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23-08-2007 02:22
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Südtirol - Eine Kolonie Italiens
Wenn ich daran denke, wie man bei einer Verkehrskontrolle von den Carabinieri als Südtiroler behandelt wird, dann habe ich sehr oft das Gefühl die Italiener glauben hier eine ihrer Kolonien verwalten zu müssen und sie behandeln die Eingeborenen in diesem Bergland, wie sie das früher auch in Abessinien oder Ethiopien geübt haben. Auch wenn seit damals sehr viel Zeit vergangen ist, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Dieses demonstrative Machogehabe und Einschüchterungsversuche gegenüber dem kolonialisierten Volk ist auch hier bis 2007 gleichgeblieben. Südtirol ist so gesehen eine der letzten Kolonien in Europa, wie lange noch! Der unerschrockene Einsatzat der Süd-Tiroler Freiheit für die praktische Umsetzung der verbrieften Rechte Südtirols gibt diesem Land und seinen Menschen die Würde zurück, die man in Südtirol bereits seit so langer Zeit von Italien und seinen Kolonialbeamten oft genug mit den Füssen tritt. Heute Dank Europa macht man das nur subtiler aber die Grundeinstellung bleibt hier immer die gleiche, wir Italiener haben in Alto Adige das Sagen, ihr Südtiroler müsst euch immer fügen, wenn ihr in Ruhe und Frieden leben wollt. Die Menschen in Südtirol müssen sich endlich dieses Gehabe nicht mehr länger gefallen lassen. Vergisst nicht, 75% der Bevölkerung hier ist im eigenen Land nicht italienischer Herkunft und diese 3/4 Mehrheit muss bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Rechte mutig und entschieden einfordern, vor allem auf den uneingeschränkten Gebrauch der Muttersprache! In Südtirol sind auch Dank der Autonomie nicht die Italiener, sondern die Süd-Tiroler das Staatsvolk und dieses Volk bezahlt das auch zur Gänze mit den eigenen Steuergeldern, dass es von den Carabinieri so behandelt wird, wie ein kolonialisiertes Volk.
IP: 195.3.113.173
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