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16-10-2007 12:09
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Tiroler Einheit
Der unermüdliche Teilnehmer in allen nur erdenklichen Foren rund um Südtirol und Verteidiger der Italianitá des Alto Adige, ist der "Ètranger" und der hat offenbar die Ziele der Betreiber der likken Selbstbestimmung-Seite Südtirols der "Brennerbasisdemokratie" gründlich missverstanden oder er will sie nicht verstehen. Daher zur Erklärung: Die Brennerbasidemokratie ist eine kleine linke irredentistische südtiroler Freiheitsbewegung, um ein passesndes und leicht verständliches Wort für den Ètranger zu gebrauchen, die sich zu 100% der Selbstbestimmung Südtirols ohne Italien als Staatsmacht der Zukunft hier im südlichen Teil Tirols verschrieben hat. Die rechten Befürworter der Selbstbestimmung mögen andere Vorstellungen über die Zukunft des Landes haben, aber eines haben sie mit diesen linken ganz sicher gemeinsam, sie wollen eine Zukunft für Südtirol ohne Italien. Auf der Seite der Brennerbasisdemokratie findet man nota bene fast nur Beiträge auf italienisch und zu 2/3 von Ètranger verfasst, (obwohl er blendend gut auch Deutsch schreiben kann) und unterzeichnet und manchmal antwortet er sogar sich selbst, s.z.s. Ètranger an Ètranger. So viel zur geistigen Verfassung dieses Forummteilnehmers, der uns "Ewiggestrige" schimpfen will. Seine für uns fragwürdigen italienischen Vorbilder aus der Geschichte haben seinerzeit ihre Irredenta Italiens gehabt, mit der Südtirol nichts zu tun haben kann und will, da dieser Staat den Menschen hier gegen ihren ausdrücklichen Willen damals 1918 aber auch 1946 mit Gewalt, Verrat und diplomatischen Betrug aufgezwungen wurde. Die Südtiroler haben die Welt daran unzählige Male erinnert und der Teilung Tirols widersprochen und tun dies weiterhin. Die Petition der Südtiroler Bürgermeister von 2006 an unser Vaterland Österreich bleibt noch in frischer Erinnerung. Ohne diese tirolpatriotische Haltung wäre die heutige Autonomie nicht einmal in Ansätzen vorstellbar. Unsere Heimat ist Tirol und nicht Italien unsere Patria ist das Land Österreich und um das zu verstehen muss man weder links noch rechts, oder besonders gescheit sein. Ähnliche Selbstbestimmungbewegungen anderswo in Europa haben oft eine radikal linke politische Ausrichtung, wie z.B. im Baskenland aber auch in Katalanien. Wer jemand hier als "ewiggestrig" bezeichnet werden kann, das sind manche Italiener in Südtirol, die nicht verstehen können und wollen, dass wir alle ein Menschenrecht auf freie Meinung haben und diese auch artikulieren wollen. Dazu gehört auch das Menschenrecht auf Selbstbestimmung der eigenen Person der Familie und der eigenen ethnischen Volksgruppe. Die Vortschritte auf diesem Wege verdanken die Südtiroler sich selbst, der Diplomatie unserer Schutzmacht Österreich und wenigen Italienern, die vorgeben die Notwendigkeit der Klärung der Selbstbestimmungfrage zu verstehen. Erst danach wird es eine bessere Zukunft für alle Sprachgruppen in Südtirol geben, ohne Disagio, Sprachgruppentrennung und Benachteiligung der deutschsprachigen Südtiroler in ihren Rechten. Die italienische Seite möge das verstehen, dass zu einem Dialog mehrere Partner notwendig sind, damit man nicht mit sich selbst redet, wenn man schon die andere Seite nicht besonders schätzt und vice versa.
IP: 195.3.113.175
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