseinheit mit der Zeit uns allen abhandenkommt. Es gibt so viele Beispiele aus der Geschichte, die das belegen, dass man die Einheit eines Landes und Volkes früher oder später wiederherstellen kann. Die Wiedervereinigung in Tirol ist möglich und die Zeit, in der wir leben, war noch nie so günstig dafür wie gerade jetzt. Gerade aus diesem Grund arbeiten die Kräfte, die an der Teilung festhalten wollen, an gegenteiligen Konzeten der Fortführung der Teilung. Dazu passt gut eben das Bild z.B. eines wohlstandverwahrlosten und zufriedenen Tirolers, der nichts anderes im Kopf hat als nur Konsum Konsum und noch einmal Konsum. Die neuen Einkaufszentren sind gewollt oder ungewollt sicherlich ein Mittel dazu, aber auch da zeigen sich schon die ersten Risse. Die permanente Krise in Italien wird wohl dieses Vorhaben scheitern lassen, umso lauter werden dann die Missionare und Politkommissare die Vorzüge der real existierenden Autonomie preisen, um in Wirklichkeit anderen Menschen den Weg zur Einheit in Tirol zwischen Salurn und Kufstein zu versperren. Heute gibt es noch auf beiden Seiten der Unrechtsgrenze genug Menschen, die an Ein Tirol glauben. Tirol isch lei oans, a Landl kloans! Mit Gottes Hilfe und Segen und mit unserer Arbeit und Zutun werden wir das auch einmal ohne jede Einschränkung erreichen und in einem wiedervereinten Land Tirol unter der rot-weiss-roten Fahne leben.
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