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Belästigung der Bevölkerung durch Militärübungen in Sterzing

kriegsspiele.jpgAls Bestätigung der von der SÜD-TIROLER FREIHEIT geübten Kritik, an den Militärübungen des italienischen Heeres in Süd-Tirol bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die enorme Belästigung der Bevölkerung von Sterzing, durch diese sinnlosen Kriegsspiele.

 

Seit Tagen schon führt das italienische Militär im Bereich des Sterzinger Mooses Militärübungen durch, bei denen sogar bis in die Nachtstunden hinein (zumeist zwischen 22.00 und 0:00 Uhr) auch Flugübungen mit Helikoptern durchgeführt werden.
Dabei wird über Stunden hinweg ein schier unerträglicher Lärm verursacht, von dem sich viele Bürger von Sterzing in ihrer Nachtruhe gestört und belästigt fühlen.
Die unmittelbare Nähe der Militärübungen und der Nachtflüge zur Stadt stellen zudem ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko dar, weshalb derartige Militärübungen im Sterzinger Moos entschieden abzulehnen sind, so Sven Knoll.

Die Süd-Tiroler Landesregierung ist daher aufgefordert, umgehend beim Verteidigungsministerium in Rom sowie bei der lokalen Militärbehörde zu intervenieren, damit diese sinnlosen Kriegsspiele, die eine nicht erträgliche und auch nicht zumutbare Belästigung der Bevölkerung darstellen, umgehend unterbunden werden.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 

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9 Kommentar(e)

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1

die fleissigen ital. soldaten sollen von mir aus auf dem vesuv ihre übungen machen, aber nicht bei uns!
vor eingen wochen ging ich bei uns in st. lorenzen mit meinem hund um 06.00 spazieren als 3 lastwagen der armee kamen und ebenfalls planspiele machten: die strassen wurden gesichert, mit gewehr im anschlag.
man fühlt isch wirklich toll dabei als fussgänger wenn man vor bewaffneten soldaten vorbeigehen muss und das um 06.00 früh....dann fuhren sie mit ihren stinkenden und lauten lastwägelchen auf den strassen rauf und runter. haben wahrscheinlich für afghanistan trainieren müssen! nur komisch dass es dort keine infrastruktur wie bei uns gibt, geschweige denn sichtbare feinde. und die drecksarbei müssen ja sowieso immer die partner italiens (USA, Deutschland, Frankreich, GB) verrichten. Wenns brenzlig wird wird abgezogen.
Zum Thema Katastrophenhilfe würde ich nicht auf die ital. Armee hoffen, dann schon lieber auf unseren bestens funktionierenden Zivilschutz und Feuerwehr.
Italiens Armee ist reinste Geldverschwendung und für uns ein Ärgerniss ohnegleichen.

Sollen sie doch nach Neapel gehn und die Camorra jagen.....

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Tiroler brauchen keine ital. Armee
Süd-Tirol braucht keine ital. Armee (die ihnen den Krieg erklärt) weder mit, noch ohne Katastrophe. Die ital. Armee ist schon die Provokation (Katastrophe) selbst.

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@KS
Nein, ich bin nicht fixiert auf politisch-militärische Grenzen(aufgezwungene Verwaltungseinheiten), sondern meine die ethnische Wahrheit.

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Hilfe
I weiß nicht ob das italienische Heer bei einer Katastrophe hilfreich sein würde...ausserdem würde uns jede österreichische Hilfsorganisation sofort zu Hilfe eilen.

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Army in Tirol
Frage: Soviel ich weiss ist es eine Übung DIE NICHT der Provokation der deutschsprachigen Bevölkerung dient. Ja wo sollen die Alpini die ein Mass an Südtirolern innehat üben? Die werden dann schon wieder aufhören. Bei einer Katastrophe wäre SIE, die Armme wieder willkommen?

6

@ff

Verfolgungswahn?

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Es müste abgeklärt werden ob es sich um "Kriegsspiele" handelt. Vielleicht muss einfach das Nachtfliegen geübt oder gelernt werden. Denn im Katastropheneinsatz kann unter Tag oder Navht nicht unterschieden werden und ich kenne es von meinem Dienst als freiwilliger Feuerwehrmann, dass alles erst richtig klappt wenn man es schon mal gemacht hat; )
Ich hoffe es würde euch dann auch nicht stören wenn in der Nacht geflogen würde.

8

Provokation der österr. Minderheit
Italien ist so ein großes Land. Warum hält das ital. Militär gerade Militärübungen auf Tiroler Boden ab? Ist es eine Machtdemonstration oder ein erneuter Einschüchterungsversuch?
Überflüssige Kriegsspiele auf dem Rücken einer Minderheit auszutragen, zeugt nicht gerade von Respekt.

9

Duftmarke der f.a.
Die Grün-weiss-Rote Armee will wohl gerade jetzt und immer wieder an dieser Stelle einige Duftmarken hinterlassen, damit alle Befürworter, Verwalter und Verteidiger des Süd-Tirol seinerzeit mit Gewalt aufgezwungenen Potemkinschen Kostruktes der Italianità des alto Adige sich weiterhin sicher sein können, Süd-Tirol ist immer noch Italien. Diese Aktivitäten sollen auch die Tiroler südlich des Brenners nicht vergessen lassen, wo ihr Platz in Italien ist, eine EU der freien und selbstbestimmten Völker von heute hin oder her. In Italien gehen die Uhren immer anders, gerade in der allerbesten Autonomie der Welt. Anderswo in der EU in anderen west-europäischen Autonomien hat man die Armee und alle anderen Polizeikräfte des Staates zur Gänze, dazu noch vor mehr als 60 Jahren aus der Autonomie abgezogen und die vermeitliche "Minderheit" im eigenen Land der völligen und uneingeschärnkten Eigenverwaltung überlassen, wo die "Miderheit" und der Staat sich nur noch im Atlas und in Aussenbeziehungen wieder finden, aber nicht einmal im Wirtschaftsleben, das zu 99% lokal bestimmt wird. Beispiele dafür gibt es in Europa auf Brittischen Kanalinseln, Isle of Man, auf Färöer Inseln, denen man sogar aus Dänemark die Unabhängigkeit angeboten hat, sie haben es in einem Referendum in den 70er Jahren aber abgelehnt, oder auf den zu Finnland gehörenden Aland-Insen. Italien war, ist heute und wird immer auch in Zulunft das Schlußlicht der alten EU-Länder bleiben, vielleicht einmal sogar der ganzen EU. Dieses Land müsste man eigentlich vor sich selbst schützen oder zu retten versuchen, aber das ist bestimmt nicht die Aufgabe der Politik in der AP Bozen. Das Vaterland der Süd-Tiroler war, ist und wird nie Italien sein. Das Land Süd-Tirol hat bestimmt auch etwas besseres verdient, als diese gloriose furze armate aus dem Land wo die Zitonen usw. so aufdringlich duften. Anderswo in Europa damals vor 20 oder 15 Jahren sind die fanatischen und uneinsichtigen Politiker sogar so weit gegangen, bis all die Potemkinschen Konstrukte in einer vermeintlichen Supermacht, in der Roten Armee und in den von ihr beherrschten Kolonien, Kriegsbeuten und Satelitenstaaten in sich zusammenbrachen oder ganz einfach inplodierten. Die eindeutig vorhandenen Paralellen zu den Aktivitäten der "La Casta" sind schon heute unübersehbar. Erst das machte die Wiederherstellung der Landeseinheit in einem anderen damals geteilten Land in Europa 1989/90 politisch möglich plus die Milliarden Euros an "Krediten" an diese untergegangene angebliche "Supermacht", über die die Geschichte allein ein Urteil gesprochen hat und die Klo-Spülung nolens volens betätigt hat. Der Rest ist auch die Geschichte eines neuen geglückten Anfangs für so viele Völker in Mittel, Süd- und Ost-Europa in Freiheit und Demokratie, wo vor allem am Anfang dieser neuen Zeit allein die Klärung der Frage der eigenen Selbstbestimmung gestanden ist. Die vorläufig letzte dieser vielen offenen Fragen in Europa wurde erst vor einem halben Jahr im Feber 2008 geklärt. Weitere werden auch in der alten EU mit der Zeit höchstwahrscheinlich folgen. Von der Wahrscheinlichkeit her am ehesten zuerst in Flandern in Belgien, in Schottland und Katalonien, früher oder später auch in Südtirol. Da kann Italien noch so viel mauern wollen in dieser Frage und die gerechte Selbstbestimmung der Süd-Tiroler zu verhindern versuchen. Auf der europäischen Ebene wird es damit nicht durchkommen und ohne Europa ist dieser Staat mehr als nur einmal heute bankrott. Wenn es einmal in einem westeuropäischen Land einer vermeintlichen "Minderheit" ein Durchbruch in dieser Frage gelingen wird, d.h. die Selbstbestimmung auszuüben, werden automatisch weitere Selbstbestimmungen in der alten EU auch zum Beispiel in der AP Bozen Südtirol fogen, da können sich die furze armate noch so sehr aufblähen wollen, ausser heisser Luft wird da nicht viel an Gegenwind rauskommen. Das Selbstbestimmungrecht ist ein im Völkerrecht erstes und wichtigstes Menschenrecht einer Person und auch einer Ethnie und das lassen sich die Völker und die vermeintlichen "Minderheiten" heute und morgen von den Mächten der Fremdbestimmungen nicht mehr wegnehmen.