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Carabinieri: „Einschüchterungsversuch“

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Als einen nicht tolerierbaren Vorfall bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, das Vorgehen einer Carabinieri-Streife gegen Südtiroler deutscher Muttersprache. Es ist geradezu skandalös wie Südtiroler, welche auf ihrem Recht zum Gebrauch der deutschen Muttersprache bestehen, absichtlich schikaniert werden. Es ist untragbar, dass solche Beamte, welche Zweisprachigkeitsbestimmungen gröblich verletzten, weiterhin ihren Dienst in Südtiroler verrichten.
 

Besonders schwerwiegend ist an diesem Fall auch, dass sich herausstellte, dass der Carabinieri-Beamte sehr wohl der deutschen Sprache mächtig war und sich lediglich weigerte, diese zu verwenden.

Sven Knoll, der vor 2 Jahren beinahe selbst im Zug verhaftet und von der Polizei tätlich angegriffen wurde, nur weil er bei einer Kontrolle auf sein Recht auf Gebrauch der Muttersprache bestand, empfindet derartige Vorfälle als inakzeptable Tyrannisierung und ruft daher die Bevölkerung auf, sich dies nicht von der Polizei gefallen zu lassen.

Das Gesetzesdekret DPR Nr. 574 vom 15.7.1988 regelt unmissverständlich das Recht auf Gebrauch der Muttersprache und darf auch von der Polizei nicht missachtet werden.

Dieser Vorfall ist sehr deutlich als klarer Einschüchterungsversuch zu werten. Damit soll klar gezeigt werden, dass all jene, welche auf ihr Recht zum Gebrauch der deutschen Muttersprache beharren, benachteiligt werden.

Wenn die Carabinieri in Südtirol schon verstärkt Kontrollen durchführen, dann soll aber auch dafür gesorgt werden, dass genügend Personal mit deutscher Muttersprache oder ausreichenden Kenntnissen derselben bereit stehen.

Die Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Dr. Eva Klotz, wird im Landtag eine schriftliche Anfrage zu diesem Vorfall einbringen und Aufklärung verlangen. Mittels Anfrage soll auch in Erfahrung gebracht werden, wie viele Carabinieri-Beamte in Südtirol über Deutschkenntnisse verfügen. Auch die Landtagsabgeordnete Dr. Eva Klotz meint: Solche Carabinieri-Vorfälle können nicht geduldet werden.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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6 Kommentar(e)

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1

Scambio alla pari
Siamo in Europa da tempo e alle frontiere non si fa piu' il doppio controllo. Una volta lo fa la Polizia italiana ed un'altra volta la Polizei austriaca, una vola i Carabinieri italiani ed un'altra volta i Doganieri austriaci. Insomma fra le forze dell'ordine del Tirolo e dell'Alto Adige c'e' una buona collaborazione. Io proporrei di fare un piccolo scambio in queste due regioni confinanti. Pattuglie miste. Sulle auto della Polizei in Tirolo ospitare un carabiniere o un poliziotto o una guardia di finanza italiana. E sulle gazzelle italiane ospitare un collega tirolese. Cosi si parlerebbero sicuramente fra loro, e il tirolese in Alto Adige potrebbe tradurre il tedesco, mentre l'italiano in Tirolo potrebbe fare lo stesso servizio in italiano. Le forze dell'ordine devono dare l'esempio, collaborare fattivamente, farsi benvolere dalle popolazioni, aiutarle a convivere fraternamente, perche' non sono forze di occupazione ma tutori della legge. E le leggi vanno rispettate ovunque, sia di qua che di la' del confine.

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ganz genau....alle fleissig 2-sprachigkeitszulage abkassieren und uns dann mit derart faschistischen Aussprüchen kommen!
Liebend gern würden wir einen eigenen Südtiroler Führerschein haben und mit dem Staat nichts mehr zu tun haben!!!

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das mit der zweisprachigkeit sollte auch so sein wie es auf dem papier steht

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Aufnahme des Vorfalls
Dem Schützenbund liegt ja bekanntlich die Aufnahme des Vorfalles vor. Gibt es diese auch irgendwo herunterzuladen um der Öffentlichkeit zu zeigen wie italienische Ordnungskräfte mit uns Süd-Tirolern umgehen obwohl das Recht zum Gebrauch der deutschen Sprache in Südtirol im Gesetz verankert ist.

5

Also ich bestehe prinzipiell darauf deutsch zu sprechen oder von Ministerien oder Ämter Schreiben auf deutsch zu bekommen. Denn unsere Sprache ist das wichtigste was wir haben. Der Gebrauch wird gesetzlich geschützt. Also ist es selbstverständlich auf deutsch angesprochen zu werden. Und das ziehe ich durch, egal wer oder was mir kommt. Und im Fall der Fälle bleibt immer noch der rechtliche Weg.

Danke SF für euren Einsatz für unsere Muttersprache!
Italien muss einfach verstehen, dass 2/3 der Bevölkerung in Südtirol nunmal eine andere Sprache spricht!!

6

...und die Zulage?
Was schon gar nicht toleriert werden kann: Diese Beamten erhalten ein höheres Gehalt wegen der Zweisprachigkeitszulage und weigern sich Deutsch zu sprechen.