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29-10-2007 16:04
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Da die Abgeordneten und Senatoren der SVP demokratisch gewählt wurden, um die Interessen der deutsch- UND der ladinischsprachigen Minderheit zu vertreten, ist es auch ihr gutes Recht als politische Partei, Gespräche mit anderen im Parlament vertretene Parteien zu führen.
Das Problem dabei ist, daß die Mitte-Links-Parteien wietaus minderheitenfreundlicher sind als die Mitte-Rechts-Parteien, die dafür mehr wirtschaftsfreundlich sind. Die SVP befindet sich somit in einer Zwickmühle: Mit wem gehen und mit wem handeln? Liebeshochzeiten hat es in der Politik nie gegeben, man agiert indem man die Koalition befürwortet, die am ehesten die eigenen Interessen vertritt. Da die Rechte der Deutschen und Ladiner in der Verfassung und international verankert sind, können auch die Mitte-Rechts-Parteien in Südtirol nichts gegen die Autonomie anstellen, selbst wenn sie es wirklich wollten. Die Regierung Berlusconi ist ein Beispiel dafür, als sich Berlusconis Partner UDC und Lega Nord weigerten, die Südtiroler Autonomie einzugrenzen. Also könnte auf nationaler Ebene ein Bündnis zw. SVP und Casa delle Libertà, oder zumindest eine Unterstützung der SVP für diesen Block, im Rahmen des Möglichen liegen. Was auf Landesebene beschlossen wird, ist andere Sache, da es ein vollkommen anderes paar Stiefeln ist. IP: 141.2.191.31
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