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Bleiben Paulsner Schmierereien ungestraft?

schmierereien_kerschbaumer_03.jpgDer Südtiroler Heimatbund hat eine Firma damit beauftragt, die verschmierte
Gedenktafel für Sepp Kerschbaumer und seine Mitstreiter im Friedhof von
St. Pauls zu säubern.
Die Gedenkstätte, die von Unbekannten in der Nacht vom 26. auf 27.
Jänner mit Hackenkreuzen, Nazi-raus Sprüchen usw. geschändet wurde,
wird damit in nächster Zeit wieder würdig und ehrenvoll im Friedhof
stehen.

 

Der SHB hat wie angekündigt Anzeige gegen Unbekannt bei der A.A.E.S. (= D.I.G.O.S.) in der Quästur Bozen erstattet. Einem zweckdienlichem Hinweis eines Einheimischen zur Auffindung der Täter wird noch nachgegangen. Es scheint sich bei den Tätern um einige Jugendliche zu handeln, die über die Friedhofsmauer zur Gedenkstätte gelangt sind.

Der Südtiroler Heimatbund verurteilt nochmals auf das schärfste die kindischen Schmierereien und die Entwürdigung der geweihten Gedenkstätte für die Freiheitskämpfer der sechziger Jahre, die außer den Kosten von knapp 1.000 Euro für die Vereinskasse des SHB für die Reinigung niemandem etwas gebracht haben.

Tirol, den 11.2.08

Roland Lang
Obmannstellvertreter des Südtiroler Heimatbundes

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20 Kommentar(e)

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1

doch !
warum bleiben dann diese Geschichtslügen, die den NS-Terror verharmlosen?

dass das wirre Zeug hier stehen und stehen bleiben dürfen, ist ein Fakt.

2

@Nickname
Ich verbitte mir Unterstellungen wie jene, „dass die Verharmlosung der Nazi-Diktatur und Revisionismus für die SF und Sven Knoll nicht unanständig" seien.
Menschen aus meinem Familienumfeld wurden während der NS Diktatur hingerichtet, weil sie sich offen gegen Adolf Hitler ausgesprochen haben. Ich habe die Verbrechen dieser Zeit stets verurteilt und persönlich dafür gesorgt, dass das bis vor zwei Jahren noch immer vorhandene Hakenkreuz, am Grenzstein am Brenner, entfernt wird.
Ihre Unterstellungen sind daher nicht nur haltlos, sondern beleidigend!
Wenn Beiträge ihrem Inhalt nach nicht der Wahrheit entsprechen, so ist es absolut zulässig, diese zu kritisieren und auch richtig zu stellen. Es ist jedoch nicht zulässig, Menschen mit Falschaussagen und haltlosen Unterstellungen zu diffamieren.

3

NS-Sympathie
Markus A. schreibt immer halbe Romane, und in jedem Satz ist eine Falschaussagen oder eine Verdrehung enthalten. Nur ein paar Anmerkungen zur NS-Sympathie des Markus A.

Deutschland hat Polen überfallen: das war der Beginn des 2. Weltkrieges. Deutschland - nicht Deutschland und die Sowjetunion. Und nicht Italien. Wie Markus A. unten die Verantwortung sogar Italien in die Schuhe schiebt - und im letzten Posting wiederholt -, ist abenteuerlich, hirnrissig. So einer will "Geschichte" studiert haben. Wo denn, bei einem bekannten Revisionisten? Kein seriöser Historiker wird den Überfall Hitlers auf Polen und den der Sowjetunion einfach zusammelegen. Wie keiner auch nur indirekt behaupten wird, der Nachar aus dem Süden sei am Überfall beteiligt gewesen. Wie kein seriöser Historiker eine solche Sprache benutztz, Markus A.

Und "Markus" wiederholt wieder diese These vom "Abschauen" - aber die KZs, die Rassenideologie, die Rassengesetze, die Endlösung - das erwähnt er nie und das stellt er mit seinen dummen Vergleichen in Frage.

Du zählst alles auf, nur den Terror der Nazidiktatur nicht, dazu fällt dir nichts ein.

"Damit Sie das endlich kapieren, die Verbrechen des deutschen Nationalsozialismus sind allgemein gut bekannt und historisch aufgearbeitet und man muss sich nicht überall und bei jeder Gelegenheit davon distanzieren."

Das sagt alles über Markus A.

Offenbar sind Verharmlosung der Nazi-Diktatur und Revisionismus für die SF und Sven Knoll nicht "unanständig".

4

Nach den Beiträgen von Nickname, der die Dinge richtig gestellt hat, sollte man aus Respekt vor den Opfern am besten die Klappe halten und nicht Vergleiche bemühen, die die Geschichte verfälschen.

5

P.S.
@ An Herrn Rennert. Wenn Sie den Totalitarismus des DDR-Systems andauernd relativieren wollen, und die demokratische Deutsche Einheit von 1990 in einem ihrer Beiträge als Annexion bezeichnen, ist das ihr Problem. Am gescheiterten Kommunismus in Ost-Europa gibt es nicht zu beschönigen, ich bleibe dabei, ob es ihnen passt oder nicht. Das genaue Datum des Einmarsches der Roten Armee ist mir natürlich bekannt. Meine Angaben bezogen sich im Allegemeinen auf diesen Zeitraum des Monat September 1939, und das es vorher einen Teilungsplan zwischen beiden Diktatoren in dem Molotov - Rbentropp Pakt gegeben hat, das müsste ihnen auch bekannt sein. Ihre ganze Argumentation hinkt überhaupt überall und ist aus der Sicht eines Demokraten nicht auszuhalten. Man stelle sich vor, zwei Bankräuber gehen eine Bank überfallen, machen gemeinsam einen Plan und setzen alles in die Tat auch einmal um, sie werden aber zum Schluss erwischt und vor dem Richter beschuldigen sie sich dann gegenseitig, und der zweite, der später am Überfall beteiligt war, meint, es war eh schon egal, daher habe ich mitgemacht und geraubt, und der driite aus dem Süden sagte, das gilt auch für mich, ich habe gar nicht gewusst, dass das überhaupt ein Überfall war, und ausserdem ich war immer schon brav, im Vergleich zum Chef der Bande. Für mich waren all diesen Diktatoren widerwertiges und hochkriminelles Pack mit einer sehr hohen destruktiven Energie. Die Staaten und Völker sind weder gut noch böse, die Regime und totalitäre Ideologien schon und das haben all diese Faschismen und Kommunismen mit allen ihren verbrecherischen Taten bewiesen, Nazideutschland Sowjetunion und auch seinerzeit Duce-Faschismus. Ich muss mich eigentlich nicht rechtfertigen, da ich immer vorausgesetzt habe, dass über die Verbrechen des Faschismus und des Kommunismus in der neueren Geschichte überall und in allen Schichten der Gesellschaft Konsens herscht. Da ich auch u.a. Geschichte studiert habe, habe ich vieleicht irrtumlich geglaubt, auch die andere Seite in diesem Forum würde das auch so sehen. Die Frage der Verurteilung des NS-Regimes ist eine "nona Frage". Natürlich als Demokrat kann man das alles nur verurteilen. Alles wa ich behautet habe, entspricht nicht meiner subjektiven Wahrnehmung, würde ich behaupten, sondern das ist heute "mainstream" in der Geschichtsschreibung und in der allgemeinen Berichterstattung in den Medien der demokratisen westlichen Länder. Ich habe manches vieleich polemisch zugespitzt, aber ich befinde mich immer noch in der Mitte des sog. "Demokratischen Bogens" jeder Gesellschaft, und eine extreme Gesinnung lasse ich mir von niemand unterstellen, auch von ihnen nicht. Das ist nämlich Verleumdung und Ehrenabschneiderei, was ich auf´s Schärfste zurückweise. Wenn man mir daher unterstellen wollte, ich wüsste den Unterschied zwischen allen diesen totalitären Systemen nicht, dann wäre das so, als ob mir jemand vorwerfen würde, ich wäre ein Analphabet der Geschichte. Damit Sie das endlich kapieren, die Verbrechen des deutschen Nationalsozialismus sind allgemein gut bekannt und historisch aufgearbeitet und man muss sich nicht überall und bei jeder Gelegenheit davon distanzieren. Ich gehe davon aus, dass das selbstverständlich für fast alle Menschen überall in Europa ist. Für Kommunismus trifft das noch nicht ganz zu, leider! Ich war nie ein Anhänger einer dieser totalitären Ideologien und werde es auch nie werden, merken Sie sich das alle Ehrenabschneider! Das ist bei einem aufgeklärten Demokraten selbstverständlich, dass man die Geschichte kennt und diese Schreckensherrschaft verurteilt und ablehnt. Ich habe das in meinen Beiträgen auch ausreichend getan. Ich bin auch nicht gewillt, in einem von mir stammenden Beitrag zu einem vorgegebenen Thema einen Roman zu schreiben, damit ich alles berücksichtigen kann, was sich manche Teilnehmer vieleicht noch so sehr wünschen würden. Es liegt in der Natur der Sache, dass gerade das Land Süd-Tirol auch heute mehr die Geschichte des italienischen Duce Faschismus immer noch direkt betrifft, als die des NS-Regimes in Deutschland. Nicht ich habe irgendwas relativiert, sondern jene, die behaupten, der Duce-Faschismus war im Vergleich zu den Verbrechen des Nationalsozialismus noch "harmlos", wie ich das verstanden habe. Es ist heute auch "mainstream" in der Wissenschaft der Geschichte, dass man nachzuweisen glaubt, dass in sehr vielen Aspekten die deutschen Nazis und der grosse Diktator vor allem, die italienischen Faschos zum Teil kopiert haben, da dieser Faschismus schon 1921 in Italien an der Macht war. Ich wiederhole noch einmal, Süd-Tirol und Österreich gehörten in dieser tragischen Geschichte völkerrechtlich eindeutig zu den Opfern beider Faschismen. Wer das leugnet, der dreht die Rollen Opfer-Täter um, genauso wie die jenigen Täter, die das Grab eines Opfers eines umenschlichien Systems der Verweigerung der Menschenrechte beim süd-tiroler Widerstandskämpfer der 60er Jahre Sepp Kerschbaumer mit "Nazi raus" geschändet haben. Ausserdem, wer meine Beiträge aufmerksam liest, findet trotz der ganzen tragischen Geschichte des Landes Süd-Tirol bei Italien, weder Walschenhass noch Deutschtümelei. Meine Heimat ist weder Italien noch Deutschland, sondern wenn schon, dann das Land dazwischen. Ich trete stets für Gerechtigkeit, Fairness, Menschenrechte und Demokratie ein. Ich vertrete persönlich die Position der politischen Mitte und habe persönlich nie eine extreme Partei gewählt oder unterstützt. Mein Weltbild ist christlich katholisch und wertkonservativ aber auch in vielen Fragen bin ich liberal eingestellt, und zwar nach dem Leitsatz, "Leben und leben lassen!". Meine politische Heimat ist eher die klassische wertkonservative Volkspartei. Wir leben in einer freien Gesellschaft und jeder darf sagen und schreiben was er für richtig hält, vorausgesetzt, man beleidigt damit nicht andere Personen. Ich unterstütze mit meinen Beiträgen in diesem Forum die politischen Ziele der politischen Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit, da diese Partei wie keine andere in diesem Land die politische Courage und Schneid hat, das Thema der ewig aufgeschobenen Klärung der Selbstbestimmungfrage des Landes stellvertretend für alle Süd-Tiroler offensiv politisch anzugehen. Das kann man dieser Bewegung nich hoch genug anrechnen, wenn man das mit Bemühungen der anderen Parteien des Landes vergleicht. Vieleicht ist das auch der Grund der unqualifizierten Untergriffe gegen mich persönlich, weil man nicht ertragen will, dass das freie Wort eine Runde macht, gerade bei diesem Thema der Selbstbestimmung Süd-Tirols nicht. Ich befürworte die Wiederherstellung der Tiroler Landeseinheit zwischen Süd Ost und Nord-Tirol auf einem friedlichen und demokratischen Wege, wie auch immer diese in Zukunft aussehen sollte, vorausgesetzt sie würde eine demokratische Legitimation und Bestätigung von der Mehrheit der Bürger in Süd-Tirol und international einmal vorfinden und erhalten. Ich hoffe, das war jetzt genug der Richtigstellung, und ich bitte Sie alle wenn schon, dann aus sachlichen, nachvollziehbaren und begründeten Motiven mir irgendwelche Vorhaltungen zu machen. Über "nona Fragen" und selbstverständliche Wahrheiten und klare Fakten muss man nicht unbedingt diskutieren. Sie haben sich jetzt überzeugen können, dass ich mir sehr viel Zeit genommen habe, auf die Vorwürfe ausführlich einzugehen, und das würde ich mir daher auch von der anderen Seite wünschen, keine Verleumdungen, dazu eine objektive, faktenbezogene Argumentation. POLEMIK HINGEGEN IST ALS MITTEL DER WAHL IN DER POLITIK UND IND DER POLITISCHEN DEBATTE IMMER ZULÄSSIG UND NICHT SITTENWIDRIG, MANCHMAL SOGAR ANGEBRACHT.

6

seconda replica
@nickname: Danke für ihre Beiträge. Sie sind sehr erfrischend. Danke, dass sie die Dinge beim Namen nennen; das sollte selbstverständlich sein, ist es aber offenbar nicht, wenn man manche Beiträge liest. Ihre Beiträge sind in jedem Fall besser als meine, denn ich bin mir nicht sicher, ob es angebracht ist, für ein so ernstes Thema einen abstrakten Ton zu verwenden. Das ist glaube ich auch ein Vorwurf, der gegen die Hitler-Biographie von Joachim Fest vorgebracht wurde: nämlich vielleicht zu kühl geschrieben zu sein.

Korrektur zur "replica"
Ich meine Superioritätskomplexe und nicht Majoritätskomplexe, denn die Komplexe der Nazis bestanden ja nicht darin, dass sie sich in der Mehrheit fühlten, sondern darin, dass sie sich überlegen fühlten.

@Markus A:
Verglichen mit Nazideutschland war die DDR der Hort der Zivilisation schlechthin. Wenn sie von Nazideutschland ausgehen und ihr politisches System variieren können sie nicht viel falsch machen, denn Nazideutschland hat den Tiefpunkt menschlicher Zivilisation sehr gut ausgelotet.

Und mit dem Begriff "Realer Sozialismus" meine ich das politische System der DDR und nicht das der UdSSR unter Stalin. Lieber Markus A., wussten sie schon, dass die Lebenserwartung in Russland nach dem Ende der UdSSR um mehr als 5 Jahre gesunken ist. Und Lebenserwartung eignet sich ganz gut, um menschlichen Fortschritt zu quantifizieren.

"Dem schloss sich Benito Mussolini mit seinem "Stahlpakt" mit Berlin von 1939 dieser Kriegspolitik des Deutschen Reiches an. Erst so wurde der Zweite Weltkrieg militärisch und weltpolitisch möglich"

Mir scheint sie übertreiben das militärische Gewicht Italiens zu jener Zeit. Italien hatte zwar unter Mussolini zeitweise mehr als 100 U-Boote aber insgesamt war die Militärmaschinerie Italiens der Frankreichs, Großbrittaniens, Deutschlands weit unterlegen. Und dem war sich Mussolini bewusst. Der "Stahlpakt" hat nicht viel mehr bewirkt, als Mussolinis Schicksal an das Hitlers zu binden. Hätte Mussolini sich nicht an Hitler gebunden, hätte er wie Franco vielleicht länger gehalten. Aber auch das "weltpolitisch" ist in ihrem Satz völlig deplaciert. Der Expansionsdrang Nazideutschlands war völlig unabhängig von einem etwaigen Bündnis mit Italien.

"Hitler überfiel zusammen mit Stalin am 01.09.1939 Polen"

Die Rote Armee hat polnisches Territorium "erst" ab dem 17.09.08 verletzt, nachdem Polen von Deutschland bereits vergewaltigt worden war und am Boden lag.

Ich teile die Vorwürfe, die nickname gegen sie erhebt.

7

"wenn er meint, es war unter Duce doch nicht so schlimm"

Das ist Unterstellung pur. Wo steht das ? Ha ?

Dass aber der Nationalsozialismus mit Bücherverbrennung, Reichskristallnacht, KZs, Judenvernichtung leider eine andere Stufe des Totalitarismus war als der Faschismus, will Markus A. nicht wahr haben.
So verharmlost er weiterhin den Nationalsozialismus und redet seitenlang von allen Verbrechen - nur die Verbrechen des NS-Terrors, die erwähnt er halt so ganz klein und nur einen kleinen Teil.

"Bereits im Jahre 1938 hatte Italien rassistische Gesetze gegen Juden erlassen"

"Bereits" ? Wann wurden solche Gesetze in Deutschland erlassen?

Die Rassengesetze hat sich der Faschismus vom Nationalsozialismus abgeschaut.

Die kommunistischen Verbrechen gab es - ja, das sage ich ohne Einschränkung. Doch wurden die Kommunisten Opfer brutalster Verfolgung in Italien, Spanien und v.a. Deutschland.

Offenbar wird die Seite der SF zum Sammelhort für Revisionisten und Verharmloser - und die Verantwortlichen schreiten nicht ein.

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Gegen Ehrenabschneider
Anonym und Rennert befinden sich in "guter" Gesellschaft der Verteidiger des Totalitarismus. Der eine relativiert die Verbrechen des Duce-Faschismus im Vergleich zu Nazionalsozialismus, wenn er meint, es war unter Duce doch nicht so schlimm, er war ein Kriegshetzer, Kriegsverbrecher, Massenmörder aber doch nur ein kleiner Diktator, der grosse Diktator war in Berlin. ---> Fil "Der grosse Diktator" als Zeignis der Zeit empfehlenswert!Der andere Forumteilnehmer meinte, man darf den Kommunismus nicht mit Faschismus vergleichen, der Sazialismus war nicht menschenverachtend. Ich würde dem unter vielen Einschränkungen, z.B erst nach Stalins Tod 1953 und Chruschtschows Säuberungen im gesamten Ostblock und in Mitteleuropa unter den Bediengungen des real existierenden Sozialismus als lupenreine totalitäre KP-Diktatur ohne Rede und Wahl, Medien, Pressefreiheit als Überwachungsstaat mit einem kleinen und mehr als fragwürdigen Feigenblatt "einer sozialistischen Demokratie" in der Diktatur des Proletariats, was auch immer darunter verstanden wurde, unter Vorbehalten zustimmen. Ich möchte auf keinem Fall mit dem oben gennanten Ehrenabschneider und Rufmörder "Anonym" diskutieren, da er sich selbst ein überzeugendes Zeugnis ausstellt, dennoch verdient das, was er zusammenfabuliert hat, eine ausführliche Entgegnung. Ich werde sicher auch nicht ihm hinterher nachlaufen und jedes mal, wenn er Unsinn von sich gibt, sein "Häufchen" wegräumen. Das, was die Vandalen am Grab von Sepp Krischbaumer veranstaltet haben, das tut Anomym im Geiste weiter, indem er Menschen mit Vorwürfen anschüttet, die beleidigend und ehrenrüchig sind. Er würde gerne wohl die Selbstbestimmung in einer rechten Ecke sehen, Da befindet er sich n einer illustren kriminellen Gesellschaft, wie man das aus der Geschichte Süd-Tirols der 60 bis Ende der 80er Jahre in Hinblick auf "Verdienste" der besonderen Dienste zum Schutze der Italianità des Alto Adige noch gut in Erinnerung hat. Ich möchte nun auf den totalitären menschenverachtenden Charakter des Kommunismus hinweisen. Alle von mir gemachten Angaben sind gut und frei nachvollziebar, etweder über Wikipedia oder abdere Quellen. Zum noch so "friedlichen Charakter" des Kommunismus. Im Hitler-Stalin Pakt von August 1939 teilten zwei Diktatoren Europa in zwei Einflusssphären auf. Dem schloss sich Benito Mussolini mit seinem "Stahlpakt" mit Berlin von 1939 dieser Kriegspolitik des Deutschen Reiches an. Erst so wurde der Zweite Weltkrieg militärisch und weltpolitisch möglich. Hitler überfiel zusammen mit Stalin am 01.09.1939 Polen, damit löste er den Weltkrieg aus, Stalin besetzte noch dazu zeitgleich die unabhängigen friedlichen Baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, später Bessarabien (Moldova) in Rumänien. Das gleiche wollte er mit Finnland machen, nämlich das kleine Land als SU Übermacht unterwerfen. In dem finnisch - russischen Winterkrieg 1939-40, einem klassischen kommunistischen Angriffskrieg gegen ein friedliches Nachbarland, kamen an die 500 Tausend Menschen ums Leben, allein durch Bombardierungen der finnischen Städte und vor allem von reinen Wohngebieten durch die Sowjets, die die Finnen "beindrucken" sollten, kamen Tausende Menschen ums Leben, so gut wie alle Opfer waren in diesem Fall Zivilisten. Durch die systematische Verschleppung durch die kommunistischen Sowjets, vor allem nach Sibirien, und gezielte Vernichtung von alten Eliten der Gesellschaft aus den besetzten Ländern des Baltikums und in Ost-Polen kamen direkt oder durch Zwangsarbeit, durch die Folgen der unmenschlichen Haft in den Gulags des Sowjetreiches Millionen von unschuldigen Menschen allein nicht sowjetischer Staatsangehörigkeit in diesem "Paradies der Menschlichkeit der kommunistischen Sowjetunion" ums Leben. Der in der Geschichte einmalige Mord der Sowjets an den 30 Tausend polnischen Kriegsgefangenen in Katyn zeugt genug von einem Horrorcharakter des Kommunismus, und wurde auch übrigens nie gesühnt. Allein aus den Baltischen Staaten verschleppten die neuen "Herren" bis über 30% der Bevölkerung ins Innere des Sowjetreiches zur Zwangsarbeit und ideologischer Umerziehung zum Glauben an Kommunismus. In friedlichen Zeiten bis zum unrühmlichen Ende des Sowjetreiches 1990 wurde sogar Kritik an unzureichender Ernährung und Mangelwirtschaft als Polititverbrechen klassiziziert, da man das "allgemeine Glücksgefühl" per Gesetz den so oft geschundenen Menschen verordnet hat. Laut Wikipedia wird die Opferzahl des roten Terrors des Kommunismus in der Sowjetunion und Europa an die 20 Millionen Menschen geschätzt, und zwar durch direkte Vernichtung, Gulag, Säuberungen, Aushungern der eigenen Bevölkerung. Ich halte diese Zahl eher für untertrieben. Allein in der Ukraine kammen in den 20er und 30er Jahren mehrere Millionen Menschen am Land über gesteuertes Aushungern ums Leben als "Strafe", weil sie an Kommunismus und Kollektivisierung nicht glauben wollten. Andere Beispiele aus der Geschichte: Das Reich im Fernen Osten, die Volksrepublik China wurde und wird weiterhin von Kommunisten regiert, sie nennen sich noch so. In der Zeit der sog. "Kulturrevolution" kamen viele Millionen Menschen ums Leben, wieviele, das weiss man heute leider nicht so genau, da China wissenschaftliche Untersuchung dieser eigenen Geschichte verhindert. Genauere Angaben gibt es dafür aus Tibet, einem Land, das ählich zu den Segen der chinesischen Herrschaft gekommen ist, wie auch das Land Süd-Tirol zu den Segen der Italianità nach 1920 in seiner eigenen Geschichte. Während der Kulturrevolution in Tibet wurden alle kulturellen und religiösen Institutionen der Tibeter vernichtet. Millionen Menschen wurden in Umerziehungsanstalten gesteckt, aus anderen Gründen eingesperrt und gefoltert und getötet. Nach unabhängigen Schätzungen kamen allein in dieser Zeit in Tibet über eine Million Menschen ums Leben, 6000 Tempel wurden vernichtet, 13 hat man übersehen. Einige Jahrzehnte später in Kambodscha in Indochina ergriffen die sog. "Roten Khmer" unter dem kommunistischen Diktator Pol Pot in einem Staatsstreich in diesem Land die Macht. Aus dieser Zeit bleiben dem Rest der Welt die kommunistischen KZ dieses Regimes, die Killing Fields, Folter, Massenvernichtung der eigenen Bevölkerung in schrecklicher Erinnerung. Alle Quellen sprechen in diesem Zusammenhang unabhängig voneinander von cirka 2 Millionen Menschenleben, die dieses System auf dem nicht vorhandenen Gewissen hat. Diese totalitäre Ideologie des Kommunismus und Maoismus hat all das an Schrecken und Horror in diesem Teil der Welt verschuldet und die Welt musste bei dieser Gelegenheit erst einen neuen Begriff dafür finden, was sich in diesem Land abgespielt hat. Heute bezeichnet man das als "Autogenozid", ein Begriff der mit Genozid aus rassischen Gründen der Nazis gleichzusetzen ist, da die Opfer ohne Ansehen der Person nur Aufgrund der sozialen Herkunf einem Massenmord diesmal der "Roten Khmer" zum Opfer gefallen sind. Die Segnungen des nord-koreanischen Kommunismus unter der Feudalherrschaft und Erbmonarchie des "Grossen" und heute des "Geliebten Führers" sind auch gut bekannt, und zwar als die durchgenallteste Ideologie, die es je in der Geschichte und Gegenwart gegeben hat, auch unter dem Stichwort "Steinzeit-Kommunismus" in den Medien bekannt. Allein in den letzten 15 Jahren sind vor allem dem Massenhunger, aber auch zu einem kleineren Teil dem direkten kommunistischen Terror in den Arbeitslagern in diesem Land angeblich weit über eine Million Menschen zum Opfer gefallen. Ähnliche Folgen einer kommunistischen Gewaltherrschaft hat es auch in der neueren Zeit auch anderswo in Afghanistan oder in Afrika bei kommunistischen Unstürzen und Regimen in verschiedenen Ländern gegeben. Allein die militärische Intervention der Sowjets in diesem Land am Hindukusch ab 1979 hat Millionen Menschen das Leben gekostet und Millionen in die Flucht getrieben. Diese Gewaltideologie des Kommunismus ist Gott sei Dank ab Solidarnosc in Polen und seit dem Fall der Berliner Mauer 1989 nur eine traurige Geschichte auch in Europa.

Die andere fürchterliche Geschichte der Schreckenherrschaft und des Terrors des italienischen und des deutschen Faschismus wurde mit dem Sieg der Allierten im Zweiten Weltkrieg 1945 Gott sei Dank abgeschlossen. Im Dritten Reich durch die bedingungslose Kapitulation, ein zweites Agressorland des Krieges Italien musste 1945-46 erst separate Friedensverträge mit dem Rest der Welt abschliessen. Einige Bemerkungen zu Vorgeschichte des Faschismus und zu Totalitarismustheorie und gelegentlich in der Literatur erwähnten Begriffs des Linksfaschismus: Der Literat und italienischer Liberale Giovanni Amendola bezeichnete in einem Werk von 1925 den Duce-Faschismus als "sistema totalitaria" und behauptete, dass sowohl Faschismus als Kommunismus die absolute und unkontrollierte Herrschaft über die Gesellschaft anstreben, sogar im Weltmaßstab. Er wird auch als ein Begründer der Totalitarismustheorie angesehen. Für diese pro-demokratische Arbeit wurde Amendola von italienischen Faschisten bei einem Attetat 1926 so verletzt, dass er kurz darauf verstorben ist. Es ist auch bekannt, dass der italienische Faschismus linke Wurzeln gehabt hat, die sich nicht wegleugnen lassen. Das konnte man auch aus den vielen faschistischen Manifesten in Italien aus dem Jahre 1921 entnehmen. Ab diesem Jahr herrschte in Italien Partito Nazionale Sascista mit Mussolini an der Spitze der Staatsregierung. Im Jahre 1939 trat Duce, im Gegensatz zu Franco in Spanien, der das nie getan hat, mit dem Stahlpakt in ein Bündnissystem mit Nazi-Deutschland. Im gleichen Jahr überfiel Italien Albanien, einige Jahre zuvor 1935 Äthiopien. Bereits im Jahre 1938 hatte Italien rassistische Gesetze gegen Juden erlassen, später gegen Afrikaner und Araber, die zu diesem Zeitpunkt fast ident mir den Nürnberger Gesetzen waren. Das faschistische Italien beteiligte sich an der Enteignung der Juden und an ihrer Deportation in die deutschen KZ und unterhielt im eigenen Land eigene Anhaltelager, wie z.B. bei Triest. Im Jahre 1940 erklärte Duce Frankreich und Grossbritannien den Krieg und wollte die momentane Schwäche der Franzosen zu diesem Zeitpunkt ausnützen, um aus ganz Süd-Frankreich "terra italiana" wie in Alto Adige zu machen. Diese italienische Agression wurde damals aber erfolgreich zurückgeschlagen. Der Krieg des Duce in Griechenland 1940, später in Jugoslawien, Nordafrika ist auch gut bekannt, vor allem die Kriegsverbrechen des Duce-Faschismus gegen die Menschlichkeit und Giftgaskrieg. 1941 erklärte Duce dem Stalin den Krieg, auch wenn manche Forumteilnehmer in diesem Forum meinten, das wollte er ganz sicher nicht, er wurde davon von einem anderen Diktator dazu leider genötigt, vieleicht so wie bei Franco in Spanien, der bekanntlich auch mehmals "genötigt" wurde? Die Versuche in diese Richtung hat es unbestritten aus Berlin gegeben. Für mich persönlich bleiben beide Systeme Faschismus und Kommunismus menschenverachtende verbrecherische Systeme und gesellschaftliche Utopien und beide sind historisch gescheitert. Faschismus wurde besiegt, Kommunismus ist in sich wegen seiner zivilisatorischen Unfähigkeit der späten 80er Jahre inplodiert. Momentan hat überall die Demokratie die Oberhand gewonnen, und alle Europäer müssten peinlichst darauf Acht geben, dass nie wieder eine totalitäre Ideologie in Europa in einem der Länder an die Macht kommt. Den in diesem Forum anwesenden Ehrenabschneidern kann man daher nur ein Studium der Geschichte des Totalitarismus empfehlen. Mag sein, dass ein anderer Teilnehmer vieleicht Augrund seines Lebensweges die verflossene DDR als Verlust für den Fortschritt der Menscheit und den Weltfrieden heute empfindet. So eine Verharmlosung des totalitären DDR-Regimes ist heute unfassbar. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur noch anmerken, dass damals nicht die West-Deutschen 1989 in Massen von Osten her den antifaschistischen Wall der DDR zu Millionen überrannt haben, sondern das waren die Bürger des noch so angeblich perfekten Arbeiter und Bauernparadieses des reals exisierenden Sozialismus in diesem ost-deutschen Staat von Gnaden Moskaus. Das Ende eines anderen Paradieses und seines Führers zusammen mit seiner Frau in Rumänien im Dez. 1989 Z.B. ist gut bekannt, auch wo andere kommunistische Führer ihren Lebensabend teilweise oder zur Gänze verbringen mussten, nämlich Aufgrund ihrer kriminellen Vergangenheit hinter den schwedischen Gardinen im eigenen Heimatland nach dem demokratischen Umbruch. Das geschiedene Ehepaar Erich und Margot Honecker konnte nach Chile auswandern. Dort lebt die gute Frau noch, glaube ich, wo sie in ihren Erinnerungen eines perfekten Überwachungsstaates heute noch schwelgen kann. Andere demokratisch gesinnte Europäer denken mit Schaudern und Abscheu an beide totalitäre Systeme und Wahnideologien der unfreiwilligen Zwangsbeglückung des vergangenen Jahrhunderts. Die neue Zeit ist für alle Völker und Länder in Europa nur Dank Demokratie trotz mancher Probleme um Meilenlängen besser, humaner und gerechter, und das soll und muss ohne Wenn und Aber in unserer neuen gemeinsamen Europäischen Heimat auch so ohne Zeitlimit bleiben, hoffenlich auch mit der Zeit auch anderswo und überall in der zivilisierten Welt!

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des reicht net !
"Die SÜD-TIROLE FREIHEIT distanziert sich entschieden von jeder Form der Verherrlichung bzw. Ausübung des Faschismus und Nationalsozialismus."

Und die Verharmlosung, die hier unten gleich mehrmals zum Ausdruck kommt ? Verharmlosen darf man hier, Faschismus, DDR und Nationalsozialimus einfach auf die gleiche Stufe stellenu und den NS-Terror damit verharmlosen?
Behaupten, Hitler hätte sich "alles" vom Faschismus abgeschaut und damit Rassenideologie und Rassengesetze, KZs, "Endlösung" einfach ausklammern? Kein Einspruch?

"Wir verstehen die Kommentarleiste jedoch als eine Art offenes Forum, in das wir nur dann eingreifen, wenn Kommentare gegen jedweden Anstand verstoßen."

die Kommentare unten verstoßen gegen jeden Anstand.

10

Kein Verständnis für Nazis und Faschiste
Die SÜD-TIROLE FREIHEIT distanziert sich entschieden von jeder Form der Verherrlichung bzw. Ausübung des Faschismus und Nationalsozialismus. Wer als Funktionär in der Bewegung mitarbeiten will, muss daher auch einen Ehrenkodex unterschreiben, in dem man sich von jeder Form des politischen Extremismus, egal ob rechts oder links orientiert, distanziert und die obgenannten Terrorregime samt ihrer Ideologie verurteilt. Wer sich nicht daran hält, wird umgehend aus der Bewegung ausgeschlossen!
In diesem Sinne spiegeln die in der Kommentarleiste abgegebenen Stellungnahmen, nicht automatisch immer die Meinung der SÜD-TIROLER FREIHEIT wieder.
Wir verstehen die Kommentarleiste jedoch als eine Art offenes Forum, in das wir nur dann eingreifen, wenn Kommentare gegen jedweden Anstand verstoßen. Sie werden feststellen, dass wir auch jene Kommentare zulassen, die sich gegen uns und unsere politischen Aktivitäten richten, da diese die politische Diskussion fördern und somit einen wertvollen Beitrag zu einer gelebten Demokratie leisten.

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@ Rennert
danke für den Einspruch, er tut not: offenbar empfindet kein anderer User das Bedrüfnis, die Verharmlosung der NS-Schreckensherrschaft zu korrigieren.

Nationalsozialismus auf die gleiche Stufe zu stellen wie den Faschismus, ist eine Verharmlosung und zum Teil die Leugnung von Verbrechen. Genauso der andere Kommentar unten, Hitler hätte sich "alles" vom Faschismus abschauen können. Aber die Rassengesetze, die KZs, die "Endlösung" hat er sich nicht abgeschaut.
Die DDR war eine Diktatur, aber nicht vergleichbar mit der Nazi-Diktatur. Wer DDR und NS-Herrschaft auf die gleiche Stufe stellt, ist ein Verharmloser.

Der Faschismus hat versucht, alles wegzuassimilieren ja. Das gleiche Vergehen hat nach Markus A. der Nationalsozialimus in Österreich gemacht ... Der Nationalsozialismus aber hat viel mehr gemacht: Den 2. Weltkrieg über Europa gebracht, Millionen Juden ermordet, dazu Sinti und Roma, Homosexuelle, Oppositionelle (viele Kommunisten): das alles gab es für Markus A. offenbar nicht.

Es ist befremdlich, dass von der "Südtiroler Freiheit" sich keiner bemüßigt fühlt, die indirekte Leugnung von NS-Terror und die direkte Verharmlosung dieses Terrors zu korrigieren.

Ist die die Klotz-Bewegung dazu entschlossen, in braunen Gewässern zu fischen

ohne Interpunktion: ob Frage oder Aussage, wird sich zeigen.

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replica
Zum letzten Beitrag von Markus A. möchte ich einige Zeilen loswerden:

"Vor allem in Deutschald, aber auch in Österreich gab es und gibt es eine solide Vergangenheitsbewältigung der neueren Geschichte, des deutschen Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges mit allen damit verbundenen Schrecken."

Naja, die NPD sitzt mit über 9% im Sächsischen Landtag und die DVU ist im Landtag Brandenburg. Und kommen sie mir jetzt nicht mit AN; die sind weniger schlimm als NPD/DVU, die eher Fiamma Tricolore oder Forza Nuova entsprechen.

"Das Nachbarland der Tiroler Deutschland war dazu noch im letzten Jahrhundert von zwei Totalitarismen betroffen, nämlich von NS-Regime und Kommunismus.."

Indem sie beide Systeme auf eine Stufe stellen, begehen sie einen katastrophalen Fehler. Der Nationalsozialismus war menschenverachtend, der reale Sozialismus nicht.

"Man kann sich auch nicht gegenseitig lizitieren, welcher Faschismus mehr Leid und Verderben verursacht hat.."

Leid ist nicht quantifizierbar aber Opferzahlen kann man natürlich vergleichen und die Shoa bleibt ein einzigartiges Verbrechen.

Interessant, dass sie den Nationalsozialismus als Faschismus deklarieren. Das ist die Sprachregelung, wie sie in der DDR und der Sowjetunion gebräuchlich war, die zu beschimpfen sie keine Gelegenheit auslassen. Im Nazideutschland hatte die Propaganda eine Abhängigkeit ihres Systems vom richtigen (also italienischen) Faschismus wohl aus Majoritätskomplexen stets negiert.

"Italien ist danach als Verursacher und Agressor des Krieges noch glimpflich davon gekommen."

Was sagen sie da? Wenn ich mich nicht irre gelten der 01.09.39 bzw. der 22.06.41 als Anfang des 2. Weltkrieges in Deutschhland bzw. Russland. Mussolini war daran interessiert den Weltkrieg so weit wie möglich herauszuzögern, weil sein Land dazu unvorbereitet war. Er wurde von Hitler stets vor vollendete Tatsachen gestellt.

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Vergangeheitsbewältigung
@ Nickname. Vor allem in Deutschald, aber auch in Österreich gab es und gibt es eine solide Vergangenheitsbewältigung der neueren Geschichte, des deutschen Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges mit allen damit verbundenen Schrecken. Das Nachbarland der Tiroler Deutschland war dazu noch im letzten Jahrhundert von zwei Totalitarismen betroffen, nämlich von NS-Regime und Kommunismus, mit allen dazu gehörenden Folgeerscheinungen, die es nicht zu beschönigen gibt. Diese Geschichte ist tragisch genug. Man kann sich auch nicht gegenseitig lizitieren, welcher Faschismus mehr Leid und Verderben verursacht hat, beide waren für die Opfer schlimm genug, genauso wie der Stalinismus und Kommunismus in verschiedenen Formen und Zeiten. Ich habe auf die Schreckensherrschaft des italienischen Duce-Faschismus hingewiesen, aber auch darauf, dass die Süd-Tiroler, Tiroler und damit die Österreicher mit ihrem Staat der Republik Österreich zu den Opfern des Zweiten Weltkrieges und beider Totalitarismen gehörten. Das Nazi-Reich löschte alles aus, was die Menschen in der Ostmark an Österreich als eigene österreichische und unverwechselbare nähere Heimat erinnerte, Duce-Italien beseitigte auch alle Spuren in Süd-Tirol von Alt-Österreich und erzwang zwischen 1939-43 eine sog. Option zwischen Italianisierung oder Auswanderung. Letztenendes waren es auch die Deutschen, die für ihre Irrtümer bitterst bezahlen mussten, dazu noch in jeder nur erdenklichen Form. Italien ist danach als Verursacher und Agressor des Krieges noch glimpflich davon gekommen. Man darf daher jetzt nicht die Opfer mit den Tätern in der Geschichte zu vertauschen versuchen. Um eines noch ausser Streit zu stellen: Italien ist seit 1945 eine west-europäische Demokratie, es ist nach 1943 nicht aus eigener Kraft darauf gekommen, das war aber nördlich des Brenners auch nicht anders. Die italienische Gesellschaft ist heute in Anbetracht der Breite der politischen Meinungen und Strömungen nicht weniger oder mehr demokratisch und nicht anders als der Rest der Länder der EU. Diese Demokratie macht heute die Autonomie in Süd-Tirol aber immer noch unter Vorbehalt der unzureichenden Erfüllung der Zweisprachigkeitsverpflichtung in allen Behörden dennoch politisch möglich. Die Selbstbestimmungsfrage berührt natürlich die Rechtsordnung dieses Staates, zu dem die Süd-Tiroler bekanntlich seinerzeit nicht freiwillig gekommen sind. Darauf hat die Selbstbestimmungspetition der 99% der Süd-Tiroler Bürgermeister von 2006 an Österreich hingewiesen. Sie ist mit Menschenrechtskonventionen und EU-Recht assoziert und wird international so verstanden. Italien ist Aufgrund seiner internationalen völkerrechtlichen Verpflichtungen dazu verpflichtet, sich nicht der Klärung dieser Frage in den Weg zu stellen, vorausgesetzt, die Landesregierung in Bozen würde einmal aus einem Anlaß diese Frage Rom, Wien und der EU in Brüssel stellen. Das Recht auf Selbstbestimmung der eigenen Person und eigener Ethnie ist ein Grund- und Menschenrecht und ist weder links noch rechts politisch angesiedelt. Gerade als Bürger von Süd-Tirol egal welcher Sprache hätte man die theoretische Verpflichtung darauf zu achten, dass der italienische und deutsche Neofaschismus und Duce-Nostalgie keinen Boden gewinnen. In Süd-Tirol gibt es so gut wie keine süd-tiroler oder deutschen Neo-Nazis, aber sehr viele italienische Neofaschisten. Das schadet dem Sprachfrieden und Ansehen der italienischen Demokratie, die als solche derartige Bewegungen "ertragen" muss. Diese Strömung ist nicht für die grosse Mehrheit der Italiener in Süd-Tirol repräsentativ und schon gar nicht für ganz Italien. Viele Protestwähler wählen eben aus Protest bestimmte extreme Parteien. Eine Demokratie hat gelernt gut damit zu leben, und sie setzt sich bis heute letztenendes zum Schluss auch durch. Die Frage der Selbstbestimmung ist eine Frage der Demokratie und der Menschenrechte und sie kann nur demokratisch gelöst werden, wann auch immer das sein sollte, vorausgesetzt eine Landesregierung würde diese Frage einmal stellen. Nichts anderes passiert heute in den Bezieheungen zwischen Schottland und Grossbritannien, ohne dass der Englischen Königin dabei ein Stein aus der Krone fallen würde, genauso wie auch in Spanien dem König in ähnlichen Fragen. Europa macht das in seinem eigenen Machtbereich politisch heute und morgen möglich. Darüber zu debattieren und Meinungen auszutauschen müsste allen eigentlich als selbstverständlich erscheinen.

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"Die Italiener, die seinerzeit seit und mit Ettore Tolomei in Süd-Tirol und anderswo den verbrecherischen italienischen Faschismus aktiv und passiv unterstützt haben, trugen und tragen in diesem Land und in der Welt die Schuld für alle direkten Folgen dieser totalitären Weltanschaung."

Markus A, was ist denn mit den Deutschen, Österreichern, Südtirolern, die seinerzeit den verbrecherischen deutschen Nationalsozialismus aktiv und passiv unterstützt haben ?

Und was ist mit denen, die heute noch behaupten, Hitler hätte sich "alles" vom Faschismus abgeschaut, was nachweislich eine Lüge ist, welche die NS-Schreckensherrschaft verharmlost?

Die Südtiroler Freiheit würde gut daran tun, ihren Internetauftritt bzw. ihre Mitglieder und Sympathisanten ein wenig im Auge zu
behalten, sonst steht sie bald als Sammelbecken für Rechtsaußen.

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Du schreibst:
"Er konnte sich somit alles von den Faschisten abschauen."

Rassenideologie und Rassengesetze, KZs, "Euthanasie"-Programm, Endlösung / Holocaust hat sich Hitler nicht von den Faschisten abgeschaut.

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Die Schuld
Die Italiener, die seinerzeit seit und mit Ettore Tolomei in Süd-Tirol und anderswo den verbrecherischen italienischen Faschismus aktiv und passiv unterstützt haben, trugen und tragen in diesem Land und in der Welt die Schuld für alle direkten Folgen dieser totalitären Weltanschaung. Es ist auch unbestritten, dass der andere grosse Diktator aus dem italienischen Beispiel der barbarischen Unterdrückung der Menschenrechte noch in "friedlichen Zeiten" sehr viel gelernt hat, und das alles auch in die verbrecherischn Taten seines Faschismus im Reich und in der Welt umgesetzt hat. Die Annexion Süd-Tirols war 1918 ein historischer Präzendezfall, da man damals offiziell ein Land ohne Italiener ohne Abhaltung eines Referendums mit internationaler Zustimmung als Lohn für diplomatischen Betrug und Verrat "geschenkt" hat, und den späteren faschistischen Häschern überlassen hat. Natürlich ist dann dieses Beispiel in die neue politische Mode gekommen. Warum sollte man andere kleinere Länder und Völker nicht überfallen und annektieren, wenn das so einfach geht, dachten sich andere Diktatoren in Europa bis 1945, z.B. im Hitler-Stalin pakt, oder im Süd-Tirol Mussolini-Hitler Abkommen, wenn man als "Sieger" in einem eroberten Land später unumstritten herrschen kann. Die Welt fragt die Sieger doch nicht nach ihrer Meinung. Das war bis 1989/90 auch so, als Europa in Ost und West geteilt wurde. Genauso wenig wird man heute im Februar 2008 anderswo in Europa am Balkan bald eine andere unterlegene Staatsmacht fragen müssen, ob sie die Sezession eines kleinen Landes akzeptieren wird. Mit dieser Geschichte müssten aber die Italiener und nicht die Süd-Tiroler in diesem Land fertig werden. Wenn sie glauben sollten, sie bräuchten diese politische Hygiene als Gesellschaft nicht, dann ist das ihre freie Entscheidung, für die sie auch früher ode später Konsequenzen tragen werden müssen, wie auch jede andere Gesellschaft in dieser Welt. Die späteren Generationen haben die Gnade der späteren Geburt, sie müssten aber daraus gerade in Süd-Tirol immer noch lernen. Gerade das Land Süd-Tirol ist in dieser Frage eine Wüste, wenn man die vielen Aktivitäten der italienischen Neofaschichten und Mussolini-Nostaligiker betrachtet. Die Zeugnisse dieser Zeit sind immer noch aus "Denkmalschutz" reichlich vorhanden. Z.B. Siegesdenkmal in Bozen, damit die Menschen wohl nicht vergessen, dass sie seinerzeit mit diplomatischen Betrug "besiegt" worden sind, und in diesen heutigen Staat mit Brachialgewalt genötigt wurden, damit sie vieleicht auch ihre Forderungen nach Selbstbestimmung des eigenen Landes und Volkes wohl mit der Zeit vergessen. Darüber sollte man eher als ein aufrechter Italiener nachdenken. Die Aussenwelt neigt meistens dazu den Opfern, nicht den Tätern zu glauben, auch oder gerade in Süd-Tirol und auch wenn diese Geschichte schon so lange zurückliegt. Süd-Tirol war und ist sprachlich, ethnisch und kulturell nicht Italien. In Anbetracht der ganzen tragischen Geschichte hat gerade die Gesellschaft in Italien Grund genug immer noch mea culpa, mea maxima culpa laut zu rufen und an Wiedergutmachung z.B. in Süd-Tirol zu denken, so wie Deutschland dies wohl ausreichend und glauwürdig genug vor der ganzen Welt bis heute tut. Das wird natürlich nur ein frommer Wunsch bleiben, da die Vergangenheitsbewältigung gerade in Italien immer ein Fremdwort war und weiter zu sein scheint. In einem Land, wo man genug Probleme mit der Gegenwartsbewältigung hat, kann man sich wohl diesen Luxus doch nicht so ohne weiteres leisten. Die Freiheit der Wahl in der Selbstbestimmungsfrage ist aber im Gegensatz dazu eines der elementarsten Menschenrechte.

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"Krank" ist wohl eine Aussage so zu verdrehen, wie sie einem gerade passt.
Ich sagte, Hitler hätte oder auch hatte genug faschistische Vorbilder, was eine geschichtliche Tatsache ist.
Anscheinend möchtest du gerne den Nationalsozialismus und alle Deutschen für alles Böse in der Welt verantwortlich machen und geschehenes Unrecht an Deutschen unter den Tisch kehren.
Die Faschisten waren eben Italiener, wenn du es schon so willst.

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vielleicht sollte man die Schuld an Nationalsozialismus nicht den Italienern in die Schuhe schieben. Die Italiener also als Wurzel alles Bösen in der Welt ?

Klingt ziemlich krank.

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Geistige Armut!
Diese armen hirnlosen Denkmalschänder haben nicht mal eine Ahnung von Geschichte.

Als die Faschisten in Süd-Tirol die deutschen Schulen abschafften und die deutsche Familiennamen übersetzten(!), war Hitler noch gar nicht in der Politik. Er konnte sich somit alles von den Faschisten abschauen.

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Überwachungskamera
Für wenig Geld kauf man sich ein Überwachumskamera mit Speicher.