Einen Kommentar melden
Danke, daß Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Kommentar an den Administrator dieser Seite zu melden.
Bitte vervollständigen Sie dieses Formular und klicken Sie anschließend auf den Senden Button, um Ihre Meldung abzuschließen.
Fragen oder Hinweise zum Kommentar
|
30-11-2007 01:43
|
|||
|
DOB
Da hat jemand etwas gründlich missverstanden. Wir haben kein Problem mit den Italienern, mit ihrer Sprache und Kultur, aber es ist zufällig dieses Land Italien, das damals quer durch Tirol, wider Vernunft und Völkerrecht eine bis heute existierende und für sehr viele von uns schmerzende Unrechtsgrenze gezogen hat. Nach der Klärung der Selbstbesitmmungsfrage in Süd-Tirol könnte man überall im Heiligen Land Tirol von Salurn bis Kufstein solche Outletscenter bauen, wenn Bedarf vorhanden sein sollte, egal italienische, französische oder spanische. Was hat damals der grosse deutsche Dichter J.W. von Goethe auf seiner Reise nach Italien in seinem Tagebuch geschrieben? In Innsbruck angekommen, muss ich feststellen, ich bin hier nicht mehr in Deutschland, aber noch nicht in Italien, dieses Alpenland in Österreich ist nach meinem Geschmack eine Mischung aus beiden diesen Ländern und Kulturen. Ein
Goethe-Zitat aus dem Kopf, aber der Sinn dieser Bemerkung müsste einigermassen stimmen. Wenn wer hier von verletzten Gefühlen schreiben will, das sind in erster Linie die Tiroler auf beiden Seiten der Unrechtsgrenze, da man uns die Selbstbestimmung auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechtes der Völker ( UNO-Charta, Helsinki-Schlussakte, Menscherechstpakte der EU und der UNO, Völkerrechtskodifikationen usw.)und die Einheit in Tirol bis heute mit dem Hinweis auf die Autonomie immer noch verweigert. Das politische Instrument der Autonomie ist in erster Linie dazu da, um wirkliche ethnische Minderheiten in ihrem Land vor der Mehrheit zu schützen. Das sind bekanntlich die Südtiroler nicht mit 75% Anteil an der Gesamtbevölkerung. Dazu leben fast alle Italiener in Süd-Tirol nur in und um Bozen herum, abgesehen von Militär und Carabinieri - laut Statistik 4x stärkere Präsenz, als z.B. im Trentino, die uns jeden Tag daran erinnern und nicht vergessen lassen, dass hier Italia ist. Ein wahrlich "edler" Charakterzug der Italiener und der mitgebrachten italienischen "dolce vita" in Süd-Tirol, die vielen Menschen in diesem Land sehr bitter "schmeckt". Anderswo in Europa werden in unserer Zeit Jahr für Jahr fast im Vorbeigehen neue Selbstbestimmungen möglich, in Süd-Nord- und Ost-Tirol hingegen bewegt diese Frage sehr viele Menschen, aber ohne wirklich sichbare Resultate in der Politik. Italien ist dort, wo Italiener leben, am Brenner und in der Umgebung gibt es auch andere Einwanderer aus dem Balkan z.B. oder aus Arabien. Würde man deswegen Brenner als ein Tor nach Afrika bezeichnen wollen? War nur ein Witz. Ein Italiener aus Neapel hat einmal zu mir gesagt, als ich ihm von meiner Marokkoreise erzählt habe, "Ich (Giorgio) reise nicht dorthin, ich habe Afrika und Arabien Zuhause in Napoli" Das hat er natürlich auch als Scherz gemeint, also ein wenig Sinn für Humor würde uns allen trotzdem manchmal doch nicht schaden. Jeder in Süd-Tirol weiss die italienische Kultur zu schätzen, aber dieses Land ist eben zuerst Tirol und nicht Italien, daher ist es ein Etikettenschwindel, wenn man in Zusammenhang mit Süd-Tirol für Italianitá Werbung und damit vor allem mit dem zahlunskräftigen Kunden aus Österreich Geschäft machen will. Mir wäre es 1000% lieber, wenn die süd-tiroler Wirtschaft dieses Geschäft mit den Menschen aus unserem Vaterland Österreich machen würde, mit der Dachmarke und mit den Produkten ausschliesslich aus Süd-Tirol. IP: 195.3.113.164
|
|||
![]() |


