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Ankündigung Brunetta: Los von Rom einzige Chance für Südtirol

Eva_Klotz_200.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, sieht durch die Ankündigungen des italienischen Ministers für öffentliche Arbeiten, Brunetta, die Warnungen bestätigt, dass Südtirol mit Italien keine Zukunft hat, und nicht einmal die Autonomie gesichert ist.

Die Ankündigungen des Ministers Brunetta, die Autonomien mit Sonderstatut im Staat Italien müssten aufgehoben werden, weil sie dem italienischen Föderalismuskonzept nicht entsprächen, zeigt, was diese Regierung und damit der Staat Italien vorhaben. Da nimmt sich der Wunsch der SVP, mehr Zuständigkeiten aus Rom nach Südtirol zu holen, als frommer Wunsch, ja als gefährliche Illusion aus. 

Eva Klotz fordert die Südtirolerinnen und Südtiroler auf, sich endlich klar zu machen, was es bedeutet, wenn Südtirol zu einer ganz gewöhnlichen italienischen Provinz wird und ihre Kinder und Kindeskinder Verhältnisse wie in den 50er Jahren zu erwarten haben. Nur der gemeinsame Einsatz für eine Zukunft ohne Italien mittels Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes kann Südtirol vor der langfristigen Einebnung und  letztlich vor der Auslöschung bewahren! 

Südtirol ist nicht Italien und hat mit Italien keine Zukunft – Kosovo hat gestern einen weiteren Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft vollzogen! 

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
16. 6. 08

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6 Kommentar(e)

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1

Viel Lärm um NICHTS!!!!!
Brunetta sollte wissen (wenn er es nicht weiss, sollte er sich schleunigst informieren) daß eine von der UNO ratifizierte Autonomie, die international verankert ist, sich schlecht so hoopla hopp von heute auf morgen aufheben ließe.
Ich kann die Aufregung eurerseits (gemeint SF) also in dieser Hinsicht nicht verstehen.
Um es mit Shakespeare zu sagen: Consider it not too deeply.

2
Georgos Egger

Verräter
@Josef Haller:
„wer hat denn Südtirol eigenrlich schon so oft verraten wie Wien??“

Leider haben wir (schon) vor knapp 650 Jahren die Verräter im eigenen Land gehabt, als die Tiroler Stände seine Freiheit und Reichsunmittelbarkeit an den kaiserneidigen Habsburger und Dokumentfälscher Rudolf IV. verschleuderten und einige Jahre später gegenüber dem Kaiser Sigismund diesen Verrat auch noch bekräftigten.

3

Wohin gingen wir eigentlich wenn wir von Rom weck sind???
Nach Wien ist es jedenfalls gleich weit...
wer hat denn Südtirol eigenrlich schon so oft verraten wie Wien??

4

sciffo Brunetta
Ja Frau Klotz, wass dann - ?
Kehren dann die 60 er zurück?
Auch wenns für mich schwer ist,
verstehen täts ich!!!

5

Autonomie abgelaufen
Geht jetzt Durnwalders "vorbildliche Autonomie" den Bach runter?

Die SVP soll sagen wie sie zu diesen Angriffen auf die Autonomie steht und was sie in Zukunft gedenkt zu tun.
Nur das Gesicht verziehen (Mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen) wie in der Vergangenheit ist aber zu wenig. Damit schützt man keine Minderheit.

6

Selbstbewtimmung
Ist es dann endlich der grössten und heute regierenden Partei in der AP Bozen Südtirol nämlich der SVP endlich klar geworden, was diese Entwicklung in Richtung Beschneidung der Autonomierechte für das Land in Zukunft bedeuten würde? Dieser Staat ist gekanntlich Pleite und Süd-Tiroler sollten nach Willen der La Casta aus Rom diese Entwicklung nach unten solidarisch mittragen. Allein die Staatsschuld Italiens ist heute um vieles grösser als BIP dieses Landes eines ganzen Jahres, sogar um die fälligen Zinsen dieser Schulden zu bedienen muss sich Italien noch mehr auf dem internationalen Kapitalmarkt verschulden und nicht einmal das geht heute reibungslos. Nur die europäische Solidarität funktioniert noch gut, aber das darf keine Einbahnstrasse bleiben, d.h. wenn Italien das Europa einen Lastenausgleich will, dann sollte dieser Staat auch endlich eine Gegenleistung erbringen, z.B. in der Frage der Süd-Tiroler Selbstbestimmung. Ist das eine gute Perspektive und Voraussetzung für eine gesicherte und gedeihliche Zukunft auch für Süd-Tirol, wenn wieder einmal die alte und gleichzeitig neue Mannschaft in der Politik wieder einmal den Staat an die Wand fährt? Wäre dann nach Diktion aus der Brennerstrasse der Selbstbestimmungfall Südtirols schon jetzt oder bald klar eingetroffen? Diese Partei erinnert manchmal an das Rotkäppchen aus dem bekannten Märchen, das den Wolf in Omas Kleider immer wieder autistisch fragt, warum hast du nur so grosse Augen und Ohren, warum hast du so grosse Klauen und Zähne? Wie dieses Märchen ausgeht, das weiss auch jedes Kind. Zum Glück gäbe es da noch einen braven Jäger, heute eine Jägerin, der/die in das Geschehen eingreift und diese Geschichte zum Schluss ein happy end nimmt. In der Landespolitik kann das aber ganz anders und zum nachhaltigen Schaden der Autonomie und der Perspektiven der Selbstbestimmung ausgehen, wenn die Landesregierung gerade jetzt unterlässt, sich ernsthafte Gedanken über diese Frage der Sicherung und der Weiterentwicklung der Autonomie in Richtung der Ausübung der Selbstbestimmung zu machen. Italien scheint wie immer eines notorisch vergessen zu wollen, die 1946 im Pariser Vertrag zwischen Rom und Wien völkerrechtlich vereinbarte Autonomie, die bekanntlich erst mit über 40 Jahren Verspätung bis 1992 in heute gültiger Form lückenhaft aber doch erlaubt wurde, war und bleibt immer keine innerstaatliche Angelegenheit Italiens, sondern sie ist ein Subjekt des Völkerrechtes. Aus diesem Grund konnte der damalige österreichische Aussenminister und spätere BK Bruno Kreisky die Süd-Tirol-Frage in den 60er Jahren vor die UNO bringen und Italien wurde dann auch von der Weltgemeinschaft aufgefordert die Menschenrechte in Ober-Etsch einzuhalten und die vertraglich versprochene Autonomie zu erlauben. Weil die Autonomie in heute gültiger Form seit 1992 Dank den unzähligen Opfern der Süd-Tiroler selbst vor allem doch politisch möglich geworden ist, geht es dem Land heute vor allem wirtschaftlich gut, und nicht deswegen, weil das der freie Wille des Stiefelstaates wäre. In dieser kurzen Zeit der relativen Selbständigkeit hat sich das Land aus eigener Kraft eine wirtschaftliche Sonderstellung erwirtschaftet und einiges an wertvollen Familiensilber zugelegt. Das ruft natürlich permanent überall die bekannten Pleitegeier auf den Plan, die den Süd-Tirolern ihren Erfolg nich gönnen wollen und die am liebsten Süd-Tirol dort sehen würden, wo dieses Land in den 50er oder 60er Jahren war, ein verarmtes und politisch entmündigtes Land mit einer Scheinautonomie. Wir leben heute Gott sei Dank in Europa in anderen Zeiten, das scheint aber an manchen Politikern in Italien spurlos vorbeigegangen zu sein. La Casta machte und macht was sie will, bald auch vielleicht einen reinen Tisch in den Fragen der Autonomie in Alto
Adige? Es bleibt zu hoffen, dass vor allem die SVP aus ihrem Mittagsschlaf endlich aufwacht und merkt, die Seifenblasen der italienischen Zusicherungen der Wahrung der in so vielen Verträgen vereinbarten Autonomierechte beginnen zu platzen und diese Partei handelt endlich politisch so, wie die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung allein aus dem Überlebensinstinkt heraus von einer Sammelpartei erwarten würde. Die AP Bozen Südtirol ist Gott sein Dank nicht allein, heute kann sich das Land auf die uneingeschränkte Schutzmachtrolle des Österreichischen Vaterlandes in jeder Situation verlassen, auch dann, wenn die Landespolitik einmal den Selbstbestimmungfall für die AP Bozen Südtirol ausrufen sollte.