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Bürgerbefragung der SÜD-TIROLER FREIHEIT: Traminer wollen Los von Rom!

gemeinderaete_tramin_200.JPGMit Gemeindeverwaltung zufrieden, mehr Transparenz bei wichtigen Projekten gefordert – Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT Tramin versandte vor drei Monaten an nahezu alle Haushalte Tramins einen 16-teiligen Fragebogen. Damit sollten die Bürger/Innen zu Wort kommen und verstärkt in die Oppositionsarbeit eingebunden werden. An der 2. Bürgerbefragung der Bewegung beteiligten sich 12,6% der Traminer Haushalte. Da eine demographische Spezifizierung nicht gewünscht war um die Anonymität zu gewährleisten, gilt die Befragung zwar nicht als gänzlich repräsentativ, sehr wohl ist sie aber ein deutlicher Richtungsweiser.

Eine deutliche Mehrheit der Befragten stellt der Traminer
Gemeindeverwaltung demnach ein gutes Zeugnis aus. 54,9% der
Bürger/Innen bewerteten die Arbeit der letzten Jahre als
zufriedenstellend, 12,8% als gut, 22,5% der Befragten waren mit der
Gemeindeverwaltung nicht zufrieden.

Anders sieht dies bei der
Durchschaubarkeit bei wichtigen Projekten aus. Demnach sind knapp die
Hälfte der Befragungsteilnehmer/Innen (48,1%) mit letztgenannter nicht
zufrieden und wünschen sich bei wichtigen Projekten verstärkt
eingebunden zu werden.

Sehr zufrieden sind die Bürger/Innen hingegen
sowohl mit der Informationspolitik der SÜD-TIROLER FREIHEIT Tramin, als
auch mit jener der Gemeindeverwaltung. Ein kontroverses Thema ist die
Verkehrsberuhigung im Dorfzentrum. Auf die Frage ob die
Hans-Feur-Straße (im Dorfzentrum Tramins) bis zum Dorfplatz für den
Straßenverkehr gesperrt werden sollte, antworteten 34,6% der Befragten
mit ja, 54,1% mit nein, wobei 11,3% keine Stellung bezogen. Auch das
Dorfbild liegt den Traminer/Innen nach wie vor am Herzen; für 35,3% der
Befragungsteilnehmer/Innen hat sich das Dorfbild in den letzten Jahren
verschlechtert, 30,8% können keine nennenswerte Veränderungen erkennen
und für 18,8% der Befragten hat es sich gar verbessert.

Das knappste
Ergebnis brachte die Frage, ob das gesellschaftlich-soziale Angebot
gehalten oder ausgebaut werden sollte, wenn dadurch der Steuerdruck
leicht steigen würde. 43,6% währen bereit dazu, 42,1% lehnen dies aber
ab. Sehr klar viel die Antwort auf die Frage aus, wie es mit der
Lebensqualität in Tramin stehe. Von den Befragten antworteten 12,8% mit
sehr gut, 46,6% mit gut, 32,3% mit zufriedenstellend und nur 6,0%
fühlen sich in Tramin demnach nicht wohl.

Wie verwurzelt die
Traminer/Innen mit ihrer Heimat sind, zeigt die Frage, welche
politische Zukunft Süd-Tirol anstreben sollte. 31,6% der
Befragungsteilnehmer/Innen möchten demnach den Status Quo beibehalten
und bei Italien bleiben, 12,8% wünschen sich gar eine Rückkehr zu
Österreich und knapp die Hälfte der Befragten möchte einen eigenen
Staat Süd-Tirol (49,6%). Ein deutliches Bekenntnis zur Unabhängigkeit
Süd-Tirols.

Der gesamte ausgewertete und graphisch aufbereitete Fragebogen ist auf
der Internetseite www.suedtiroler-freiheit.com einsichtig. Die
SÜD-TIROLER FREIHEIT Tramin dankt allen Bürger/Innen die sich an der
Befragung beteiligten, für die konstruktiven und kritischen Beiträge
und wünscht allen Tiroler/Innen ein frohes Weihnachtsfest und einen
guten und gesunden Rutsch ins Jahr 2009.

Stefan Zelger
Hauptausschussmitglied und Fraktionssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Traminer Gemeinderat

 

Auswertung Umfrage 2008

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1 Kommentar

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Solche Umfragen sollte man zukünftig in allen Gemeinden Süd-Tirols durchführen. Ich bin davon überzeugt, dass bis auf den Gemeinden mit italienischer Mehrheit, sowie in einigen mit ladinischer Mehrheit sich auch viele andere Gemeinden ein "Los von Rom" wünschen würden.
So eine südtirolweite Umfrage wäre genau deshalb sinnvoll, um dann diese Daten dem Landtag vorzulegen und zu sagen "So siehts aus!".