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11-11-2007 12:27
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Tiroler Wiedervereinigung
Was die Menschen in ganz Tirol unter Wiedervereinigung verstehen wollen, das bestimmen nur sie und niemand sonnst und ganz bestimmt nicht die Italiener. Das Recht auf Selbstbestimmung ist eines der wichtigsten Menschenrechte. Italien ist als Staatswesen demokratisch ausgerichtet, in der Frage der Selbstbestimmung verweigert man aber dieses Recht den Südtirolern mit faulen Ausreden seit ewigen Zeiten. Der demokratische Wille hier schaut ganz anders aus, als sich das viele Italiener vorstellen wollen und das wissen sie auch ganz genau! Das Recht auf Selbstbestimmung wurde zum letzten mal bei der Konferenz über Zusammenarbeit und Sicherheit in Europa 1975 in Helsinki auch von Italien unterzeichnet und ratifiziert worden. Damals hat auch der greise sowjetische Kommunist und Diktator Leonid Breschniev und der von seinem ostdeutschen Volk ja so heiss geliebte Erich Honecker dieses Völkerrechtdokument unterschreiben. Sie dachten sich damals, das dient nur dazu um die Westler einzulullen und reinzulegen und damit wir eine Verschnaufpause im Wettbewerb der Systeme bekommen. Daran halten werden wir uns natürlich nicht, weil niemand die Macht über uns hat und uns kann auch niemand dazu zwingen. Das hätte uns noch gefehlt, dass die Menschenrechte sogar mit dem Recht auf Selbstbestimmung dazu hier noch, wo alles so perfekt ist im Paradies der Werktätigen, wo alle restlos glücklich und zufrieden sind, Gott bewahre mit der Zeit salonfähig werden. Es hat trotzdem nicht lange gedauert, bis dieses System von alleine zu bröckeln begonnen hat und wegen Unfähigkeit in Demokratiefragen und zivilisatorischen Versagen eher inplodiert als explodiert ist. Die Massendemonstrationen der Bürger, die die Freiheit der Wahl haben wollten, haben diesem verkommenen System der Unterdrückung der glundlegendsten Menschenrechte nur den Rest gegeben. Heute ist das bereits Geschichte einer demokratischen, friedlichen, glücklichen und mehr oder weniger gelungenen Wiedervereinigung der Deutschen, die man seinerzeit mit Gewalt nach dem Zweiten Weltkrieg voneinander getrennt hat. Heute um den 09. November, den 18. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer freuen sich die Menschen in ganz Tirol und Österreich mit den deutschen Nachbarn natürlich mit. Die Teilung Tirols in Nord Süd und Ost ist aber weiterhin eine traurige Realität in Europa und zwar nur deswegen, weil der hier den Südtirolern 1918 aufgezwungene fremde italienische Staat das den Menschen seit ewigen Zeiten schon verweigert. Jede Herrschaft ist aber vergänglich, was aber ganz bestimmt bleibt ist die Schuld und Schande, die kann man nicht so leicht wegwischen und vergessen wird. Das bleibt den Verweigerern der Selbstbestimmung für ein ganzes Volk für immer erhalten, auch wenn sie glauben, dass es nicht so wäre. Noch Wochen und Tage vor dem Zusammenbruch der Ex-DDR haben die Genossen der SED und ihre Helfer in der Stasi geglaubt, sie würden die ersten 40 Jahre der eigenen unvergänglichen Herrschft über die Ostdeutschen feiern. Das Unrecht, das man anderen Menschen ohne Grund und Not antut, kommt zu den Verursachen früher oder später zurück. Es ist wichtig gerade heute am 11. November daran zu denken und weiterhin für die politische Einheit zwischen den geteilten Tiroler Landesteilen mit friedlichen und demokratischen Mitteln zu arbeiten. Alle patriotisch denkenden Tiroler können sich glücklich schätzen und sind zu Dank verpflichtet, dass es wenigstens in der politischen Bewegung der Frau Dr. Ewa Klotz in der Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit unerschrockene Befürworter der Einheit in Tirol ohne wenn und aber gibt. Dieses Land Tirol zwischen Kufstein und Salurn hat ganz bestimmt eine Zukunft nicht nur in Freiheit, sondern auch in Einheit verdient!
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