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27-10-2007 02:59
 
Südtirol und seine Neofaschisten
Auf der Internetseite, die sich vor allem an die Jugend in Österreich richtet www.chilli.cc/, findet gerade eine Debatte über die politische Zukunft Südtirols statt. Unter anderem kann man dort Interwievs mit Dr. Eva Klotz und Sven Knoll nachlesen. Die italienischen Kreise aus Bolzano, die sich grosse Sorgen um die Zukunft des Alto Adige bei Italien machen, haben das mit einer Provokation gegen die STF beantwortet. Am 23.oktober 2007, also erst vor kurzer Zeit ist auf dieser Seite ein Hetzkommentar sondergleichen gegen die politische Bewegung der STF und alle österreichpatriotischen Kräfte in Südtirol von einem "altbekannten" und in seinem Denken in der Zeit vor der Autonomie geistig steckengebliebenen italienischen Jung-Politiker aus Sterzing erschienen. Das Bild von Davide Orfino beinhaltet auch eine Information, dass dieser Politiker erst 17 Lenze jung sein sollte. Dafür kann er aber dem Stil und Inhalt nach schreiben, wie ein Chefredakteur der Dolomitenzeitung in einem Leitartikel, dazu auch in einem einwandfreien Deutsch. Alle Achtung, dass es unter den italienischen politisch altgebliebenen Jungpolitikern in Südtirol bereits in diesem zarten Alter so kluge Köpfchen gibt, da muss man sich doch nicht schon wieder so grosse Sorgen um Italianità in Alto Adige machen, gell?. Der noch so begabte Davide erteilt wiederholt allen patriotisch denkenden Südtirolern den Rat, auch dem Landeshauptmann, sie mögen alle, die ihr Vaterland in Österreich sehen, ihre Koffer packen und so schnell als möglich nach Österreich auswandern. In erster Linie meint der noch so gescheite gute kleine Davide, der bereits mit 17 Jahren so begabt schreiben kann, vor allem die Politiker der STF. Er spart auch nicht mit persönlichen beleidigenden Untergriffen, vor allem im Hinblick auf die Geschichte der Familie Klotz. Als einzige Entgegnung auf dieser Seite darauf kann man bis jetzt nur eine einzige Reaktion nachlesen (wohl von der Redaktion dieser Chilli-Seite bewusst zur Verfügung gestellt und zwar aus einem anderen Zusammenhang nach einem anderen Hetzkommentar von Davide Orfino gegen die Südtiroler von März 2006, bzw. von denen die die ihn dazu u.U. missbrauchen), die vom Landeskommandanten der Südtiroler Schützen Efrem Oberlechner stammt. Diese Entgegnung des LK der Schützen vom April 2006 hat nichts an ihrer Aktualität verloren. Ich halte es für sehr wichtig, dass solche Provokationen nicht stillschweigend zur Kenntnis genommen werden, vor allem wenn sie auf einer Seite erscheinen, die sich an die jungen Menschen in Österreich richtet. Diese Entgegnung ist in der Rubrik "Anti-italienisches Südtirol" nach dem Kommentar von Davide Orfino zu finden und trägt den Namen "Südtirol und seine Neofaschisten". Dem ist fast nichts zuzufügen. Die Menschen in Tirol, die an das Menscherecht der Selbstbestimmung der eigenen Volksgruppe glauben und dafür auch politisch friedlich und demokratisch kämpfen, müssen sich immer wieder mit solchen Blüten des Potemkischen Konstrukts der Italianità Südtirols und leider immer noch beschäftigen. Dieses Recht hat das Vaterland der Südtiroler Österreich in seinem Staatsvertrag von den Besatzungsmächten 1955 nach den Wirrnissen des Krieges bekommen und einmal wird auch die Zeit für einen zweiten, diesmal einen Südtirol-Selbstbestimmungvertrag politisch reif genug sein. Die südtiroler Bevölkerung hat wiederholt dem Herrschaftsanspruch Italiens in Südtirol deutlich widersprochen, 1918 in der Petition an Wilson, 1946 an den damaligen österr. BK Figl und 2006 an den Nationalrat in Wien. Laut Völkerrecht hat dieser den Menschen fremde Staat hier noch lange keine Besitzurkunde mit der Zeit ersessen, da jede Annexion so lange nicht verjährt, bis die davon betroffene Bevölkerung nicht in einer freien Wahl darüber entscheiden kann.
IP: 195.3.113.176
 
Markus A.
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