Start / Archiv / Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung: Einladung zur Podiumsdiskussion: „Süd-Tirol – Wohin?“

Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung: Einladung zur Podiumsdiskussion: „Süd-Tirol – Wohin?“

bild.pngAm Freitag, 30. Mai 2008 organisiert die ARBEITSGRUPPE FÜR SELBSTBESTIMMUNG im Ansitz Freienfeld in Kurtatsch mit Beginn um 20 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema: "Süd-Tirol – Wohin?". Dabei soll versucht werden auf folgenden Fragen eine Antwort zu finden: Hat unsere Wirtschaft in Italien eine Zukunft? Unkontrollierte Zuwanderung, schleichende Italienisierung oder Selbstbestimmung?

An der Podiumsdiskussion diskutieren: Arno Mall, Sven Knoll, Wolfgang Pichler und Thomas Winnischhofer.

Auf Dein Kommen freut sich die Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung. 

bild.png

Jetzt mitdiskutieren!

Kommentar hinzufügen

Diese E-Mail ist schon registriert. Bitte benutzen Sie Das Login-Formular oder geben Sie eine andere ein.

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

3 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1

Privilegien
Der Landeshauptmann verdient eben so viel, weil das bei allen Politikern der Republik Italien so üblich ist, sprich weil es Privilegien gibt.Ich persönlich bin kein Neider und Wadenbeisser und gönne allen das schwer verdientes Geld, vorausgesetzt die Gegenseite in dem Fall die Gesellschaft, bekommt auch eine Gegenleistung dafür. Italien steht diese Relation permanent und unverschämt auf dem Kopf. Verdienen wie in Dubai bei den Scheihs, aber das eigene Land regieren so wie in Bulgarien oder Russland. Das ist heute leider die Vorgangsweise und Devise der italienischen Politiker, die völlig von der Realität des Landes abgehoben zu sein scheinen. Heute leben schon über 1/3 der Bürger in Italien unter der Armutgrenze und es werden mit der Zeit immer mehr. Die allgemeine Lage in Europa und in der Welt bietet auch keine Perspektiven, dass man diese Entwicklung der Gesellschaft nach Unten bald umdrehen kann. Davon sind alle Länder der EU betroffen. Manche werden damit mehr oder weniger fertig, manche wie Italien so gut wie gar nicht. Würde man die Politiker der selbstherrlichen La Casta nach ihrer tatsächlichen Leistung entlohnen, müssten sie heute unter der Armutgrenze leben. Erst dann würden sie im Interesse der Bürger handeln wollen. Heute handeln sie nur im ureigenen Interesse und erhöhen pro Jahr ihre Einkommen um im Schnitt 10%. "Süd-Tirol ist nicht Italien" lautet die bekannte Parole der SF, heute vielleicht ja, aber wie lange noch. Die Machteliten scheinen sich auch hier mehr und mehr der La Casta anzupassen und so zu werden wie sie. Die SVP hat, was die Wirtschaft des Landes betrifft, die AP Bozen bis jetzt ausgezeichnet regiert. Ich persönlich halte den heutigen Landeshauptmann für einen der besten, der diesen Job machen kann, und er verdient von mir aus das, was er als Lohn für seine Arbeit bekommt. Luis Durnwalder ist ein exzellenter Techniker der Macht, manchmal aber auch ein wegweisender Ideologe. Vor allem von der zweiten Eigenschaft würde man sich mehr von ihm als Landesvater wünschen, d.h. klare Worte in der Frage der Selbstbestimmung. Wenn ihn aber der italienische Altpräsident als österreichischen und als einen Tiroler Nationalisten bezeichnet, dann empfindet man das als ein Kompliment, da Durnwalder sicher ein Patriot und kein Ntionalist ist, und der das sagt, was immer gesagt werden muss. Die Süd-Tiroler sind, wenn auch eine 3/4 Mehrheit im eigenen Land, dennoch eine tiroler und österreichische Minderheit als Teil der Deutschen Kulturnation in Italien. Er meinte im Juni 2006, man bräuchte ein halbes Jahr für die Vorbereitung eines Referendums, und die Süd-Tiroler würden mit einer grossen Mehrheit für die Rückkehr des Landes zu Österreich stimmen. Vor so einer mutigen Äusserung kann man vor dem Landeshauptmann nur den Hut ziehen. Im Februar 2007 in einer Landtagdebatte hat Durnwalder ferner die Selbstbestimmung Südtirols ausdrücklich nicht ausgeschlossen und politische Entwicklungen in diese Richtung sogar theoretisch begrüsst. Sollte die SVP vor allem und die Süd-Tiroler auf ihn genau hören, was und wo er etwas sagt, dann ist vielleicht auch einmal eine echte Politik der Selbstbestimmung in der Landesregierung in Bozen möglich. Ich vertraue persönlich dem Landeshauptmann zu 100%, dass er nach besten Wissen und Gewissen das Land regiert. Die Frage ist nur, ob man das auch von anderen Politikern der Autonomie, die politische Verantwortung tragen, auch das sagen kann. Der Landesvater hat bekanntlich viel Macht, er ist aber auch eine äusserst wichtige Symbolfigur für Süd-Tirol, die wegweisende Funktion hat. Das umzusetzen was er sagt, das müsste aber die SVP oder jede Landesregierung der Gegenwart und Zukunft in Bozen tun.

2

Durnwalder teuerster Politiker der Welt?
Monatliche Bruttobezüge:
Dt. Bundeskanzlerin Merkel 17.000
Dt. Bundespräsident Köhler 16.500

Landeshauptmann Durnwalder 25.000

Wenn man diese Bezüge z.B. zur Einwohnerzahl oder Fläche setzt, dann ist Durnwalder der teuerste Politiker der Welt.

So absahnen wie unter italienischer Herrschaft geht wohl nirgends.
Damit verstehen sicher auch die Wähler, warum die SVP dem Volk so lange die Selbstbestimmung verweigert.

3

La Casta und Süd-Tirol
Zu diesem Thema passt sehr gut eine Meldung aus den "Dolomiten" von heute, 26.05.2008. Italiens Politiker verdienen am meisten in der Welt! Gleichzeitig sind sie die am schlechtesten auf ihren Job vorbereiteten und regierenden Politiker, dementsprechend schauen auch die Erfolge dieser Politik aus, die man in Europa überall als "die Italienische Krankheit" kennt. Wie aus der aktuellen Studie der R.D.Benedetti-Stiftung hervorgeht, hat Italien die bestbezahlten und am schlechtesten regierenden Politiker in der ganzen westlichen Welt. Die italienischen Parlamentarier verdienen im Schnitt 138 Tausend Euro, das ist um 1/4 mehr, als ihre US-Kollegen, die ebenfalls zu den am besten bezahlten in der ganzen Welt gehören sollten, und das, obwohl Italien Dank den "Segnungen" der Politik, bzw. der Selbstbedienungmentalität der La Casta die schlechtesten Eckdaten der alten EU-Länder aufweist. Weiter, nur 64% der Abgeordneten in Italien haben einen höheren Studienabschluss und sind selten auf ihren Arbeitsplätzen aufzutreffen. In vielen Bereichen des Lebens geniessen sie noch dazu sagenhafte Privilegien, wie Einkaufen zu Schleuderpreisen und andere Vergünstigungen. In den vergangenen 60 Jahren ist das Jahreseinkommen der italienischen Politiker um durschnittlich 10% pro Jahr gestiegen. Die vielen Affären und Vorstrafen der Politiker, sowie häufig vorkommende undurchsichtige Verbindungen zu gewissen Interessengruppen seien in diesem Zusammenhang nur am Rande erwähnt und runden das Bild der La Casta in Italien passend ab, die unantastbar zu sein scheint, eben wie eine richtige Kaste anderswo in der weiten Welt. Wenn eine Gesellschaft das über viele Jahre und Jahrzehnte dulden will, dann befindet sie sich auf einer Vorstufe zu einer neuen Feudalgesellschaf. "Süd-Tirol ist nicht Italien", so lautet die Parole der SF und es ist auch ein Gegenkonzept zu Fremdbestimmung, sowie gegen diese permanente Entwicklung in eine sehr bedenkliche Richtung eines Staates, den die Süd-Tiroler geschlossen in der eigenen näheren Heimat nie gewollt haben. Das Ziel der Selbstbestimmung ist daher aktueller denn je, wenn die Landesregierung in Bozen auch selbst daran glaubt. SVP ist noch nicht mit der La Casta ident, zum Glück für das Land. Die Rahmenbedingungen sind in Europa und in der Welt so, dass keine Besserung zu erwarten ist, und Italien wird daher weiter in allen Statistiken nach unten abrutschen, damit auch die AP Bozen Südtirol.