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Aushängen der italienischen Staatsfahne: Trikolore hat in Süd-Tirol nichts verloren

Sven_Knoll_200_Wien_06.jpgAls unterwürfige Anbiederung, die jegliches Gespür für die Geschichte und Identität unseres Landes vermissen lässt, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Unsitte, der letzthin immer mehr Gemeinden in Süd-Tirol verfallen, auf ihrem Gemeindegebiet Fahnenstangen zu errichten, an denen freiwillig die italienische Trikolore gehisst wird.

Als jüngstes Beispiel sei hier die Gemeinde Vöran genannt, in der faktisch gar keine Italiener leben, und die sich trotzdem dazu bemüßigt fühlt, die italienische Staatsfahne an ihrem Dorfeingang zu hissen, obgleich dazu keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Während die Gemeinden früher vom Staat gezwungen wurden die italienische Fahne zu hissen, um damit die „italianità" des Landes unter Beweis zu stellen, sind es heute die eigenen Landsleute, ja mehr noch, die gewählten Gemeinderäte und Bürgermeister der SVP, die freiwillig ihre Gemeinden mit der italienischen Fahne beflaggen.
Es ist beschämend, dass sich diese Bürgermeister der SVP zu Handlangern einer nationalistischen Italienisierungspolitik machen lassen, und damit die Identität des südlichen Tirols nachhaltig untergraben.

Unverständlich ist aber vor allem auch die Ignoranz, mit der das Hissen der italienischen Trikolore fast schon als Selbstverständlichkeit hingenommen wird, während es Menschen gibt, die noch immer von Italien politisch verfolgt werden (und deswegen nicht nach Süd-Tirol zurückkehren dürfen), nur weil sie sich für die Freiheit des Landes eingesetzt haben, so Sven Knoll.

Die Gemeinde Vöran, aber auch all die anderen Gemeinden, die freiwillig und scheinbar völlig gedankenlos die italienische Fahne hissen, sind daher aufgefordert, umgehend die italienischen Fahnen wieder zu entfernen.
Die italienische Trikolore ist und bleibt die Fahne eines fremden Staates, die nichts als Leid und Elend über unser Land gebracht hat. Sie verdient daher keinerlei Achtung, und hat in Süd-Tirol nichts verloren.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

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35 Kommentar(e)

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1

habt ihr guten leute nichts besseres zu tun als euch den ganzen tag auf diesen blogs zu bekriegen!? Könnte sich nicht jeder um seinen eigenen kram kümmern!?
Ps:zum glück liegt südtirol in ITALIEN!

2

Veraltetete Autonomie in ST
Die Autonomie Süd-Tirols in heutiger Form ist schon lange bereits politisch restlos veraltet, da sie von der italienischen Seite zwischen 1972-92 mit 40 Jahren Verspätung (1946 Pariser Vertrag) nur zähneknirschend erlaubt wurde, seit 1992 wurde sie nicht wesentlich erneuert, die Schlüsselbereiche einer echten Autonomie wie eigene Justiz, Exekutive, sprich Polizei, eigene Steuerverwaltung und keine Geldrückflüsse von Roms Gnaden, eine eigene Briefmarke, eigene Sportnation usw., die befinden sich wie immer seit 1918 in italienischer Hand. Es gibt andere Autonomien in der EU lange sogar vor ihrer Gründung, wo bereits das alles die Autonomie so gut wie zur Gänze kontrolliert, z.B Alandinseln, Isle of Man, oder Färöerinseln. Andere Autonomien sind nach 1945 bis 2008 Autonomien gewesen, z.B. Island, Saarland mit Wechsel von F zur BRD 1957, Jura (heute jüngster Schweizer Kanton), Algierien, bis 1961 Teil von F, weiters Italienische Dodekanes Inseln 1946-48, Wechsel zu Griechenland, Malta, Zypern ehem brit. Kolonien, nach 1989 Deutsche Einheit, Wechsel von Autonomie zu Serlbstbestimmung in estland, Lettland, Litauen, Belarus, Moldova, Ukraine, Armenien, Georgien, Asarbeidschan, Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Bosnien, Bosn.Rep.Srbska, 2006 Montenegro, 2008 Aufhebung des Autonomiestatus der Autonomen Provinz Kosovo und Wandel zur Selbstständigkeit Aufgrund der Enscheidung der demokratischen Völkergemeinschaft der EU und der UNO. Die politischen Standards der Autonomie als solche sind auch in Schottland, Katalonien oder sogar in Nord-Irland viel besser als in Süd-Tirol. Den herrschenden relativen Wohlstand verdanken die Süd-Tiroler dem eigenen Fleiß und nicht der "Großzügigkeit" Roms, wäre es nach 1972 bei der Scheinautonomie geblieben, wäre ST heute nicht viel anders gestellt als die Provinzen von Veneto oder Lombardei und zwar in allen Eckdaten. Ausserdem, ein jedes Volk, das gegen seinen ausdrücklichen Willen gewaltsam geteilt wurde, hat das verbriefte Menschenrecht auf die eigene Selbstbestimmung, siehe UNO-Menschenrechtcharta, andere diesbezügliche Akte, Helsinki Charta etc. Ein Leben in Einheit eines geteilten Volkes ist 1000 mal besser, als die geizig dosierte Autonomie in Italien in einem "Goldenen Käfig" der Fremdbestimmung in einem fremden Staat, den sich dazu die Süd-Tiroler selbst finanziert haben. Heute taugt die Autonomie STs nicht einmal für Balkanstaaten als Modell, siehe Kosovo, vielleicht eignet sie sich für die demokratiepolitisch unterentwickelte 3.Welt, z.B. für Tibet, Kurdistan, Nigeria oder Sri Lanka. Das südliche Tirol hat etwas besseres verdient, z.B. ein freies Leben im eigenen Vaterland! Das hat bis heute Italien erfolgreich verhindern können, die Zeiten ändern sich und einmal wird die Selbstbestimmung auch in ST Einzug halten

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Keine alte Leier,
es gibt in Europa genug andere Beispiele von Völkern oder Volksgruppen die vor einiger Zeit auf ihre Freiheit bestanden und sich unabhängig erklärt haben. Davon hat bereits Markus A. ausführlich geschrieben. Die Slowakei, Montenegro, Slowenien, die baltischen Staaten und Kosovo sollten sogar politisch nichtinteressierte kennen.

Es gibt mehr Ähnlichkeiten zur DDR als mancher glauben will:

In die DDR sind die Russen (Engländer, Franzosen, Amis) einmarschiert und hatten eine Grenze errichtet.
In Tirol sind die Italiener einmarschiert und haben eine Grenze errichtet.

In der DDR war das russische Militär stationiert.
In Süd-Tirol sind das italienische Militär und die Carabinieri stationiert.

Die DDR übernahm russische Gesetze und den Kommunismus.
In Süd-Tirol wurden österreichische Gesetze abgeschafft und italienische und faschistische Gesetze eingeführt.

In der DDR wollte man keine Hammer-Sichel-Fahne (1989 rausgeschnitten)
In Süd-Tirol will man keine Trikolore.

In der DDR war eine Partei an der Macht.
Aber in Süd-Tirol ist, zwar nicht kommunistisch, aber noch immer die gleiche Partei an der Macht.

In der DDR gab es die Stasi.
In Süd-Tirol wurden Freiheitskämpfer gefoltert und sie werden noch heute verfolgt.

In Südtirol darf sicherlich jeder seine Meinung sagen, wenn es die Einpartei-Zeitung druckt und die "Ein-Partei des Volkes" nicht „zerreißt“.

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gemeinsam!!!
immer das gleiche!
geht es uns schlecht oder gut bei italien oder bei österreich.hier wurde ein volk ein land(tirol) auseinandergerissen die tiroler.das wird nie vergessen werden.es geht um das gute alte TIROL nicht um italien oder österreich.gemeinsam irgendwo oder nirgendwo!!!!!

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tom
hey tom du hast den text bestimmt übersetzt weil du kannst warscheinlich gar kein deutsch südtirol ist bei uns im herzen und bal wieder in wirklickeit tirol also auch österreich

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@FF
Immer wieder die (langweilige) alte Leier, immer wieder den Vergleich mit der deutschen Wiedervereinigung, der vollkommen fehl am Platz ist, und das kann jeder erkennen, der sich ein wenig mit der jüngsten Geschichte beschäftigt hat.
Ist Südtirol eine Diktatur? Herrscht in Südtirol Totalitarismus?
Nein, aber in der DDR war das der Fall.
In Südtirol kann man frei wählen, und die Parteien, die sich offen für eine Rückkehr zu Österreich sprechen, sind in der Minderheit, zumindest nach den letzten Parlaments- und Landtagswahlen.
Ihr wiederholt immer gebetsmühlartig die gleichen Parolen.
Die DDR war eine kommunistische Diktatur, die auf unmenschlichste Art und Weise ihre Bürger unterdrückt hat, während in Südtirol jeder Mensch seine Meinung frei äußern darf, also hör' auf mit solchen Vergleichen.
In Südtirol haben die Bürger durch freie Wahlen, Mitspracherecht, was in der DDR nicht der Fall war.
Im internationalen Vergleich sind die deutschen Südtiroler eine Luxusminderheit.

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Hammer-und-Sichel und Trikolore
Die deutsche Einheit war auch "unrealistisch" und heute kann sich kein Mensch mehr eine Hammer-und-Sichel Fahne in Ostdeutschland vorstellen.

Mit Süd-Tirol würde es genauso sein. Wenn es an Österreich zurückgegeben wird, wird niemand mehr Italien nachweinen.

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Endlich mal ein neues, originelles und vor allem sehr, sehr wichtiges Thema!
Habt ihr sonst keine Sorgen?

Im übrigen, haben die Vertreter der deutschen und ladinischen Minderheit (die SVP), Ende der 60er Jahre auf die Selbstbestimmung, zugunsten der Autonomie, verzichtet.
Macht das Beste daraus, und hört bitte auf, euch in die Rolle des Opfers zu sehen, das ist mittlerweile, im Jahr 2008, äußerst lächerlich.
Es gibt Völker auf der Welt, die wirklich unterdrückt und verfolgt werden, wie die Tibeter oder die Palästinenser.

9

Autonomie
So ein Unsinn über die fehlende Perspektive der Autonomie Süd-Tirols bei Österreich können nur wohl die Italiener mit sehr guten Deutschkenntnissen aus Unwissenheit verzapfen. Erstens ist jedes Österreichische Bundesland Aufgrund der föderalistischen Grundverfassung dieses Staates (so ähnlich wie in der Schweiz) gestern wie heute und morgen so autonom wie die AP Bozen Südtirol in Italien, zweitens, vor wem sollte man die Süd-Tiroler dann schützen, von den Nord-Tirolern etwa, und drittens, in Hinblick auf die von Italien im Laufe der Geschichte geschaffenen ethnischen Tatsachen in ST wäre Österreich auch ziemlich sicher dazu bereit, alle Autonomierechte diesmal für die Italienische Volksgruppe 1:1 zu übernehmen. Wenn man an die über 20 gelungenen notwendigen Selbstbestimmungen der letzten 20 Jahre in Europa denkt, scheint auch die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler immer wahrscheinlicher zu werden. Die Süd-Tiroler sind in Österreich im eigenen Vaterland jede Zeit willkommene Landsleute und keine fremden Menschen, deren Sprache, Kultur und Bräuche man nicht verstehen würde. Ganz im Gegenteil, der amtierende LH von ST Durnwalder bezeichnet immer wieder die eigene ethnische Volksgruppe als einen intergralen und unzertrennlichen Teil des Österreichischen Volkes, wenn auch als von der Geschichte erzwungermaßen außerhalb der Staatsgrenzen dieses Staates sich befindende Minderheit in einem fremden Staat. Sogar die SVP hält die Selbstbestimmung als solche für politisch irgendwann realisierbar. Andere Parteien in ST wollen nicht so lange zuwarten, bis dem Land das wie ein reifer Apfel in den Schoß fällt, sondern sie tun konkret politisch etwas dafür, zum Beispiel die STF.

10

fremdes land?
@jakob
österreich ist erst seit "90 jahren"gezwungenermaßen ein fremdes land auf der karte aber nicht im herzen.davor aber jahrhunderte jahre österreich!

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Was soll diese Aufregung?
Ich frage mich, warum es die südtiroler freiheit nicht akzeptieren kann: HÄTTEN WIR IN ÖSTERREICH EINE DERARTIGE AUTONOMIE? NEIN! Uns geht es in Italien nicht so schlecht! Südtirol ist mittlerweile einfach in Italien! Der Anschluss an österreich ist UNREALISTISCH!

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Fahne des Vaterlandes
Fast alle Bürgermeister in Süd-Tirol gehören der SVP an. Diese Partei bezeichnet sich gerne als eine Sammelpartei der Süd-Tiroler und die eigene Volksgruppe als die Österreichische Minderheit in Italien, wenn auch die Eingeborenen in Süd-Tirol immer noch eine 3/4 starke ethnische uns sprachliche Mehrheit stellen dürfen. Aus diesem Grund würde ich vorschlagen, sollte man überall und so oft wie nur möglich in Süd-Tirol und immer wieder die rot-weiss-rote Fahne der Österreichischen "Minderheit" in Italien in den Gemeinden der AP Bozen Südtirol öffentlich aushängen, oder ist das schon zu viel Zivilcourage, wenn man sich selbt gerne und die Süd-Tiroler von der Seite der SVP als Österreicher außerhalb der Grenzen der Republik bezeichnt, aber im eigenen Land nicht bereit ist mit Mut die ureigene Fahne des Vaterlandes zu zeigen, und die war bekanntlich nie und ist ganz bestimmt nicht grün-weiss-rot und das wird Gott sei Dank noch sehr sehr lange auch so bleiben, so lange Italien den Süd-Tirolern in unserer Zeit immer noch das Selbstbestimmungrecht verweigert!

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Freiheit für alle Tiroler
Es macht nicht nur Sinn, sondern ist auch berechtigt als Südtiroler jeglichen Zwang, der mit dieser Staatsbürgerschaft zusammenhängt, zu verurteilen.
Bitte nicht immer falsche Wortklauberei betreiben. Die Geburt kann man sich nicht aussuchen. Das beanstandet auch niemand. Aber die Invasion italienischer Truppen 1918 durften sich die „Süd-Tiroler“ nicht „aussuchen“. Diese Tiroler und damit alle Nachkommen wurden gezwungen sich dem italienischen Militär und Staat unterzuordnen und die Staatsbürgerschaft anzunehmen, wenn sie nicht ausgesiedelt werden wollten.
Außerdem wurde bis heute von verschiedensten Seiten eine Volksabstimmung in Südtirol verhindert. Soweit sollte jeder Südtiroler informiert sein!!!
Annexion von 200.000 Deutschen und Staatliche Blindheit sind keine demokratischen Akte. Süd-Tirol ist als Kriegsbeute an Italien verschachert worden. Das ist eine Tatsache und sollte ebenfalls jeder Süd-Tiroler wissen.
“Grenzverschiebungen in der Geschichte” Ja, kann es geben. aber demokratische Grenzen und keine Grenzen durch Eroberungsfeldzüge und Kriegsbeuten. Wieviel Demokratie und Selbstbestimmung gestehst du den Südtirolern zu? Eine verkrüppelte Selbstbestimmung (= Autonomie) und dann soll Schluss sein, oder wie?
„Anderswo (vor allem in Frankreich) waeren sie laengst in der Majoritaet aufgegangen.„ Du schreibst es doch selbst, dass wir unser Recht auf Selbstbestimmung durchsetzen müssen, wenn wir überleben wollen.
Genau Italien strebt in Südtirol eine ethnisch-italienische Homogenität an (siehe dein Frankreich Zitat).

@Nickname
in diesem Land gibt es nur einen(!) Staat und der heißt Italien. Und diese Staatsfahne haben die Südtiroler nicht freiwillig erhalten. Also Freiheit auch für Südtiroler.

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WEG mit dem WIMPEL!!
Das Problem geht doch wie bei uns wirklich leicht zu lösen: Die italienische Fahne einfach immer entfernen bis keine mehr aufgehängt wird!

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Bewusst überzogener Vergleich
Palästinenser würden auch keine israelischen Flaggen hissen!

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Die Ächtung der italienischen Fahne
--> Leeroy:
Wenn unter italienischer Fahne fremde Völker beherrscht werden, verdient sie sich keine Achtung. Achtung verdient die Fahne, zu der man sich nur freiwillig bekennt.

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so nicht..
@ deutsch Südtiroler: Bei allem Verständnis für eure Situation...
Vieviele haben, arbeiten beim Staat/gearbeitet. Beim Zoll, bei den Carbinieri, bei der DIGOS,
beim ital. Sportverband,
beim Berufsmilitär, bei der Post,
Beim zivilen Zoll, bei der Bahn,
etc? Mittlerweile wissen wr alle,
dass ihr keine Italiener seid, jetzt muss noch eine für beide
akzeptable Lösung her. Aber Fahnen in den Freck zu ziehen, ist fragran, feige, sinnlos,denn jedes Land hat eine Fahne. Es erinnert mich an gewisse arabische Staaten die Fahnen verbrennen!

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" Auserdem sollte die Italienische Fahne sowiso schon längst nicht mehr gehisst werden dürfen! "

aha, aha, Fahnenverbot ? bist du bei den Faschisten in die Schule gegangen?

in diesem Land leben DREI Sprachgruppen, jede soll ihre Fahnen verwenden dürfen.

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@ff

Es ist sinnlos zu behaupten, die heutigen Bürger Suedtirols seien gewungen worden, die italienische Staatsbuergerschaft anzunehmen. Denn nirgends auf der Erde kann man sich aussuchen, mit welcher Staatsbuegerschaft man geboren wird. Als Italiener ist man (wie auch als Oesterreicher) global gesehen noch sehr privelegiert.

Dass mt der ethnischen Zugehoerigkeit ist auch so eine Sache. Es gibt, wie du weisst, auch viele Ehen zwischen allochtonen und autochtonen Suedtirolern. Ausserdem muss der Staat bezueglich "ethnischer Zugehoerigkeit" blind sein und das ist Italien zum Glueck auch.
Ausserdem sind Nationen überall auf der Erde nicht einfach gegeben, sondern werden oder wurden konstruiert.
Suedtirol gehoert(e) fuer einige Jahrhunderte dem "deutschen Kulturkreis" an, aber man muss auch sehen, dass Grenzverschiebungen in der Geschichte immer eingetreten sind. Die Tatsache, dass Herr Knoll et alii eifrig in Italien auf Deutsch (und nur auf deutsch) agitieren, beweist wie weitgehend die Autonomie ist, die Suedtirol geniesst. Anderswo (vor allem in Frankreich) waeren sie laengst in der Majoritaet aufgegangen.

Haette Oesterreich Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet und sich nicht von Deutschland schlucken lassen, waren die Voraussetzungen fuer eine Rueckkehr Suedtirols zu Oesterreich 1947 meiner Ansicht nach besser gewesen. Ich haette es sehr begruesst, wenn damals beim Anschluss einige Suedtiroler genauso eifrig auf Selbstbestimmung gepocht haetten, wie hier. Grenzrevisionen wuerden due Buechse der Pandora oeffnen. Waere Suedtirol damals nicht faschistisch gewesen, dann waere es nationalsozialistisch gewesen. Ich mag auch nicht das Wort "Nazifaschismus" weil es den italienischen Faschismus durch Assoziation mit einem von autochthonen Suedtirolern mitgetragenen System radikalisiert und einige Unterschiede vernachlaessigt. Der Faschismus war etatistisch, was sich auch darin konkretisiert hat, dass Hitler in Rom zu seinem Missgunsten von Vittorio Emanuele III. empfangen wurde.

Ausserdem fordert NIEMAND, dass Staaten "ethisch homogen" zu sein haben und das ist auch gut so.

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Zuerst denken, dann schreiben.
@ Stefan
"Faktisch" sind alle Bürger oder ihre Vorfahren gezwungen worden die italienische Staatsbürgerschaft anzunehmen, obwohl sie ethnisch zu Österreicher gehörten und gehören.
Du willst es halt einfach nicht zugeben bzw. verstehen.

@Hannes
Das große Problem ist dein sinnloser Beitrag. Südtirol ist nicht vom holländischen, deutschen oder schweizer Militär oder Polizei besetzt. Und Holländer verfolgen auch keine Südtiroler Freiheitskämpfer.

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Am Sonntag in Ratschings ist mir auch eine recht neue itlienische Dorfbeflaggung aufgefallen...

@Hannes
Italienische Fahnen an Dorfeingängen haben nichts mit der internationalen Beflaggung an Hotelanlagen zu tun.
Die ital. Fahnen am Dorfeingang drücken unsere Unterwürfigkeit vor dem italienischen Staat aus, die jedoch beim Bürger nicht gegeben ist, bei der meist SVP Gemeindeführung jedoch zweifelsohne schon.
Italienische Fahnen haben in Südtirol so nichts verloren!

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Freiheit für Sven
So gedacht müssten auch alle Fahnen von Deutschland, Holland, Schweiz und auch die von Österreich in Südtirol bei allen Hotels abgehängt werden!! Denn auch diese sind für uns Fremdstaaten...

Doch solche Blog einträge beweisen nur eines..
WIR HABEN EIN GROSSES PROBLEM!!! Denn der Sven scheint absolut nichts zu Tun zu haben den ganzen lieben Tag lang. Er irrt verzweifelt durch Südtirol herum auf der suche nach dem kleinsten Grasshalm aus dem er dann in diesem Blog eine Palme zu züchten versucht.

Ich rufe alle Südtiroler auf sich zusammenzufinden und Unterschrift für "Freiheit für Sven" zu sammeln!

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Ich hänge die SüdTirol ist nicht Italien Fahne auf... Denn ich bin kein italiener und werde es auch nie sein!!

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Die Geschichte schaut auf uns!
Unsere Vorfahren haben so viel Leid erfahren und ihnen wurde die Tricolore
regelrecht aufgezwungen. Nun hissen manche Süd-Tiroler diesen "Fetzen" freiwillig.... beschämend!

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Glasnost Rennert
Der Putin wäre froh, wenn alle so wie der Rennert denken würden. Schliesslich war bzw. wird das Baltikum faktisch russisch. Esten, Letten und Litauer sind ja faktisch Russen. Man könnte gerade so weitermachen. Kärntner sind ja eigentlich Slowenen, Burgenländer Ungarn usw. Zumindest wenns nach dem Rennert ginge.

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zwei gegen tricolore...
.. Bei allem Verständmis, lasst die italienische Fahne aus dem Spiel, zieht nicht Italiens Fahne in den dreck, lest meine Einträge, betreffend eurer Zukunft!
Hängt doch einfach die ST Fahne auf und wer die Ital. will, soll es haben! Ist schwach, es gibt wichtigeres zu tun Herr Ing, W.M!

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@ Tobias Rohde

österreich ist ein fremdes Land!!!

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"faktisch", um mal Klartext zu reden, lieber Herr Knoll, sind alle Bürger aus Vöran Italiener. Wie sie sich fuehlen, ist Privatsache.

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Einer Fahne die Achtung absprechen entspricht NICHT einem ehrenhaften Tiroler Verhalten.
Zum schämen

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sven hat recht
sven hat ganz kla recht es muss die tiroler oder die österreische flagge gehisst werden und nit die eines fremdes landes

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Manu
Die Tiroler Fahne darf jeder hissen wann er will, aber darf er das auch bei der "Süd-Tirol ist nicht Italien" Fahne??
Auserdem sollte die Italienische Fahne sowiso schon längst nicht mehr gehisst werden dürfen! Weder auf den Gemeinden, noch zuhause oder sonst wo

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Solche Leute wissen nicht wo Sie hin gehören und sind Verräter des eigenen Volkes!

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gute idee
werd die jetzt bei mir zu hause auch hissen, weil südtirol ist ja in italien. 😉

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Herr Knoll hat vollkommen recht. Man muss konsequent und aufrichtig sein.

Der italienische Staat verfolgt noch immer Süd-Tiroler und dann wird in den Gemeinden noch die ital. Fahne ausgehängt. Das ist Unwissenheit und unverantwortliche Staatshörigkeit.
Mehr Bewußtsein und Verantwortung sollte von den Gemeindevertretern erwartet werden. Das gilt auch für die anderen Gemeinden.

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Ing. Winfried Matuella

Wini
Wer möchte, wenn er aus dem freien Teil Tirols kommt (Österreich) in einer solchen Gemeinde urlauben, wenn ihm dauernd die Trikolore (Fahne der Besatzungsmacht) vor der Nase flattert.