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Aufruf: Sepp Kerschbaumer Gedenkfeier

sepp_kerschbaumer.jpgDie SÜD-TIROLER FREIHEIT ruft alle Landsleute in ganz Tirol dazu auf, am kommenden Montag, den 8. Dezember 2008, in St. Pauls an der Gedenkfeier für Sepp Kerschbaumer und die Süd-Tiroler Freiheitskämpfer teilzunehmen. Dem selbstlosen Einsatz von Kerschbaumer und seinen Mitstreitern ist es zu verdanken, dass die von Italien geplante Unterwanderungspolitik gestoppt werden konnte, mit der die Süd-Tiroler zur Minderheit im eigenen Land hätten gemacht werden sollen.

Erst durch die demonstrativen Anschläge der 50er und 60er Jahre musste
Italien an den Verhandlungstisch zurückzukehren, infolge dessen das
Autonomiestatut ausgearbeitet werden konnte, von dem heute alle
profitieren.

Dafür gebührt den Freiheitskämpfern Dank und Anerkennung.

Umso beschämender ist es, dass einige der Freiheitskämpfer bis heute
von Italien politisch verfolgt werden und noch immer nicht nach
Süd-Tirol zurückkehren dürfen.

Die Teilnahme an der Kerschbaumer-Feier ist daher nicht nur ein Zeichen
der steten Erinnerung und der lobenden Anerkennung, sondern auch eine
klare Botschaft an die Politik, endlich die sofortige Begnadigung der
restlichen Freiheitskämpfer einzufordern.

Sven Knoll
Landtagsabgeordneter der
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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19 Kommentar(e)

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1

Sportler
Ich weiß von Bekannten/Freunden, wenn man Deutscher (Süd-Tiroler)ist, wird man von den Italienern ausgebremst, von Sportler wie auch von den Funktionären.
Zum Medaillen gewinnen für Italien sind die Deutschen recht, aber sonst muss man den Mund halten, weil man dann wohl kaum für internationale Wettkämpfe nominiert werden würde.
Das war schon bei Gustav Thöni so.
Zuerst hatte man ihn "nicht beachtet" und dann machte man ihn zum Gustavo (oder ist selbst ein Gustavo geworden).

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Frage an Paul
Hallo Paul,

Danke für Deine Antwort. Du sagst, dass es mit dem Sporteln schnell vorbei wäre, wenn man sich gegen Italien stellt. Was genau hast Du denn erlebt oder gesehen?

STF, bietet doch eine Sektion "Erfahrungsberichte" oder so an, wo man Beispiele italienischer Unterdrückung etc. sammeln und posten kann.

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Wie war das eigentlich?
Also von vorne: haben dann eigentlich ALLE neofaschistischen und Brigate- Rosse-Terroristen, die dann begnadigt wurden, Zeichen der Reue gezeigt oder eine Gegenleistung erbracht?

4

Lieber Michael,
ich kann dir garantieren daß du nicht lange Sporteln würdest, wenn du dich nicht als ita.Sportler erklärst. Ich weiß das aus erfahrung.

5

Und es geht doch!
Die Internetseite des Jahres 🙂

http://www.mittirolerherzblut.com/de/

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Zwangsitalienisierung Süd-Tirols
"der kennt eben die Institutionen und das System Italiens nicht."

Die Süd-Tiroler kennen seit 90 Jahren den italienischen Staat.
Von einer Minderheit, die sich gegen einen übermächtigen Staat zur Wehr setzte, Reue verlangen, ist gelinde gesagt unsachlich und verlogen. Zur Rechenschaft müssen die Täter gezogen werden (Zwangsitalienisierung Süd-Tirols), und nicht den Opfern die Schuld geben.

7

Was es ist
@ Markus A.
Der letzte Teil ist aber von MIA., einer Elektropunk-Band aus Berlin. Ja, "Was es ist" war auch mal unser Kultsong, der der linken Patrioten...

8

Antwort an Matteo:
Dieser Teil der Antwort zum Thema "Terroristen" war eigentlich an Marco adressiert, welcher geschrieben hatte:"für die einen Freiheitskämpfer, für die anderen Terroristen..." Bis jetzt existiert allerdings noch keine Rückmeldung von Marco.
Es tut mir Leid, was meine "aggressive" Antwort betrifft und dass ich dich als "Nixwisser" dargestellt habe! Leider ist es aber häufig so, dass manche Menschen sich zu wenig informieren, und das auf beiden "Seiten"! Du hingegen lieferst wahrheitsgetreue Äußerungen und leider war es damals wirklich so, dass einige Freiheitskämpfer mit rechtsradikalen Kreisen Hand in Hand gingen!
PS: Danke für den Büchertipp!

9

Was ist schon die Liebe?
Ein Gedicht von einem Dichter aus Österreich Erich Fried als ehrlicher Versuch einer Antwort auf diese Frage aller Fragen:

WAS ES IST

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

(...)

Ich dreh den Kopf und bin noch müde
Ich hatte eine kurze Nacht
Lass meine Augen zu und frag mich:
Was hat mich um den Schlaf gebracht?
Ich fühl dich bei mir und genieße
Deine Hand in meiner Hand.
Was ich jetzt weiß und was ich wußte,
Bin nicht mehr fremd in meinem Land.

10

Terroristen
All jene, die Völker versklaven, ausbeuten und unterdrücken sind Terroristen.
Alle, die dies unterstützen, verteidigen oder stillschweigend hinnehmen sind Terroristen.

11

Ist "Innerhofer" italienisch? Wohl kau
Die Skisaison ist eröffnet und mir wird schlecht, wenn von Namen wie C. Innerhofer, Fill, Staudacher und Mölgg die Rede ist, dahinter in Klammern „Italien“ steht.

Wenn ich als Südtiroler auf dem Podest stünde, würde ich mich weigern, als Italiener verkauft zu werden. Ich stünde für Südtirol und für Österreich. Ich würde meine Bekanntheit dazu nutzen, ein Vorbild zu sein, ein unmissverständliches Zeichen zu setzen. Kerschbaumer & Co. zu Ehren.

12

Terroristen
All jene, die Völker unterdrücken, ausbeuten und versklaven sind Terroristen. Alle, die dies akzeptieren, verteidigen oder stillschweigend hinnehmen sind Terroristen. Freiheitskämpfer sind alle, die das nicht akzeptieren und sich dagegen wehren!

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@Ulrich 92
Schalt' mal ein paar Gänge zurück, bevor Du Dich überheizt. Ich habe nie Kerschbaumer als Terrorist bezeichnet, wenn Du genauer liest, und ich kann Dich beruhigen: Ich habe genug Literatur über die Südtirolfrage, insb. über die Zeit der Anschläge gelesen.
Daß zahlreiche Geheimdienste und rechtsextremistische Bewegungen beiderseits ihre Hände damals im Spiel hatten, ist auch bekannt und bewiesen.
Ein sehr guter Tip (italienischerseits) ist das Buch von Gianni Flamini "Brennero Connection", kann es Dir wärmstens empfehlen.
Ich habe lediglich versucht zu sagen, daß wer mit einer einfachen Begnadigung rechnet oder darauf hofft, der kennt eben die Institutionen und das System Italiens nicht. Der italienischer Staat war schon immer ein Meister in der Kunst, sich als Opfer darzustellen.
Hätte der Staat damals, vor 50 Jahren, den De Gasperi-Gruber-Abkommen eingehalten, und den Piano Togni nicht ins Leben gerufen, hätten sie sich die Anschläge sparen können.
Ich kann Kerschbaumer, Fontana, Clementi, Klotz, Amplatz & Co. sehr wohl verstehen, warum sie damals so reagiert haben. Im Interview-Buch "Segreti di Stato" erzählt derArtillerie-Offizier und ehemaliger Putschist Amos Spiazzi, daß zahlreiche der Feuergefechte, die er und seine Einheit in Südtirol führten, gegen als Südtiroler verkleidete italienische bzw. deutsche Agenten führten.
Bis heute weiss man nicht, wer den Carabiniere Vittorio Tiralongo erschossen hat.
Die Anschläge, die Menschenleben gekostet haben, gehen auf Rechnung österreichischer und bundesdeutscher Neonazis wie Norbert Burger, Peter Kienesberger und Erhard Hartung. Was die noch lebenden Freiheitskämpfer vielleicht machen sollten und könnten, wäre, sich von diesen Kreisen zu distanzieren, die damals die gesamte Freiheitsbewegung in Mißkredit gebracht haben.

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Wir sind Kinder Österreichs
Die offensichtliche Unterwanderungspolitik bzw. "Italianisierung" unseres schönen Tiroler Landes südlich des Brenners wurde durch unsere Freiheitskämpfer oder unsere Bumser wie sie auch oft genannt werden bei weitem nicht gestoppt.

Heute wird die Italianiserung bzw. die Besetzungspolitik in unserem Land versteckt weitergeführt durch Mischehen, das Einreden wir würden Italiener sein, ungerechtes Behandeln von öffentlichen Organen und Instutitionen in Bezug auf deutsch-Tiroler Bürger und Welsch-Südtiroler, usw. Man könnte ein ganzes Buch über die heimtückische und schleichende Italianiserung unserer Tiroler Kultur schreiben.

Dank Kerschbaumer und Co. sind wir heute Gott sei gedankt nicht mehr gezwungen auf solche Mittel, wie die Sprengungen zurück zu greifen. Hoffe ich jedenfalls. Wir müssen unsere von Gott verliehenen demokratischen Kapazitäten nutzen und uns endlich gegen diese diktatorische Besetzung des südlichen Tirols erheben und uns als freie Tiroler etablieren.

Deshalb mein Aufruf an alle Tirolerrinen und Tiroler diesseits und jenseits vom Brenner, öffnet eure Augen, ja wachet auf und schreiet voller Stolz "EIN TIROL" in die Welt hinaus.

Ihr, die ihr da drausen seid von Landeck, über Meran, Bozen, Bruneck, Lienz, Kuftstein bis in unsere Landeshauptstadt Innsbruck, fürchtet und schämt euch nicht euer Recht auf Freiheit, Einheit und Selbstbestimmung zu beantragen, denn IHR und NUR IHR seid das TIROLER URGESTEIN!!!!!!

15

Antwort an Marco und Matteo:
Den Freiheitskämpfer Sepp Kerschbaumer als einfachen Terroristen darzustellen ist meinen Erachtens eine Frechheit!
Unterschied: Freiheitskämpfer-Terrorist
Freiheitskämpfer: eine Person welche sich gegen eine herrschende Macht, Diktatur oder sonstige Unterdrückung auflehnt!
Andere Worte dafür: Widerstandskämpfer, Rebell, Partisan,...
Terrorist: Person welche seine Forderung (z.B. politischer Wandel) mit Gewalt und Gewaltaktionen durchbringen möchte und dessen Ziel es ist, in der bestehenden Gesellschaft Angst und Schrecken zu verbreiten.
Der Grad zwischen Terrorismus und Freiheitskampf verläuft zwar schmal, es ist aber dennoch nicht das Selbe! Obwohl Sepp Kerschbaumer (Leiter des BAS-Befreiungsausschuss Südtirol) einer der "Drahtzieher" für die Sprengstoffanschläge (Gewaltaktionen) um 1950/60 gewesen war, ging es ihm nicht darum, Angst und Schrecken zu verbreiten oder Menschen zu töten, sondern darum, die Menschen auf das Leiden Süd-Tirols aufmerksam zu machen! Mit nachfolgenden Gewaltktionen (wo Menschen getötet wurden), hatte Kerschbaumer nichts zu tun! Sepp Kerschbaumer war sozusagen ein "friedlicher Freiheitskämpfer", der nicht an sich dachte, sondern an jene Menschen die Tag für Tag die Fremdherrschaft zu spüren bekamen! Bei den Mailänder Prozessen übernahm er sogar die alleinige Verantwortung und so wurde viele seiner Kamerraden freigesprochen (auch auf den Druck Aldo Moro´s zurückzuführen)! Daraufhin wurde Sepp Kerschbaumer in ein Gefängnis in Verona gesteckt, wo er am 7. Dezember 1964 verstarb! Was die anderen Freiheitskämpfer betrifft, die noch immer auf der Fahndungsliste stehen und welche noch immer gülig ist: für was sollten sie Reue zeigen? Dafür, dass sie ihre Heimat schützen wollten? Dafür, dass sie der Welt zeigten wie es um Süd-Tirols Zustand steht oder dafür, dass sie nicht guten Gewissens sitzen bleiben konnten, während ihre Heimat italianisiert wurde? Meiner Meinung nach sollte man mit den italienischen Staatsmännern ein vernünftiges Gespräch führen, sich öffentlich für die Toten/Opfer der Sprengstoffanschläge entschuldigen, aber nicht für die Anschläge selbst! Informiert euch das nächste Mal bitte besser über dieses Thema, und zwar durch Bücher und nicht durch Gerede!

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Allein die Geschichte urteilt!
Die Geschichte allein wird ein Urteil über alle Freiheitskämpfer fällen, nicht die Macht der Fremdbestimmung und nicht die Menschen, die nur die Argumente dieser Seite zu kennen scheinen. Das war mit Andreas Hofer vor 200 Jahren auch nicht anders, auch er wurde für seinen Kampf für die Landeseinheit Tirols unter der Parole für Gott Kaiser und Vaterland Österreich gesucht, verhaftet und auf ausdrücklichen Befehl Napoleons in Mantua hingerichtet. In diesem Fall daurte es nicht lange, bis man Andreas Hofer überall in der damaligen Welt auch offiziell als Helden bezeichnen durfte, d.h. erst nach der endgültigen Herstellung der neuen Friedensordnung in Europa nach dem Wiener Kongress von 1815. Auch der Landesvater Tirols André Hofer und seine Politik gegenüber den Mächten der Fremdbestimmung war lange Zeit sehr umstritten, vor allem in Hinblick auf die Folgen in ganz Tirol des von ihm damals entfachten und angeführten äusserst gewaltsamen Befreiungskampfes gegen die Fremdherrschaft aus Bayern und aus dem von Napoleons Gnaden Königreich Italien im Trentino. Die Geschichte hat den Tirolern damals Recht gegeben, ohne diesen beispiellosen äussersten Einsatz der Tiroler im Freiheitskampf von 1809 wäre die Landeseinheit in ganz Tirol nicht oder anders gekommen. Die spätere Geschichte des Kampfes um die Selbstbestimmung des Landes, wie seit 1918 bis heute in Süd-Tirol, hat auch durch diesen Kampf der Tiroler unter Andreas Hofer erst einen Sinn bekommen. Seit diesem Zeipunkt haben die Menschen in ganz Tirol aber auch im Rest des österreichischen Vaterlandes eine große identitätsstiftende Persönlichkeit als eine nie zu versiegende Quelle der patriotischen Inspiration und der Vaterlandsliebe für die nachkommenden Generationen. Die Zukunft eines Landes ist immer und überall nur Dank solcher Persönlichkeiten und Dank ihrer Geisteskraft überhaupt vorstellbar und möglich. Der Kampf der Süd-Tiroler üm die eigene Selbstbestimmung der 50er und 60er Jahre war unter anderem auch nur deswegen denkbar, weil es dieses aus der Landesgeschichte leuchtende Beispiel des Landesvaters Hofer gegeben hat. Heute sind sich ziemlich alle Historiker einig, ohne den Widerstand gegen die Politik der Maßlosigkeit Italiens in der AP Bozen der Nachkriegsjahre, gegen die weitere Italianisierung des Landes und ohne den Kampf in Süd-Tirol für eine echte Autonomie in dieser Zeit, auch oder vor allem in der von Sepp Kerschbaumer und seinen Mitstreiten gewählter Form, würde die schrittweise zwischen 1972-92 erfolgte Einführung der heute gekannten Form der Autonomie in Südtirol sicher niemals kommen. Der Süd-Tiroler Widerstand der 50er und 60er Jahre auch wenn er gewaltsam war, richtete sich ausdrücklich gegen Sachwerte. Die Antwort des Staates darauf richtete sich gegen Menscheleben und gegen ihre Gesundheit, obwohl Italien damals wie heute eine demokratische Republik und kein totalitärer Staat war und ist, in dem keine friedliche und demokratische Auseinandersetzung und Konfliktregeleung möglich gewesen wäre. Eine solide Auseinandersetzung und Suche nach Antworten auf so viele Fragen hat es dazu in Italien zu diesen Ereignissen niemals gegeben, auch mit Vorteil einer historischen Distanz von über 40 Jahen nicht. Das wollte und will man weiterhin schlicht und einfach nicht in Italien, wahrscheinlich deswegen, weil dabei zu viele unangenehme historische Wahrheiten diesen Staat der Femdbestimmung in Süd-Tirol ziemlich überfordern würden. Man behandelt heute immer noch dieses land wie eine Kriegsbeute, davon zeugen auch die viele unentsorgten Relikte des italienischen Faschismus am süd-tiroler Boden. Wenigstens einige davon konnte der Widerstand dieser Jahre aus der Welt schaffen, sowie die Macht der Fremdbestimmung endlich zu echten Bemühungen auch um die wirkliche Einführung der 1946 im Pariser Vertrag so heilig und feierlich abgegebenen Versprechen der Autonomie gegenüber den Westmächten und dem Vaterland Österreich bewegen. Diese heute bereits veraltete Form der Autonomie hat in dieser historisch sehr kurzen Zeit ihre Früchte getragen und das Land Süd-Tirol ist deswegen nicht zufällig in diesem Staat mit Abstand die wohlhabendste und die am besten funktionierende Provinz. Das sollte aber uns nicht den Blick auf die historische Notwendigkeit der Klärung der offenen Frage der Selbstbestimmung verstellen. Nur so kann man in unserer Zeit in einem Europa der freien und der selbstbestimmten Völker die langfristigen Interessen des Landes Tirol und die der Süd-Tiroler sichern und regeln. Das ist man diesem einmaligen patriotischen Opfer und Erbe dieser heldenhaften Männer und Frauen ganz einfach schuldig, die damals in den Kerkern dieses Staates gewaltsam um das eigene Leben gebracht wurden. Dank diesem Opfer darf es weiterhin ein Land Tirol südlich des Brenners heute und morgen weiter geben, das darf man niemals vergessen. Heute am Vorabend des Andreas Hofer Jahres 2009 stehen wir vor anderen und neuen Herausforderungen in der Politik und in der Gesellschaft, die im Geiste des Landesvaters aller Tiroler und im Geiste des patriotischen Erbes des Süd-Tiroler Widerstandes dieser Epoche auch bewältigbar sein werden. Dazu noch ein Zitat von Br. Willram aus der Hofkirche zu Innsbruck gelesen am Andreas Hofer Grab:

"EIN VOLK, DEM MAN DIE HEIMAT NAHM, GRÄBT KNIRSCHEND SEINEN ZORN UND GRAM HIER IN DEN STEIN DER HELDENGRUFT UND SCHWÖRT BEI HOFERS STAUB UND RUFT: WIR WERDEN RASTEN UND RUHEN NICHT, BIS UNSERER KNECHTSCHAFT FESSEL BRICHT UND NORD UND SÜD DIE BRUDERHAND SICH REICHEN IM DEUTSCHEN HOFERLAND.

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Gernot Bergmann

Sepp Kerschbaumer Gedenkfeier
Südtirol gehört zu Österreich!

Ich hoffe, dass dieser Landraub bald korrigiert wird.

Gernot

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Eine Begnadigung der letzten verurteilten Freiheitskämpfer kann bzw. wird erst folgen, wenn es von deren Seite ein Zeichen der Reue kommt. Selbst Napolitano, der eigentlich südtirolfreundlich gesinnt ist, war nicht bereit, diesen Schritt ohne Gegenleistung einzugehen, und mit der jetzigen Regierung kann man mit einer Begnadigung erst recht nicht rechnen.

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Für die einen Freiheitskämpfer, für die anderen Terroristen....