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Bildungsgesetz: Eva Klotz kämpft für Verweis auf das Tiroler Kulturerbe neben christlichen Wurzeln

eva_klotz_500_landtag.jpgBereits in der ersten Gesetzgebungskommission hatte die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, dafür gekämpft, dass unter den Zielsetzungen des Bildungsgesetzes neben dem Bezug auf die christlichen Wurzeln auch die Vermittlung der Geschichte und des Tiroler Kulturerbes festgeschrieben wird. Die entsprechenden Anträge hat die Abgeordnete auch für die Plenarsitzung vorgelegt.

Sie verweist dabei besonders auf das katalanische Autonomiestatut, in welchem nicht nur die Vermittlung der katalanischen Kultur einen sehr hohen Stellenwert innehat, sondern auch die Vermittlung der katalanischen Geschichte mit besonderem Verweis auf die Opfer, welche im Kampf um demokratische Freiheit und Selbstverwaltung Kataloniens gebracht worden sind. Diesem Beispiel folgend müsste im Südtiroler Bildungsgesetz sogar der Hinweis auf den Freiheitskampf der 60er Jahre festgeschrieben werden, sagte Eva Klotz bei der Erläuterung ihrer Anträge im Landtag. 

Eva Klotz hat auch eine Reihe von Änderungsanträgen vor allem in Zusammenhang mit der Neuregelung des Kindergartenwesens vorgelegt. Es geht dabei besonders um die Einbindung der Vertreterinnen des Kindergartenwesens bei Entscheidungen über die Handhabung und Bewertung der neuen Pflichtleistungen im Kindergarten, wie Dokumentation der Lernfortschritte und besondere Förderung von Kindern. Auch bezüglich Größe der Kindergartensektionen und Auflassung von schwächer besuchten Kindergärten hat Eva Klotz Vorschläge eingebracht. 

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
12. 6. 08

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2 Kommentar(e)

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1

Verantwortung übernehmen
Ich denke eine mündige und selbstbewußte Gesellschaft läuft nicht jedem globalen Trend oder dem Staatsvolk hinterher, nach dem Motto „egal was, Hauptsache wir sind dabei“.

Verantwortungsbewußte Gesellschaften achten auf ihre Kultur und Traditionen und geben diese wie selbstverständlich an kommende Generationen weiter.

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Tiroler Erbe
Die Politik ist überall dazu da, um den Menschen soziale Sicherheit, moralischen Halt und Zuversicht für die Zukunft zu geben. Bei manchen Parteien hat man leider den Eindruck, das hat Gültigkeit nur für sie selbst, aber nicht für die breite Masse der Bevölkerung, von der sie aber doch immer gewählt werden wollen oder müssen. Wenn man z.B. an die grösste Partei des Landes die SVP denkt, da hat sie sicher in den vielen Jahren seit der Einführung der immer noch lückenhaften aber echten Autonomie zwischen 1972 - 1992 vor allem was die wirtschaftlichen Belange betrifft das Land gut regiert. Bei anderen Fragen, auf die heute sehr viele Menschen eine Antwort von dieser Partei hören wollen, herrscht ein seltsames Schweigen. Man sagt Tiroler Blut ist kein Himbeersaft, bei manchen Politikern wäre ich mir da nicht so sicher. Sie trinken heute wohl lieber einen billigen Labrusco-Wein, obwohl sie sich für einen echten Traminer entscheiden könnten. Wenn diese Partei es so weiter macht, wird sie im Herbst ein echtes "blaues Wunder" erleben und vielleicht wird das für das Land Tirol südlich des Brenners endlich einen frischen Wind in die Landesregierung bringen und zwar in allen Fragen der Landespolitik.