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Carabinieri bedrängen Bürger wegen Tirol – Aufkleber

ref4.jpgEin bezeichnender Fall von polizeilicher Willkür ereignete sich vor kurzem im Großraum Ritten. Markus Trebo, Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Tramin, wurde von einer Carabinieristreife angehalten und in einem äußerst unangebrachten Ton aufgefordert, einen Tirol-Aufkleber von seinem Auto zu entfernen. Noch dazu weigerten sich die beiden Beamten nach mehrmaliger Nachfrage deutsch zu sprechen. Nachdem sich Trebo der Aufforderung widersetzte, den Tirol-Aufkleber (dabei handelt es sich um den offiziellen Schriftzug der Tirol-Werbung) zu entfernen, begannen die Carabinieri seinen Wagen nach Mängel zu durchsuchen.

Erst nachdem die Beamten keine Mängel entdeckten, durfte der Traminer
Gemeinderat weiterfahren. Leider haben die Carabinieri einmal mehr
bewiesen, dass sie nicht Freunde und Helfer sind die sie eigentlich
sein sollten, sondern Hüter der Italianitá in Süd-Tirol. Und einmal
mehr haben sie bewiesen, dass Doppelsprachigkeit bei den Polizeiorganen
ein Fremdwort ist und das Recht auf Gebrauch der Muttersprache
permanent verletzt wird. Obwohl vor allem Italiens Süden im Mafia- und
Korruptionssumpf versinkt und der Stiefelstaat mit einer äußerst hohen
Kriminalitätsrate zu kämpfen hat, sind im Verhältnis die meisten
Polizeiorgane in Süd-Tirol stationiert. In keiner anderen Provinz sind,
auf die Einwohnerzahl aufgerechnet, so viele Carabinieri, Polizisten
und Finanzpolizisten stationiert. Anstatt Bürgerwehren ins Leben zu
rufen, sollte der Staat seine Organe dort einsetzten, wo sie gebraucht
werden und seine „Besatzungstruppen“ endlich aus Süd-Tirol abziehen.

Stefan Zelger
Hauptausschussmitglied
und Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Tramin

 

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48 Kommentar(e)

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1

AN nonamegeht
Bei aller Kritik, die an einer Südtiroler Landesregierung denkbar ist oder sein könnte: Wenn man sich die italienischen Regierungsleistungen ansieht: Würde eine italienische Zentralregierung aus Rom oder eine italienische Landesregierung die Sachen besser oder schelchter machen? Wie läuft es derzeit in Rom?

2

@Paolo R.
Sehr geehrter Herr Paul R.
Sie können ruhig weiter träumen, in der Zwischenzeit wird dieses Land und diese Autonomie von der SVP ordentlich verwaltet (Gott sei Dank!). Bis der perfekte (aber eher utopischer) Zustand nach der Selbstbestimmung kommt, wird wohl zum Glück sehr viel Zeit vergehen...
Schönen Abend noch!

3

AN nonamegeht1
Lieber Nonamegeht1!

Sist schon mal ein Fortschritt, dass Du zugestehst, dass die Autonomie "nicht ganz fehlerfrei" ist. Entweder kann man die Autonomie schrittweise weiter verbessern. Oder man schreitet groß und gleich zur Selbstbestimmung. Auch bei einer ausgebauten Autonomie steht am Ende die Selbstbestimmung.

Betr. Nordtirol und Bayern: Dass dort alles rosig sei, hat nie jemand behauptet. Es würden die Rechte des Landes Tirol aber sicherlich neu verhandelt werden, wenn es dann als ganzes beim Bunde Österreich wäre.

Freundliche Grüße

4

sprache ist ein knackpunkt
Leider gibt immer noch mehrere ähnliche Vorfälle. Das ist also unsere viel gepriesene Vorzeige-Autonomie(lach'), wo man zuerst immer noch auf die italianita abgekolpft wird, der rest ist dann im Gunde halb so schlimm, oder es werden bei "blühender Italianita"des Kontrolierten beide Augen zugedrückt....tz

5

Armer ff!
Du armer Bub!
Wie wir wissen, wirst Du jeden Tag brutal diskriminiert wegen Deiner freien Meinungsäußerung.
Wir wissen auch, dass Deiner Meinung nach alle SVP-Wähler Deppen sind und und und...
Mal im Ernst, glaubst Du wirklich den ganzen Blödsinn, den Du hier verzapfst? Ich bin froh über diese Autonomie, sie ist zwar nicht fehlerfrei (die SF schon!), aber wir haben immer noch mehr Zuständigkeiten als die Bayern und die Nordtiroler...
Da sind mir die Grünen Gutmenschen lieber als diese SF bessere Südtiroler!

6

oeffentliche Entschuligung
Nachdem ich mit MIrko Costa einen Mailaustausch hatte und er mir seinen politischen Lebenslauf geschildert hat, gestehe ich dass ich mich wahrscheinlich mit seinem Beitritt, in jungen Jahren, der Komunistischen Partei geirrt habe.
Sollte das wirlkich so sein ENTSCHULDIGE ICH MICH BEI IHM und bleibe aber trotzdem meiner Meinung, wie ihm schon gesagt habe, dass er und viele anderen Fahnen in Wind sind.
P.S.:
diese oeffentliche Entschuldigung ist sicherlich keine Angst von eventuellen rechtlichen Schritte gegen meiner Person, da es dazu keinen Halt gibt, sondern nur der WAHRHEIT zu liebe und weil ich den Kopf neigen kann wenn ich Unrecht habe oder haben sollte.
Einige koennten davon lernen ....

7

@n.
Ich finde dieser Fall wird trotzdem aufgebauscht, weil es sonst keine nennenswerte Angriffe auf unsere Minderheitenrechte im Alltag gibt.

Die italienischen Polizeikräfte, die in Südtirol Parteien-Verkehr haben sollten natürlich auch deutsch können, leider wird das organisatorisch nicht berücksichtigt. Das ist für den einzelnen eine peinliche Situation, weil sie zu uns versetzt werden ohne ein Wort deutsch zu können. Oft verstehen sie unsere Situation nicht richtig und meinen wir wollen es ihnen absichtlich schwer machen. Würde man dafür sorgen dass alle Polizeibeamten in Südtirol beide Landessprachen angemessen beherrschen täten, würde die Situation weit entspannter sein.

Aber was ist denn schon passiert? Ich wurde auch mal in Österreich von einem Polizisten wegen nichts schikaniert. Ich wurde in einem launiger und irritierenden Ton angesprochen, da habe ich auch nicht mehr viel gesagt. Aber deshalt halte auch nicht weniger von Österreich als Rechtsstaat.

Ich würde mich fragen ob Frau Dr. Klotz es nicht geschmacklos finden würde, wenn Sie erfährt, dass dieser Vorfall mit dem Schicksal ihres Vaters verglichen würde.

Und überigens finde ich deinen Tonfall aufs äußerste unangemessen und distanzlos. Mit solchen Redewendungen wie "la amol longsam und kim mo net" zeigts du höchstens dass dir ein gewisser Feinschliff fehlt.

8

falsch?
ich bin hier und warte ....
trotzdem ist die Vergangenheit nicht zu loeschen, auch wenn ich es vielleicht mit den Parteien etwas runter und drueber gebracht habe .....
P.S.:
private emails zum Einschuechtern bringen nichts, da bei meinen Aussagen wohl wenig falsch ist

9

couronne
wer immer couronne ist, seine Aussagen gegen mich sind schlichtweg falsch. ich behalte mir vor rechtliche Schritte einzugehen!

10

Fahnen
"Die Ultimative Lösung ist die Selbstbestimmung, aber bis diese durhgeführt ist, müssen wir uns rechtlich wehren gegen diese Menschenrechtsverletzungen!!!"

Diese Worte sind jene des Mirko Costa, welcher in den letzten acht Jahren schon drei politisce Parteien gewechselt hat.
Zuerst war er bei den Komunisten, dann bei den Gruenen und nun bei der Freiheit dabei.
Eine wirkliche Fahne im Wind .....
Es stimmt auch dass man im Leben Meinungen aendern kann, aber die eigene Vergangenheit und jene der Vorfahren nicht .......

11

@gorgias
la amol longsam und kim mo net mit irak gschichtn, ( bestreit net daß sel schlimm isch, wor) obo vogiss net wos insra mando, väter, brüder, in die 60a an gewalt erlebt hobm, und wenn fan sebm nichs mehr woasch, noar frogsch die eva, konn dir sicher erzählen wos mit ihrn voto gong isch, gel!?

12

mirko.costa@rolmail.net
Dieser Fall ist wie ähnliche Fälle ein Klarer Verstoß gegen die Menschenwürdde, gegen das Recht auffreie Meinungsäußerung und ist extrem Rassistisch und diskriminierend. Meldet bitte alle solche Fälle an die Süd-Tiroler Freiheit, damit man gegen diese Fälle ankämpfen kann.
Die Ultimative Lösung ist die Selbstbestimmung, aber bis diese durhgeführt ist, müssen wir uns rechtlich wehren gegen diese Menschenrechtsverletzungen!!!

13

@ Georgias, ich wiederspreche dir. Es ist sehr wohl eine Form von psychischer Gewalt! Denn viele werden wieder auf ihre Meinungsfreiheit verzichten, schlicht um nicht aufzufallen oder sich unnütze Schikane und Zeitverschwendung vom Leib zu halten.

In Abu Ghraib ging es um Folter und Todesangst, diesen Vergleich halte ich nicht für sehr gelungen.

14

psychische gewalt?
@n.
ach so, psychische gewalt? daran habe ich ja nicht gedacht. das wird der arme fahrer erst nach jahre langer therapie verarbeiten -

wenn du dich mit abu-ghuraib oder anderen solchen vorfällen ein bischen beschäftigt hättest, würde es dir zu blöd sein diesen vorfall als psychische gewalt zu bezeichnen, gel?

15

un jetzt erst recht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
LOS VON ROM. LOS VON ALTO/ADIGE HER MIT SUD TIROLESE!!!!!!!!!!!

16

mir hom fria af insra motoregnjackn in stinkefingo obm kop,guita 40cm groß, fa weitn sichtbor, ibon sem hot sich niemand augireg, scheint isch sel koan beleidigung obo a tirol picka schun?!? los wo la die kirche in dorf und di tirolpicka af die auto, moto, dreiradla und wose sischt no guit klebm bleibm!
@Gorgias
es gib et la physische gewalt auch psychische, gel

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Südtirol ist nicht Tibet
Ich habe nichts gegen diese ganzen Aufkleber aber wenn man die Aufregung wegen diesen Vorfalls betrachtet, könnte man meinen die Ordnungskräfte hätten den armen Fahrer zusammengeschlagen oder noch schlimmeres.

Aber wir leben in Südtirol und nicht in Tibet und

Südtirol ist nicht Tibet.

18

für tirol
Mir ischs gleich gong... In oaling homse is Tafile ausn kep. Hon in mein Ape a a pickale: Süd-tirol ist nicht Italien!... Nocha homse mir wegn sem amo an Vortrog (af italienisch) koltn fa a holbo stunde... Deitsch zi sprechn homse sich a giweigort! Es isch schun a a groasa FRECHHEIT!!

19
josef lechner

traurig aber wahr
Sollte es möglich sein das wir auf diese weise immer errinnert werden sollen das wir italienische staatsbürger sind, ereichen dise Südtirolhasser bei uns genau das Gegenteil.
WIR WERDN UNS IMMER WEHREN:
Mit dieser Methode von unseren KONTOLLORGANNEN wird dieser HASS gegenseitg provoziert, an unsere Jugend weitergetragen und der FRIEDEN um GENERATIONEN verschoben.

20
Günther Morat

Danke Couronne für deine Antwort!

21

Freiheit der Worte
ertsmals bin ich als Buerger in diesem Forum und nicht fuer jemanden und das Zitat von Morat ist einfach nur zur Gaenze kopiert worden, ohne irgendwelchem Grund.....
zweitens war ich und bin ich immer noch der Meinung dass jeder Mensch sagen soll was er denkt, aber auch respektieren muss was andere denken .....
drittens bin ich der Meinung dass viele in diesem Forum zwar ausdreuecken was sie denken aber viel weniger Respekt von Meinungen anderer haben .....
viertens bin ich der Meinung dass jeder auf seinem Fahrzeug jegliches "Pickerle" anbringen kann, sofern es nicht fuer andere als Provokation oder Minderung dasteht (im Allgemeinen) .....
auf "Tirolpikerlen" bezogen kann ich nur sagen dass es mich wenig beruehrt - bin ja ein waschechter italienischsprachiger Suedtiroler

22

Verbotene Tiroler Identität
@Harald
Genau so ist es.
Die Geschichte und die Probleme unserer Identität werden totgeschwiegen. Und die Medien sind schon italienideologisiert.

Und jetzt verbieten uns die Carabinieri WIEDER!!! unsere Identität, so wie zu faschistischen Zeiten.

23
Günther Morat

hm warum du soviel Wert auf meinen Namen und meine IP-Adresse legst weiss ich nicht, kanns mir aber denken lach....

Aber wieso, ich habe ja extra nach deiner Meinung gefragt, weil ich weiss, dass du hier immer mitliest (ob freiweillig oder in wessem Auftrag auch immer 😉 , dass es Berufskollegen von dir sind und du solche Situationen sicher gut einzuschätzen weisst.

Also nichts für ungut.

P.S. Irritiert es Carabinieri, wenn man Tirol-Pickerlen und auch noch andere am EIGENEN Wagen aufklebt? Bzw. wenn man auf seine Muttersprache besteht? Würde ich richtig einmal aus erster Quelle erfahren. also von dir!

24

Stefan R.
Ich vermute, dass Stefan R. nur der Deckname eines Italieners ist, welcher die deutsche Sprache beherrscht und eine neufaschistische Ideologie verfolgt. Ansonsten kann ich mir seine Kommentare nicht erklären.

25

morat
tirol
und was sagt Couronne dazu?
IP: 87.5.106.147
Melden
Günther Morat

nicht viel, denn man muss immer beide Parteien anhoeren und erst dann kann man vielleicht eine Meinung haben.
aber wie immer ist es hier nur gut wenn man gegen die "italianità" schreibt.
und einige meiner Antworten werden nicht veroeffentlicht .....

26

Zeitungen
Warum werden solche Vorfälle nicht in der Dolomiten oder anderen Tageszeitungen veröffentlicht? Ich finde das Problem der Südtiroler ist die Zufriedenheit (uns gehts ja gut und Italien gibt uns unser ganzes Geld, da sieht man für was wir uns interessieren und was in der Schule gelernt wird). Wer sich nicht selber in die Geschichte einliest wird kaum ein wahres Bild von Südtirol erhalten; deshalb müssen solche Vorfälle auch in den Zeitungen verbreitet werden; denn genau dies kann jedem von uns passieren!

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JEDER SÜDTIROLER SOLLTE EINEN TIROL AUFKLEBER AUFSEINEM AUTO HABEN :-)SÜDTIROL WAR 600 JAHRE EIN TEIL ÖSTERREICHS UND DIE 90 JAHRE ALS KOLONIE BEI ITALIEN SOLLTEN WIR UNS NICHT LÄNGER GEFALLEN LASSEN

28

Nachhilfe f. Stefan R.
Ein Zitat von Erich Honecker kurz vor dem Fall der Berliner Mauer und des "Antifaschistischen Schutzwalls" quer durch dieses Land, die die Kriegsbeute des Zweiten Weltkrieges von der Autonomen DDR aufgestellt und von Deutschland getrennt, und über viele Jahrzehnte geteilt haben: 07. Okober 1989, "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Esel noch Ochse auf", "Die DDR wird auch noch in 100 Jahren als sozialistischen Staat in Europa geben". ein Monat später am 09.November 1989 ist die Mauer gefallen. Deutschland ist seit 20 Jahren ein wiedervereintes Land und lebt gestern wie heute und genauso auch morgen in einer freien demokratischen Republik der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte.

Ein Zitat von Gerhard Schröder, ehem. Bundeskanzler der Bundesrepublik im Mai 1989 einige Monate vor der demokratischen Wende in Ost-Deutschland: "Man darf nicht die junge Generation in Deutschland über die Chansen der Wiedervereinigung belügen, es gibt sie nämlich nicht".

Ein legendärer Spruch von Luis Durnwalder, eines amtierenden Landeshautmanns der AP Bozen Südtirol im Juni 2006, sinngemäß wiedergegeben: Würden wir ein halbes Jahr für die Vorbereitung der Bevölkerung auf eine Volksabstimmung in Südtirol bekommen, dann sei sich der LH sicher, dass die knappe Mehrheit der Bürger für die Selbstbestimmung und für die Rückkehr des Landes zum Vaterland Österreich stimmen würde.

In diesem Sinne und in Hinblick auf die im Völkerrecht verankerten unveräusserlichen und sogar einklagbaren Menschenrechte ist es nicht so ausschlaggebend, ob Italien auf Süd-Tirol, Großbritanien auf die Kronkolonie Hong Kong, Frankreich auf Algerien verzichten, sondern einzig und allein kommt es auf den demokratischen Willen in dieser Frage der betroffenen Menschen in der eigenen fremdbestimmten Heimat an.

Italien hat bereits in der Geschichte sogar des öfteren durch das gelebte Selbstbestimmungrecht der ehemaligen ethnischen Minderheiten, Gebiete an andere Staaten abgetreten, so in Istrien, Dalmatien nach 1945, das französischsprachige Alpental um der Stadt Tende 1946, die ehemaligen italienischen Dodekanes-Inseln zwischen 1946-48 an Griechenland.

Hätten nicht die West-Allierten für Italien wieder einmal die Kastanien aus dem Feuer gegen Ende des Zweiten Weltkrieges geholt, dann würde Italien womöglich heute als die Schutzmacht der eigenen Minderheit, früher mit Jugoslawien heute mit Slowenien, mit den Rechten der Italiener in der oder in den Autonomen Provinzen Friaul und Trst-Trieste sich international herumschlagen müssen. Das darf man nicht einmal den schlimmsten Feinden zumuten, was der Herr Stefan R. wohl aus seinem Komintern-Gehabe in Diensten der Italianità von heute den Bürgern von Süd-Tirol nahelegt, nämlich Kadavergehorsam gegenüber der Macht der Fremdbestimmung bis in alle Zeiten. Das hat vielleicht einmal für seine früher Heimat gegolten, aber das wird nie Gültigkeit für die Menschen alt-österreichischer und Tiroler Herkunft in der AP Bozen haben! Wenn man in diesem Ton als Ost-Deutscher (?) mit den Menschen in Süd-Tirol in diesem Land spricht, dann zeigt man allen wieder das Gesicht eines "hässlichen Deutschen". Das kommt von links, rechts, manchmal sogar aus der Mitte des politischen Spektrums, wie die aktuelle Auseinandersetzung in der Schweiz um die schändlichen Äusserungen des dt. Finanzminister an die Adresse der Eidgenossen zeigt. Die Deutschen können in diesem Zusammenhang etwas am besten, nämlich ihre Großmannsucht gegen kleinere deutschsprachige Nachbarländer auspielen, im Falle von Süd-Tirol, Österreich, Schweiz oder sogar Liechtenstein. In diesem Fall tut aber der Herr Stefan R. nicht anders als Konflikte verschärfen! Die Auseinadersetzung um die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler betrifft diese Minderheit selbst, die im eigenen Land der AP Bozen immer noch eine 3/4 starke ethnische Mehrheit ist, und ihre völkerrechtliche Schutzmacht das Vaterland Österreich, d.h. die Tiroler in Süd-Ost-Nord und damit die Österreicher, bzw. Alt-Österreicher und ihre Nachkommen in Süd-Tirol, dazu ohne Zeitlimit, da das Menschenrecht auf Selbstbestimmung niemals verjährt.

Das Selbstbestimmungrecht ist erstes und wichtigstes Menschenrecht, im Falle einer Einzelpersonen aber auch einer immer noch gegen ihren ausdrücklichen Willen fremdbestimmten Ethnie, siehe die geschlossene Selbstbestimmung-Petition der 99% der Bürgermeister aus Süd-Tirol an den Österreichischen Nationalrat in Wien von 2006. Da ist das Völkerrecht eindeutig und es gilt theoretisch auch für Italien. Es gibt sogar einen klaren legistischen Weg die Selbstbestimmungfrage in Süd-Tirol zu beantworten, nur will man diesen Weg in der Landespolitik in Bozen vielleicht (noch) nicht wagen. Das bedeutet aber nicht, dass dies für alle Zukunft obsolet und unmöglich sein sollte, ganz im Gegenteil! Die Selbstbestimmung für Süd-Tirol kann sogar schneller kommen, als manche im posttotalitären Denksystem stecken gebliebene Menschen glauben, wenn das Volk es nur will. Das gilt für die ehem. Kriegsbeute des Zweiten Weltkrieges die ehem. Autonome DDR und das gilt auch für die Kriegsbeute des Ersten Weltkrieges die Autonome Provinz Bozen Südtirol, die bekanntlich seit 1946 nach dem Pariser Vertrag keine rein italienische Angelegenheit ist, sondern ein Subjet des Völkerechtes zwischen Wien und Rom mit UNO als Schiedsinstanz in allen Streitfragen. Die verblichene DDR war seinerzeit von der Sowjetunion so autonom oder unabhängig, wie die AP Bozen von Italien heute. Der Zerfall der morschen ehemaligen Supermacht ermöglichte damals neue Perspektiven für die Deutsche Wiedervereinigung von 1990. Der Niedergang der gegenwärtigen Republik Italien lässt in diesem Zusammenhang ein déjà vu Erlebnis zu. Auch das eröffnet der Selbstbestimmung neue Spielräume in der Politik auf der lokalen, nationalen und internationalen Ebene. Das wissen heute alle Zeitgenossen, die ein wenig Ahnung von der Politik haben, nur der Gast aus den deutschen Landen in Süd-Tirol wahrscheinlich immer noch nicht, weil er wohl mental in anderen Zeiten noch leben möchte. Wir leben aber heute im Jahre 2009 in Europa der WEU der Freiheit, Demokratie und der Menschenrechte, wo eine demokratische Selbstbestimmung einer gegen ihren ausdrücklichen Willen fremdbestimmten Ethnie möglich ist. Dafür gibt es genug Beispiele aus der Zeit der letzten 20 Jahre. Über die korrekte Einhaltung des EU-Regelwerkes wacht die EU selbst und bei Bedarf auch die Internationalen Gerichtshöfe in Straßburg oder in Den Haag, wo gerade die Übergriffe der Serbischen Staatsmacht gegen die Albaner im Kosovo vor ihrer 2008 erfolgten Selbstbestimmung abgehandelt werden. Wir leben also heute in ganz anderen Zeiten, als vielleicht noch in Süd-Tirol zwischen 1946 und 1972 und danach, als die versprochene Autonomie mit 40 Jahren Verspätung um 1992 in diesem Land von Rom als "Gnadenakt" erlaubt wurde. Die Notwendigkeit der friedlichen und demokratischen Klärung der Frage der eigenen Selbstbestimmung hat in diesem Land Tirol südlich des Brenners gerade jetzt um das Jahr 2009 nichts an Aktualität verloren, ganz iom Gegenteil! Der Rote Süd-Tiroler Adler hat sich von den durch Wilderer aus dem Süden verursachten Verletzungen erholt und ist langsam aber sicher wieder flüge geworden. mag schon sein, dass dies für manche Verwalter der Italianità ein unerträglicher Anblick sein muss. Dafür können wir aber noch eines garantieren, den Pleite-Gaier werden wir unter Naturschutz in Zukunft stellen, aber dass er in diesem Land wo die Zitronen blühen eine bedrohte Art sein sollte, dafür gibt es wenig Anzeichen.

29

Stefan R.
Gut, dass sich einer meldet, der für die dummen Kommentare zuständig sein will.
🙂

30

@ Stefan R.
....So weit kommts noch, dass der, der angehalten wird dem Polizisten vorschreibt, wie er zu sprechen habe. Als ob ich einem oesterreichischen Polizisten vorschreiben kann, in Italienisch zu mir zu reden.....

Der GRUNDLEGENDE UNTERSCHIED zwischen Angestellten des öffentlichen Dienstes bzw. Beamten in Nord- bzw. Osttirol besteht darin, das diese KEINEN Zweisprachigkeitsnachweis für ihren Dienst benötigen, im GEGENSATZ zu ihren Pendants in Süd-Tirol. Das sollte dir eigentlich bekannt sein!!!!!

Stefan R., mit dieser Taktik der Ablenkung erhoffst du dir wohl, dass du vor Anderen als souveräner und fairer Diskussionspartner dastehst. Mit sachlichem diskutieren bzw. argumentieren hat dein Kommentar ansatzweise nichts zu tun. Es handelt sich eher um Maulheldengehabe auf unterstem Stammtischniveau.

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Ing. Winfried Matuella

Andreas Hofer Bund für Tirol
Ich möchte einem Herrn Stefan R. der diesbezüglich keine Ahnung hat antworten.
Dekret des Präsidenten der Republik Nr. 574 vom 15. 7. 1988
Durchführungsbestimmungen zum Sonderstatut für die Region Trentin-Südtirol über den Gebrauch der deutschen und der ladinischen Sprache im Verkehr der Bürger mit der öffentlichen Verwaltung und in Gerichtsverfahren
Art.1- Mit diesem Dekret wird in Anwendung der Bestimmungen des XI. Abschnittes des mit Dekret des Präsidenten der Republik vom 31. August 1972, Nr. 670 genehmigten Sonderstatuts für Trentino-Südtirol der Gebrauch der deutschen Sprache geregelt.
Diese Dekret ist unterteilt in Punkt a,b,c,d,e,f
Unter Punkt f steht:
Auch für Polizeikräfte, die den Streitkräften angehören, und für das Personal der Staatspolizei, das militärisch organiserten Einrichtungen untersteht, gelten für die Sprache die Bestimmungen dieses Dekrete in all den Fällen, in denen Handlungen gesetzt werden, die die Tätigkeit der Polizei im allgemeinen betreffen, die zur Einleitung eines Strafverfahrens bestimmt sind oder die eine sonstige Sanktion nach sich ziehen.
Der langen Schreiberei kurzer Sinn - wenn ein italienischer Polizist mit einem deuteschen Südtiroler amtshandelt, hat er die deutsche Sprache zu sprechen. Wenn nicht, verstößt er gegen das dekret des Präsidenten der Republik Italien und macht sich strafbar.

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An den Komiker Stefan R
Welche traumatischen Ereignisse Dich dazu bewegen, Dich auf der STF Website mit Deinen Kommentaren wiederkehrend zum Narren zu machen, darüber kann man nur mutmassen. Mein Beileid.
Ich finde Deine messages aber gleichzeitig irgendwie amüsant und unterhaltsam. Fast so wie die Aussagen vom Comical Ali (darf ich Dich von nun an Comical R nennen?) zu Beginn des Irak-Krieges, und fast so wie die Postings auf der offiziellen Website der Republik Nordkorea (http://www.korea-dpr.com). Kann ich jedem nur empfehlen, der gerne mal ausser über unseren Comical R sonst noch über etwas ein bisserl lachen möchte. Vor allem den Shop besuchen, wie wärs mit dem bestseller, einer DVD über Mass Gymnastics, 60th Birthday Kim Jong II. Echt super, da solltest Du, Comical R, ja voll drauf abfahren.

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tirol
i hon long schun einen tirol kleber obn und in kleber "südtirol ist nicht italien". dei solln mi la auholtn, obbo sebn kriegnse öppas zi hearn, weil af mein eigentum konne drauklebn wos i will und schliesslich wor und isch südtirol a teil fa tirol!!
und natirlich besteh i sebn drau af deitsch ungered zi wern...
so a schikanenpolizei wie des isch...und des in insron ongeblich "freien" lond ...dass i net loch!!
und is handy mit in aufnohmegerät net vogessn...noa hottman die beweise a glei wennman des zur onzeige bring!
wennmo ins net wehren ändert sich do nie nix!!

34

So weit kommts noch, dass der, der angehalten wird dem Polizisten vorschreibt, wie er zu sprechen habe. Als ob ich einem oesterreichischen Polizisten vorschreiben kann, in Italienisch zu mir zu reden.

Niemals wird Italien auf Alto Adige verzichten. NIEMALS!

Eher kommt Nordtirol zu Italien.

35
Günther Morat

und was sagt Couronne dazu?

36

Sehr schön
Wenn das nach mehr Leute und zwar öfters machen und auch noch entsprechend darüber berichtet werden wird, wird das Wirkung zeigen.
Denn es ist ja ein Recht der Südtiroler, ihre deutsche oder ladinische Muttersprache zu gebrauchen.
Und kein oberster Polizeiführer und Verwaltungsbeamter kann und wird es sich dauerhaft leisten, gegen geltendes Recht zu verstoßen und zum Landeshauptmann oder ins Außenamt vorgeladen werden zu müssen.
Das geht einmal oder zweimal und bei "kleinen" Bürgern, die sich nicht wehren. Aber öfter nicht.

37

Echt arg, die Geschichte!
Vielleicht sollte man an die Polizeivertretung in Südtirol eine offizielle Anfrage vornehmen. Hätte mir nicht gedacht, dass es noch solche Sachen heutzutage gibt. Erinnert etwas an die Nazi/Faschismus Schergen von damals!

38

Nicht Autonomie, sondern Kolonie
Die Süd-Tiroler glauben sie leben in einer Autonomie.
In Wirklichkeit ist Südtirol eine ital. Kolonie, und die SVP ihre Handlanger.
Das zeigt immer dann, wenn die Südtiroler von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung gebrauch machen.

39
matthias lechner

de moan werse do ba ins in süd-tirol san und moan sie terfn olls tion, aso kimmpsmo hot fir. Entsculdige, jedo terf an ondra meinung hobn und terf sie a in do öffntlichkeit af seinen eigendthum voöfntlichn. wennmans af a busholtestelle voöffntlichkeit hel isch a stroftot!!! obo et af sien eigenen Zoig!!! und di oan missn de meinung akzeptiern, ah wens wallischa san! und ah mir missn ihnana Mienung akzebtiern! Weil sebn kanatn mir ah zi oan zuigngion und sogn tui soffort de schantane Trikolore fa dein Auto oa! wort la in de zoagis noamo, i tui af mein auto amo olls lei werbezoig fa TIROL augn. schauge wosnse noa tion!!!!!!!!!!!! teppn!

40

Olm des gleiche
heit hom mi die Carabineri aufgholten. I wor mit mein Scooter auf die Weg. Nocher hom sie in Scooter 20 min kontroliert, weil i hon "Dem Land Tirol die Treue" oben stean

41

Na schaug... wenn i des lei gewisst haett!!! Grod gestern worn in dr Schuetzenstuebele gonz schiene Pickerlen zu kriagn!!!

42

Rechtsbruch
In einem Rechtstaat, der ja Italien der "bella Figura" wegen noch so gerne sein möchte, ist das ein klarer Bruch des geltenden Rechtes auf Meinungsfreiheit durch die Hüter der Rechtstaatlichkeit, wenn man Privatpersonen in der AP Bozen vorschreiben will, welche Aufkleber sie auf ihren Fahrzeugen eben als Privatpersonen verwenden dürfen. Dafür haben die Hüter der Italianità des Alto Adige kein Problem damit, wenn Horden von Faschisten immer wieder in Bozen mit Duce-Fahnen herumlaufen, kein Problem mit Mussolinikalender in den Geschäften, auch kein Problem damit, dass sie zwar sehr oft und gerne die Zweisprachigkeitzulage kassieren, aber sich justament weigern, mit der Ur-Bevölkerung des Landes, die immer noch 3/4 stark ist, Deutsch zu sprechen. Das ist heute die gelebte allerbeste Autonomie der Welt nördlich der Arabischen Liga und südlich der modernen und entwickelten demokratiepolitischen Kultur der EU, dazu in einem Land, wo man im Süden nur pro forma die Kontrolle ausübt, aber de facto andere Kräfte immer mehr die Oberhand gewinnen, also dort wo sich so gut wie niemand mit Verstand im Zeichen der Verschwiegenheit auf den Staat verlassen kann oder will, in Süd-Tirol aber in einem Land mir der geringsten Kriminalität ist die Präsenz aller möglichen Sicherheitskräfte fünf mal so stark wie im Landesdurschnitt. Solche Zustände nennt man nördlich von Italien bekanntlich Polizeistaat in einem de facto bankrotten und gescheiterten Staatswesen, der aber durch die geopolitische Lage sehr stark in seiner potentiellen Destruktivität und Demokratiefeindlichkeit abgeschwächt wird. In Krisenzeiten aber findet so ein Staat sehr schnell zu seinen "alten Stärken" wieder zurück, die man in dieser allerbesten Autonomie der Welt nördlich der Arabischen Liga aus eigener leidvoller Erfahrung noch sehr gut in kollektiver Erinnerung hat.

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Jetzt erst recht!
Ja kann nur zustimmen...!!

44

sprache ist ein knackpunkt
Leider gibt es viele ähnliche Vorfälle. Das ist also unsere viel gepriesene Vorzeigeautonomie(lach'), wo man zuerst immer noch auf die italianita abgekolpft wird,der rest ist im Gunde halb so schlimm....tz

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Carabinieri verletzen abermals Menschenr
Nachdem die Carabinierikaserne von Tramin ob der dort getätigten bestialischen Folterungen von wehrlosen, politischen Südtiroler Häftlingen bereits in den 60er Jahren ein Ort des Schreckens war, fallen die hier beschäftigten Carabinieri abermals unrühmlich auf. Es ist daher unabdingbar, dass in Südtirol die polizeilichen Aufgaben den Carabinieri entzogen und von einheimischen Personal, welches eine eigene Uniform trägt, durchgeführt werden. In anderen autonomen Regionen Europas ist das längst Usus!

Zur Vermeidung von weiteren, ähnlichen Straftaten gehören die hier genannten Carabinieri wegen Verstoß gegen die europäischen Diskriminierungs- und Rassismusgesetze angezeigt und vor Gericht!

46

Hoi Markus la weita a sou
grisse van Puschtotoul

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Diesen Fall Anzeigen!
Dieser Fall zeugt von polizeilicher Willkür, die noch sehr vom faschistischen Italien beeinflusst ist. So einen Fall sollte man sofort Anzeigen, da dies im Grunde nicht nur eine Verletzung des Eigentumsrechtes, sondern auch der Meinungsfreiheit darstellt.
Jetzt Erst Recht! Freiheit für Süd-Tirol!

48

Und jetzt erst recht!
Nach dieser Meldung klebe ich meinen Tirol-Aufkleber morgen gleich auf mein Auto und mache einen Ausflug auf den Ritten;-)