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Begnadigungen: Große Enttäuschung- kein Akt der Gnade

Die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Dr. Eva Klotz, zeigt sich schwer enttäuscht darüber, dass sich Staatspräsident Giorgio Napolitano nicht zu einem echten Akt der Begnadigung durchringen konnte, sondern nur denjenigen bürokratische Hürden abnimmt, deren Handlungen sowieso demnächst verjährt wären oder bereits verjährt sind.

Dies ist kein Akt der Gnade, denn von einem solchen könnte man nur im Falle derjenigen sprechen, welche lebenslängliche Strafen zu gewärtigen hätten, beispielsweise der drei noch lebenden "Pusterer Buabm".

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
28. Juni 2007 

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2 Kommentar(e)

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Sollte die Fr. Labg. Brantsch-Stirner ..
von der SVP sein , dann verstehe ich nicht dass sie das nicht ihrer Partei weitergibt , denn diese SVP hat bis jetzt kein Wort zur Versöhnung mit den wahren Südtiroler Helden beigetragen . Ohne diese Freiheitshelden wären Magnago und CO nur ein Häufchen Elend - und weiter an der kurzen Leine (wie Durnwalder jetzt) der italienischern Politik.

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Frau L.Abg. Veronika Stirner Brantsch hat am 29.06.2007 in einer Pressemitteilung zur Frage der Begnadigung der Südtiroler Aktivisten so treffend festgestellt: "Wir Südtiroler müssten uns bewusst sein, dass die Südtirol-Aktivisten damals gegen eine für die deutschsprachige Bevölkerung untragbare Lebenssituation gekämpft haben." Die von allen Seiten geforderte Begnadigung ist daher kein Akt der Gnade, sondern ein Akt der Versöhnung und Gerechtigkeit für Südtirol.