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Angelobung der Landtagsabgeordneten: Treueschwur auf Italien ist kulturpolitische Nötigung

sven_knoll_eva_klotz_landtag.jpgAls moralische Zumutung und kulturpolitische Nötigung bezeichnet der neugewählte Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, das Angelobungszeremoniell der konstituierenden Sitzung des Landtages, bei dem alle Abgeordneten vom italienischen Staat dazu gezwungen werden, einen  Treue-Schwur auf Italien abzulegen. Dieser Treue-Schwur ist Voraussetzung dafür, das Landtagsmandat überhaupt ausüben zu können.

Gleichwohl aus Protest ob dieser Nötigung, aber auch als Zeichen des
Bekenntnisses einer neuen, selbstbewussten Generation zur Heimat Tirol,
die sich keine italienische Identität aufzwingen lässt, ist Sven Knoll
in der Tiroler Schützen-Tracht zur ersten Sitzung des Landtages
erschienen.
Im Rahmen der Angelobung hat Sven Knoll dann auch folgenden Zusatz dem
Treueschwur beigefügt: "Ich schwöre, werde mich aber mit ganzer Kraft
für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes in Süd-Tirol einsetzen".

 
Es steht außer Frage, dass man sich auch als Abgeordneter an die
Gesetze halten muss. Ein Schwur auf die italienische Verfassung ist
aber wesentlich mehr, da selbiger eine emotionale, ja gar moralische
Identifikation und Bindung an Italien impliziert.

Abgesehen davon, dass derart nationale Treuebekenntnisse absolut
unzeitgemäß sind, ist dies im konkreten Fall auch äußerst bedenklich,
da die italienische Verfassung mehrere Passagen beinhaltet, die äußerst
undemokratisch sind und gerade aus der besonderen Minderheitensituation
der Süd-Tiroler heraus nicht guten Gewissens beeidet werden können.

So ist  in der Verfassung beispielsweise von der Unteilbarkeit der
Republik Italien
die Rede, aber auch davon, dass die Verteidigung des
italienischen Vaterlandes heilige Pflicht eines jeden Staatsbürgers

sei, und zudem alle Staatsbürger die Pflicht haben, Italien treu zu
sein
.
 
Die Ablegung eines solchen Eides ist eine Zumutung, da dieser nicht
freiwillig erfolgt und daher auch nicht ernst genommen, oder gar als
bindend verstanden werden kann.
"Zudem stellt dieser eine klare Missachtung meines Wählerauftrages dar", so Sven Knoll.

"Meine Wähler haben mich nämlich bestimmt nicht gewählt, damit ich
Italien die Treue schwöre oder gar als unteilbares Vaterland anerkenne,
sondern damit ich politische Schritte in die Wege leite, um auf eine
von Italien unabhängige Zukunft Süd-Tirols hinzuarbeiten".
 
Sven Knoll
Landtagsabgeordneter der
SÜD-TIROLER FREIHEIT

 sven_knoll_eva_klotz_landtag.jpg

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57 Kommentar(e)

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1

Die Tiroler Volkstracht
Was eine Volkstracht ist oder was nicht, was sie einem bedeutet, das kann einzig und allein nur jemand beantworten, der diese Tracht auch trägt oder als Zeichen für seine unverwechselbare ethnische Identität nach außen sichtbar tragen will. Es ist schon ein ziemlich starkes Stück, wenn man sich heute in einem demokratischen Europa anmaßt gerade das Tragen einer Tracht in Süd-Tirol mit einer militärischen Tarnuniform zu vergleichen, wie vielleicht in Italien in früheren Zeiten, als die Süd-Tiroler völlig in diesem Staat als Minderheit entrechtet waren. Das tun eigentlich nur die hartnäckigsten Gegener der Selbstbestimmungung des Landes und verdeckt oft auch italienische Nationalisten & co. Mag schon sein, dass die vielen Zugereisten in diesem Land auch in Nachfolgegenerationen keine Wurzeln in diesem Land Hoch/Etsch haben und daher haben sie auch keine normale Beziehung zum Tragen einer Tracht, aber aus diesem Grund es den Süd-Tirolern zu einem Vorwurf zu machen, dass sie ihre alten Sitten und Bräuche pflegen und womöglich noch so unverschämt sind und eine Süd-Tiroler Tracht tragen, das grenzt schon an eine kulturelle Nötigung. DAs ist keine Beleidigung der Italianià, sondern ein selbstverständliches Menschenrecht. Auch im Vaterland der Süd-Tiroler in Österreich gehört das Tragen einer Tracht zum Alltag, vor allem aber bei festlichen Anlässen, und beinhaltet nicht im geringsten irgendeine politische Aussage. Nicht anders als anderswo in so vielen Ländern in Europa, wo man es in der Bevölkerung als sichbares Zeichen der eigenen unverwechselbaren ethnischen Identität daran halten will. Das Tragen einer Volkstracht wurde den Menschen in Süd-Tirol von der Seite des Duce Faschismus schon einmal verboten. Anscheinend ist diese Art zu denken in manchen Kreisen bis zum heutigen Tag salonfähig geblieben. Eine andere Autonomie in einem EU-Land Schottland strebt ebenfalls die Selöbstbestimmung an. Sogar ein Referendum zu dieser Frage sollte schon in zwei Jahren dort stattfinden. Auch in Schottland ist gerade die unverwechselbare schottische Tracht ein Erkennungszeichen für alle, die schon auf den ersten Blick erkennen müssten, dass dieses Land nie England war und sein wird. Nicht anders verhält es sich in Tirol südlich des Brenners. Eine Parole der STF lautet: "Süd-Tirol ist nicht Italien", ethnisch sprachlich, kulturell aber auch historisch nicht, wenn auch die heutige Macht in diesem Land Italien heisst. Was müssen manche Anhänger der heutigen Staatsmacht noch sehen, hören, oder erleben, damit sie diese simple sogar unpolitische Wahrheit endlich begreifen?

2

@fabivS
Mag sein dass der von Sven Knoll getragenen Hut im 19. Jh. nur von ledigen Männern benutzt wurde, doch die Schützentrachten waren im Laufe von 5 Jahrhunderten immer einem Wandel unterworfen. Die
örtlichen Gegebenheiten und die militärischen Zwänge wurden dabei stets berücksichtigt.

Diese frühre Bedeutung hat der von Sven Knoll getragene Kopfbedeckung jetzt jetzt verloren, oder sind alle Mitglieder der Schützenkompanie Meran, samt Bez.Mj. Helmut Gaidaldi vieleicht alle noch zu haben?

Wenn nicht, so wurde im Wandel der Zeit auch der Hut von Herrn Sven Knoll getragene Hut Teil der regulären Schützenuniform, der jetzt auch bei Aufmärschen getragen wird.

Oder steht der Gupfhuat vieleicht jetzt als Symbol der Reinheit und Unschuld, wie die eines keuschen noch unberührten Jungmannes?

Auch wenn die Chargen fehlen behält die Schützentracht, unter der Kenntnis, dass Sven Knoll Mitglied der Schützen ist einen martialischen Karakter und ist vergleichbar mit seiner militant-militärischen Ausdruck einem Tarnanzug (natürlich ohne Abzeichen!!).

3

Machen wir bittschien ein paar Sachen ueber das Trachtenwesen klar:
die Burggraefler Tracht kann auch beim besten Willen nicht als Uniform gelten. Andere vielleicht schon, aber unsere net, denn sie ist eine lebendige Tracht.
Das heisst dass wenn ihr einmal Gottensdienst im Burggrafenamte besucht, kannt ihr bestimmt Leute sehen, die heute noch, die Tracht tragen, auch wenn sie zu keinem Verein gehoeren. Das gilt vor allem natuerlich fuer die Langbaeurische.

Die kurzbaeurische Tracht ist wohl die Tracht der Schuetzen; sie wird aber bei hoehen, vor allem kirchlichen, Anlaesse auch von Musikkapellen und "einfache Leute" getragen. Es ist einfach die feierlichste und wuerdigste Bekleidung einer Burggraefler.

Und jetzt einmal zu der von Sven Knoll getragene Tracht: selber die Bezeichnung "Schuetzen-Tracht" ist ziehmlich unkorrekt. "Leiblich" gehoert der Gewand selber freilich zu der Schuetzenkompanie Meran, aber erstens hat er keine militaerischen Chargen, zweitens besteht er aus einem Hut, die einst nicht von den Schuetzen getragen war, sondern nur von den ledigen Burschen. Schuetzen hatten einst zwar einen gruenen Scheibenhut, aber dessen Krempe war ausschliesslich aufgeschlagen zu tragen, und mit Blumen zu schmueken. Das galt ungefaehr bis 1860, dann ist der heute uebliche Burggraefler Gupfhuet im Brauch kemmen.
Was heisst das?? Einfach dass der Herr Knoll zu der Angelobung teilgenommen hat in der Tracht der ledigen Meraner Mandlen der Mitte des XIX Jahrhundert. Nicht mehr und nicht weniger. ALSO KEINE UNIFORM!!!!

4

Tia
Ihr habts Probleme, wo liegt Italien und zuwem gehört ihr politisch? Kulturell ist klar!
Wer in ein Parlament geht, muss die Regeln beachten, sonst wäre da noch die Oposition- Herr "Knollo und Herr Puffo", net böse werden...tlo

5

@C
Ja das muss ja doppelt so weh tun, wenn die italienischen Alpini durch Straßen deiner Stadt marschieren die ausgerechnet so urdeutsche Namen, wie MAILANDSTRASSE oder TURINSTRASSE tragen.

Ich bin sogar einmal in so einer PARADE hineingeraten und hatte zu meinem Unglück noch auf deutsch Flatulenz (Sauerkraut!!). Doch zum Glück hat niemand bemerkt woher es kam und ich bin wieder heil da rausgekommen.

6

Ich habe nichts gegen die Schuetzenuniform, wie ich auch nichts gegen die der Alpini habe. Doch würde ich es daneben finden, wenn Giorgio Holzmann bei der Angelobung im Landtag mit seinem Alpini-Hut auftauchen würde, um seine "Italianità" zu betonen.

Ein deutschstämmiges Synonym für Uniform wäre Einheitstracht.
=> die Schützentracht ist also die Uniform einer ehemaligen Landwehr (ehemalig, weil sie jetzt ja nur noch ein Kulturverein sind)

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wenn jemand ein problem mit der schützentracht hat, der soll bitte BEI DER ALPINI PARADE in der MAILAND und TURINSTRASSE dabeisein! da sieht er wie alpini in uniform von den polizeibussen gebracht werden, wie HUNDERTE von alpinis mit militärmusik durch MEINE STADT marschieren und die italienische masse jubelt! ist das ok???? ich wohne daneben und wenn ich an dem tag auch nur auf deutsch huste, bekomme ich eine ins gesicht gespuckt. wo lebt ihr eigentlich? liebe herren, nehmt mal eine mietwohnung in dieser zone, dann seht ihr was die andere seite alles macht, am hellen tageslicht, ohne kritik, mit applaus!!

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Egal, an wen man Steuern zahlt? (Stefan
"Seid doch froh, dass euch Italien diese Freiheit gibt, zu tun und zu denken, was ihr wollt und zu sprechen wie ihr wollt." (Stefan R.)

Lieber Stefan R.! Ist es Ihnen egal, an wen Sie 40% ihres Einkommens, Ihrer Schaffenskraft, abführen, damit dieser es umverteile? Derzeit zahlen Sie 40% nach Rom und erhalten für Leistungen, die der römische Staat gutheißt, 40% zurück. Vielleicht ist es auch weniger, vielleicht auch mehr (aber eher nicht mehr). Sie könnten genauso, wenn nämlich Südtirol selbstbestimmt wäre, 40% Ihres Verdienstes an Bozen abführen, das Ihnen einen Betrag iHv 40% wieder rückerstattet, nach Ordnung der Leistungen nach Wertigkeiten, die Bozen selbst richtig befindet. Die Steuerleistung könnte aber auch nach Innsbruck und nach Wien fließen. Trauen Sie den Römern und Sizilianern mehr zu, die eingestreiften Gelder so an die Südtiroler rückzuverteilen, wie es diesen am besten nützt, als Sie es einer Bozener oder Innsbrucker oder Wiener Regierung selbst zutrauten? Ich zweifle daran.

9

Tracht ist doch keine Uniform, aber ich glaube die "Langbaeurische" mit einer schoenen Krawatte und frischen Blumelen auf dem Gupf waere schon genug gewesen...
Finde ganz gut dass du in der Tracht erschienen bist, mach weiter so, aber bedenke auch dass eine Angelobung ist keine Herz-Jesu Prozession! 🙂

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@FF
paramilitärisch
Mit paramilitärisch meine ich dass die Schützen ähnlich wie das Militär strukturiert sind. Ihre Identität bezieht sich auf Ihre Geschichte als Tiroler Landwehr. In dieser Tradition bebähren sie sich, auch wenn sie jetzt ein Kulturverein bezeichenen, in einer martialischen Weise, haben ähnliche hierarchische Strukturen wie andere Militärorganisationen und verwenden auch einen ensprechenden Jargon: Schützen-Hauptmann, Schützen-Kompanie, aussenstehende werden als "Zivilisten" bezeichnet.

Es tut dabei nichts zur Sache ob sie jemanden angegriffen haben oder nicht, die Schützentracht ist eine Uniform die von einem militärisch strukturierten Verein getragen wird.

zur Gewaltenteilung:

Die Gewaltenteilung ist in der Italienschen Verfassung verankert, wie im Artikel 6 auch die Anerkennung von Sprachminderheiten.

Auch wenn die Republik Italien sich schwer getan hat mit dem Umgang mit der in ihrem Staatsgebiet lebenden deutschen Minderheit, so hat sie dazugelernt. Im Vergleich zu anderen in demokratischen Staaten in Europa (Spanien, Vereinigtes Königreich), hat sie es geschafft durch nachgeben die Konfliktsituation zu entschärfen.

Auch im Vereinigten Königkreich wurden Mitglieder der IRA gefoltert. Trotz dieser punktuellen Übertretung ändert es nichts an der Tatsache dass das Vereinigte Königreich ein Rechtsstaat mit Gewaltenteilung geblieben ist. Das gilt auch für die Republik Italien.

Ich erwarte mir von Sven Knoll sicher nicht, dass er vor dem Italienischen Staat "Respekt" haben soll, aber doch vor der Gewaltenteilung als demokratisches Prinzip.

Die Schützentracht ist eine UNIFORM und stellt, auch wenn nur symbolisch ein Exekutiv-Organ dar. Diese hat in einem Gesetzgebungsorgan eines demokratischen Rechtsstaats nichts zu suchen!

11

@ Eric
Die italienischen Banken kommen mit der Finanzkrise offenbar gut zurecht, weil aufgrund schlechter Konditionen das Privatkundengeschaeft in Italien besonders eintraeglich ist.

Mit "ziemlich kreativ und schlau" meine ich die vielen kleinen Betriebe in Norditalien, die in der Lage sind, sich schnell dem wandelnden Marktumfeld anzupassen.

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@ Stefan R.
Zitat von Stefan R.:
.......Wenn Sven Knoll kein Italiener ist, was hat er dann in dem Parlament einer italienischen Provinz verloren.

Es hat natuerlich viele Sezessionen in der letzten Zeit gegeben, d.h. die Anzahl der Staaten hat sich global erhoeht. Dies betraf aber gescheiterte Staaten. Selbst wenn Italien sozusagen endogen scheitern wuerde, was ich ausschliesse, weil die Italiener ziemlich kreative und schlaue Koepfe sind.......

Es ist doch erstaunlich das der Italienische Staat, der weit mehr Schulden als Deutschland hat, (ohne eine Hunderte von Milliarden € teure Wiedervereinigung zu finanzieren), während der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise mal ganz locker 3 Millionen € klar macht, um das "Siegesdenkmal" in Bozen zu renovieren?!?

Was verstehst du als "ziemlich kreative und schlaue Koepfe"? Stefan R., du bist doch ein ganz besonders pfiffiges Kerlchen, gib uns mal eine objektive und sachliche Antwort!

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Zuerst denken, dann schreiben
@Gorgias
“paramilitärischen Uniform“, „Respekt vor der Gewaltenteilung“

Die Schützen sind ein Kulturverrein und haben nie in der Geschichte jemanden angegriffen. Das sollte bei jedem Südtiroler inzwischen angekommen sein.
Gewaltenteilung: die Gewalt hat schon der italienische Staat. Der folterte unsere Landsleute. Welche Seite sollte jetzt Respekt haben?

@Stefan R.
“Wenn Sven Knoll kein Italiener ist, was hat er dann im Parlament einer ital. Provinz verloren?”.
Ist dann die SVP im italienischen Parlament richtig? Sollten deiner Meinung nach nur italientreue, ideologisch „saubere“ Personen in den Süd-Tiroler Landtag einziehen? Willst du den Süd-Tiroler verbieten Politik für sich selbst zu machen? Lass doch diese hirnlosen Kommentare bleiben.

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Danke SF
Dank an die Landtagsabgeordneten der SF die die Anliegen ihrer Wähler auch wirklich mit Mut vertreten und allen Tirolern im Herzen ein Fels in der Brandung sind. Herzliches Vergelts Gott dafür!

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Frage
Ist die Tracht eines Gondoliere in Venedig auch eine paramilitärische Uniform? Wenn ja hat das etwas mit den separatistischen politischen Bestrebungen von manchen Organisationen der Venezianer und der Bürger im Veneto/Venezia Giulia zu tun, sich aus dem italienischen Staatsverband zu lösen und einen eigenen Weg der Selbstbestimmung ohne Italien zu gehen? Ist dann unter Umständen das Ruder eines Gondoliere eine Art Waffe, mit der die Venezianer sich bewaffnet haben?

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Keine Uniform im Landtag
Herr Sven Knoll,

ich finde es in Ordnung und Legitim wenn Sie mit Ihrer Bekleidung, Ihre Verbundenheit zu Tiroler Tradition, Sprache und Kultur geben möchten. Doch finde ich es unpassend, dass Sie in einer paramilitärischen Uniform in einem Gesetzgebungsorgan erscheinen. Das zeigt eine mangelnde politische Kultur und wenig Respekt vor der Gewaltenteilung.

Orientieren Sie sich das nächste Mal lieber an Ihrer Parteikollegin. Sie weiss wie man dezent, aber mit Stil und Klasse die Verbundenheit zu unserem Lande zeigen kann.

P.S. Warum haben Sie nicht gleich eine dieser Büchsen mitgenommen mit denen man nicht mal gerade aus schießen kann?

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Nicht mehr lange!
Kommt Zeit kommt Rat kommt die Selbstbestimmung auch nach Süd-Tirol!

Hier sind einige Beispiele von Autonomien in Westeutopa, die sich in der modernen Zeit (darunter versteht man in der Geschichte meistens die letzen 50-100 Jahre)von "ihrem Staat" erfolgreich verabschiedet haben: 1907: Norwegen wird von Schweden getrennt und als ein neuer Staat neu gegründet, und zwar nach einer gewonnenen demokratischen Abstimmung der Bürger zur Frage der eigenen Selbstbestimmung. Das Jahr 1912, die Insel Kreta kehr nach einem demokratischen Beschluß zum Vaterland Griechenland zurück. Nach 1918 über ein Duzend von gelungenen Selbstbestimmungen, von der Rückkehr von Syd-Slesvig von Deutschland zu Dänemark, bis zu einer langen Reihe von neuen Staatsgründungen in ganz Europa. Nach dem zweiten Weltkrieg, 1946 Island trennt sich nach einer Abstimmung von Dänemark, einige Gebirgstäler um Nizza mit der bis dahin italienischen Stadt Tenda, heute franz. Tende wechseln die staatliche Zugegörigkeit von Italien zu Frankreich. Die Jahre 1946-48, die italienischen Dodekanes Inseln (u.a. Rhodos)kehren zum Vaterland Griechenland zurück. Im Jahre 1954 wird die Selbstbestimmung der Italiener in der von den Allierten verwalteten Freien Stadt in und um Triest (1945 - 54) politische Wirklichkeit, wie auch die der Kroaten und Slowenen in Istrien und Dalmatien nach einem Friedensvertrag zwischen Italien und damaligen Jugoslawien. Im Jahre 1955 bekommt das Vaterland der Süd-Tiroler Österreich einen Staatsvertrag, die Besatzung der Allierten wird aufgehoben, Österreich ist frei. Am 01.01.1957 tritt das französische Saarland nach einer gewonnen Selbstbestimmung-Abstimmung ( über 80% der ja Stimmen) dem Geltungsbereich des Grundgesetzes der BRD bei, die französische Staatsmacht überlässt geordnet das Saarland der Verwaltung des von den Menschen frei gewählten alten und neuen Vaterlandes der BRD. Mitte der 70er Jahre lehnen die Färöer-Inseln in einem Referendum die eigene Selbstbestimmung allerdings aus wirtschaftlichen Überlegungen mehreitlich ab. Im Jahre 1979 tritt das französische Jura der Schweizerischen Eidenossenschaft als jüngster Kanron bei. Die Bevölkerung der britischen Halbinsel Giblartar spricht sich um das Jahr 1980 in einem Referendum gegen von Madrid verlangte Rückkehr zu Spanien aus und befürwortet zu 4/5 den weiteren Verbleib bei Status quo, d.h. bei Großbritanien. Im Jahre 1990 am 03. Oktober werden die neuen deutschen Bundesländer nach einem Beschluß der Volkskammer der DDR, die nach der Wende von 1989 aus wirklich freien demokratischen Wahlen hervorging, mit der alten Bundesrepublik Deutschland wiedervereinigt. Die DDR wurde in der ganzen Geschichte bis 1990 von der EU indirekt als ein Teil der Union Aufgrund des Alleinvertretungsanspruchs der Regierung in Bonn für alle Deutschen in den Grenzen dieses Landes von 1937 angesehen. Deutschland wird eindeutig in der ganzen Welt als ein westeuropäisches Land oder ein Staat im Westen des Kontinents betrachtet. Für die Jahre 2009 - 2011 sind neue Abstimmungen zur Frage der Selbstbestimmung in Schottland, Katalonien, Baskenland bereits eingeplant, vielleicht in den nächsten Jahren auch in Flandern in Belgien. Wird einer dieser Autonomie die Selbstbestimmung demokratisch glaubwürdig gelingen, dann wird die Frage einer ähnlich gearteten Abstimmung auch in der AP Bozen Südtirol nur wohl die Frage der Zeit sein, außer vielleicht die SVP findet auch dann ein Haar in der Suppe. Aber asuch dafür gibt es eine Lösung in einer Demokratie, nämlich die nächste Wahl, wo bekanntlich Wahltag der Zahltag ist. Spätestens dann kann die Bevölkerung wieder entscheiden, ob sie die Selbstbestimmung für das eigene Land Tirol südlich des Brenners will und auch wie diese stattfinden sollte.

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@He
Fuer He ist mit dem modernen Europa anscheinend die Balkanhalbinsel gemeint. Oder haben sich in Deutschland, Spanien, Frankreich, VK schon Voelker aus dem Staatsverband verabschiedet.

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Die Irrtümer des Stefan R.
Nachdem sich die eine Wortmeldung des Stefan R. ja einigermaßen unsinnig liest (Sven Knoll fühlt sich ja auch in Süd-Tirol in Österreich, nicht in Italien!), sei ihm bei der Formulierung gerne ein bisschen geholfen. Es muss also wohl heißen: Der wackere Sven Knoll soll die Möglichkeit haben, auch formell nach Österreich zurückzukehren – aber nicht nur er, sondern das gesamte Süd-Tirol. Deshalb schnellstmöglich die bisher vorenthaltene Abstimmung nachholen, damit die Gerechtigkeit der Rückkehr endlich ihre Chance bekommt! Alles andere würde ja bedeuten, dass Stefan R. noch nicht im modernen Europa angekommen ist. Dass da die Selbstbestimmung der Völker respektiert wird, hat überhaupt nichts mit Revisionismus zu tun. „Revisionismus“ rufen in solchen Fällen nur jene, die einen ungerechten Zustand einzementieren wollen, wofür es aber eben keine wirkliche Rechtfertigung gibt. Aber Gott sei Dank lässt sich Toleranz ja üben.

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An den Genossen Stefan R
Herr lass Hirn regnen

Du hast wohl zu lange mit dem Kapital, mit Hammer und Sichel unter dem Kopfkissen geschlafen. Andere Deiner Kommentare erlauben es, Dich ohne Zweifel politisch und ideologisch als weltfremden Spinner einzuordnen.

In Nordkorea würdest Du bestimmt mit offenen Armen empfangen z.B. als Kulturminister. Oder ruf Hugo an, denn in Venezuela ist das Wetter besser.

Doch zurück zu Deiner Aussage:

“Wenn Sven Knoll kein Italiener ist, was hat er dann im Parlament einer ital. Provinz verloren?”.

Das kannst Du doch nicht ernst meinen!

Du verdrehst die Tatsachen: WEIL Sven Knoll und Hunderttausende Südtiroler keine Italiener sind, daher hat Italien und sein Staatsmacht, sein Militär, seine Bürokratie, und auch das Bozner Schangai-Italo-Proletariat nichts in Südtirol verloren! Du kannst den Schangai mob ja mitnehmen auf Deine Reise, als grosser Freund des Proletariats.

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Novemberblüten
Die im Politourismus und Politzirkus zwischen Abruzzen, Rom, Alto Adige usw. geübte Politikerin der FI Frau Michaela Biancofiore, Parteifreundin des Berlusca, will in Rom jetzt prüfen lassen und gegenfalss eine Klage erheben, ob es sich bei der konstituierenden Sitzung des ST. Landtags, bei der Sven Knoll in Tiroler Tracht in einer kurzen Lederhose und Frau Eva Klotz in Dirndl erschienen sind, ob es sich dabei nach Meinung der Frau Biancofiore nicht um eine Beleidugung der Italianità handle und zwar durch die Wahl der Kleidung selbst und durch die Form des gewählten Eides. Hoffentlich wird sie auch noch prüfen lassen wollen, ob sie in Italien in einem Staat der EU politisch aktiv sei, und nicht im "Wilden Kurdistan" in der Türkei, wo ähnliche Formen der politischen Bekundungen auch in Form der Wahl der Kleidung von der dortigen Staatsmacht als eine besondere Beleidigung des Türkentums aufgefasst werden, da es dort nach Meinung dieser Staatsmacht überhaupt keine Kurden, sondern einzig und allein dazu ausnahmslos dankbare glückliche Berg-Türken gäbe, die eine schwer für die Türken oder gar nicht verständliche Sprache sprechen würden. Ob sich das auch so, oder so ähnlich in Süd-Tirol verhält, dazu bereits im Jahre 2008, darf man ruhigen Gewissens als aufrechter Demokrat in Europa bezweifeln.

22

@ Michel
Wenn Sven Knoll kein Italiener ist, was hat er dann in dem Parlament einer italienischen Provinz verloren.

Es hat natuerlich viele Sezessionen in der letzten Zeit gegeben, d.h. die Anzahl der Staaten hat sich global erhoeht. Dies betraf aber gescheiterte Staaten. Selbst wenn Italien sozusagen endogen scheitern wuerde, was ich ausschliesse, weil die Italiener ziemlich kreative und schlaue Koepfe sind, ist die Integritaet durch EU, Nato, VN garantiert. Ein Grundsatz der VN ist, dass alle Mitglieder alle Mitglieder anerkennen.
Im uebrigen ist diese ganze revisionistische Grenzdiskussion anachronistisch. Die Italiener machen wegen Tenda und Pola auch keinen so lauten Rabatz wie ihr Oberetscher, Suedtiroler oder Süd-Trioler, oder Oesterreicher (die ihr auch Italiener seid).

Wollen wir in Europa die Grenzen von 1914 wieder einfuehren, oder was? Warum dann nicht die von 1800 oder von 200 n.Chr.?

Seid doch froh, dass euch Italien diese Freiheit gibt, zu tun und zu denken, was ihr wollt und zu sprechen wie ihr wollt.

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Schützentracht
Weiter so, Sven! Politiker mit Rückgrat und Geradlienigkeit wie Du sind sehr wichtig.

@ Stefan R.
Diese Meldung hättest Du Dir sparen können. Einen Vertreter der angestammten Bevölkerung in Süd-Tirol zu raten, er soll nach Österreich abhauen, wenn es ihm in "Italien" nicht passt ist wohl ein starkes Stück. Diesmal bist Du zu weit gegangen.

24

guit Sven! so jemand hon i gewehlt, du stehsch zi den wose sogsch!

25

@Stefan R.
Glaubst du das bringt was, wenn du hier den Schlauen spielst und nur dumme Kommentare abgibst?

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@ Max
Diesbezüglich deiner Stellungnahme zu Stefan R.

Du bist mir nur zu vorgekommen! =) Danke!

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tracht
erst wenn man auch im bozner shanghai viertel mit der tracht rumlaufen kann, ohne dabei angepöbelt zu werden, gibt es demokratie in dieser stadt. das ist schon mal ein guter anfang sven

28

S Rennert
Herr Rennert,

was denken Sie sich denn, wenn Sie solche Kommentare loslassen?

Ihrem Namen nach zu urteilen, sind Sie Deutscher. Was hat man Ihnen denn angetan. What's next? Sie würden vermutlich auch die Angliederung Bayerns an die Tschechische Republik befürworten. Oder die Restösterreichs an Ungarn, Italien oder Slowenien?

Ihren Kommentaren in Sachen Südtirol folgend sind Sie ja ein absoluter Radikalo und Idiot und komplett fehlgesteuert.

Sven Knoll ist kein Italiener, Italien hat in Südtirol nichts verloren. Daran ändert auch ihre italophile Demagogie nichts.

29

Bitte merken!
... was der Herr Stefan R. mit Sven Knoll hier sogar in diesem Forum allenernstes vor hat, falls er natürlich die Mittel und die Macht dazu hätte, vielleicht wie früher, nämlich Ausbürgerung und Abschiebung, Vertreibung. Kommt uns das vielleicht nicht irgendwie bekannt vor? Bitte scharf nachdenken! Richtig, vielleicht aus der verblichen Autonomen DDR? Auch dort wußte angeblich eine ideologisch verblendete politische Mindeheit besser, was für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in diesem Stasi-Staat gut sein sollte und was nicht. Sie wollten in diesem Land "im Paradies der Werktätigen" Paläste dem Volk bauen, haben aber zum Schluß ihrer Herrschaft eine ideele und materielle bankrotte Konkursmasse bereits um den Zeitpunkt der Wende herum als ihre eigene Hinterlassenschaft an die Nachwelt überlassen, Dank Politik von Perestrojka und Glasnost doch friedlich und demokratisch. Diese Lasten dieses totalitären Regimes muß erst in diesem Fall das vereinte Land bis heute 20 Jahre später mühsamst durch die Solidarität der eigenen Landsleute abtragen. Gott bewahre uns und das Land Süd-Tirol von solchen Rat-Schlägen, oder Leuten, die "sempre in prima linea" sich freiwillig oder bezahlt anmaßen zu wissen, was für die Tiroler auf beiden Seiten der Brennergrene gut sein sollte! Das Land Tirol gehört nämlich zuerst einmal den Menschen auf beiden Seiten, Staatsordnungen und Regime kommen und gehen, was bleibt, das ist die nähere Heimat Tirol in Süd-Nord-Ost und unser gemeinsames Vaterland Österreich und das war nie, ist nicht und wird auch nie werden das Land wo die Zitronen und vieles andere mehr blühen.

30

@Stephan R.
Spar dir deine idiotischen Kommentare und geh Neapel zür Müllabfuhr!

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auch die Herren/Frauen der Svp sind DEMOKRATISCH gewählt worden, nicht nur der (Schein)-Heilige Sven!

32

SVP-Schafe
Endlich hat einer die Schneid, sich im Landtag der Südtiroler wie ein Tiroler zu verhalten.
Die ganze italophile SVP-Schafherde sollte sich ein Beispiel daran nehmen.

Gratuliere Sven Knoll!

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Schützentracht
Nein, war keine "Premiere". Der Leitner wurde angeblich in den Neunzigern auch so angelobt.

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Lieber Sven, Hau ab nach Oessterreich und masse dir nicht an, ueber die Verfassung Italiens zu urteilen.

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Autonomes Gefängnis
Die italienische Verfassung und die Rechtsauffassung Italiens (Schwur und Siegesdenkmal) sind mit den Rechten und der Würde der Tiroler Volksgruppe unvereinbar.
Italien wird uns immer hassen, unterdrücken und uns zu Italienern machen wollen.
Die Autonomie ist keine Lösung für die Tiroler Volksgruppe in Süd-Tirol. Sie werden werden mit dieser Autonomie nur in das italienische Staatskorsett gezwungen so wie alle anderen italienischen Provinzen. Das ist kein Vorteil, sondern ein Gefängnis und gegen jegliche Logik.

@Horst Wibel
Der alljährliche Aufmarsch des ital. Militärs ist ein Kostümfest.

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Habt
...Ihr auch erwogen, diesen Treueschwur an Italien nicht zu schwören? Was wäre dann gefolgt? Wären dann die Sitze im Landtag frei geblieben? Wer erhielte das Geld? Es ist abzuwägen, was der Bewegung mehr nutzt: Das Geld, das auch für die Erhaltung eines Büros und Werbung verwendet werden kann, oder das Aufsehen, das ein Verweigern dieses Schwurs auslöst. (Derzeit vermutlich noch ersteres.)

An Herrn Wibel: Wenn Ihnen die Schützentracht als "Kostüm", gemeint: unpassend, erscheint, unterliegen Sie einem Irrtum. Die Schützentracht ist nicht "Kostüm" an sich. Bei einem Schützenumzug ist sie die angemessene Kleidung. Die Schützentracht fällt nur auf, wenn alle anderen anders gewandet sind. Wie Sie dieses Auffallen werten, ist Ihre Sache. Die Frage ist, was man durch seine Kleidung ausdrücken will. Die meisten Leute tragen ihren schwarzen Anzug, weil sie sich an den obersten Anzugträger anpassen und nicht auffallen wollen. Dann gibt es Leute, die einen schwarzen Anzug aus Überzeugung tragen - oder vielmehr: trugen. Das waren die Industriellen und Bürgerlichen der früheren Jahrhunderte, die keine Uniform wie der Kaiser (unser damals noch gemeinsamer übrigens) tragen konnten, sich aber trotzdem vom "einfachen armen Volk" abheben wollten.
Wer keinen schwarzen Anzug trägt, bezeigt, dass er das nicht will oder nicht kann. Nichtkönnen beruht idR in mangelndem Einkommen. Nichtwollen beruht entweder darauf, dass die Kleidung einem gleichgültig sei oder man etwas bestimmtes ausdrücken wolle. Bei Herrn Knoll werden Sie annehmen können, dass er durch die Wahl seiner Kleidung seiner inneren Überzeugung, nämlich der Verbundenheit mit Tirol anstelle der Verbundenheit mit dem System der Angepasstheit und dem Vorzug des Wirtschaftswohls, Ausdruck verleihen will.

Übrigens scherte sich auch Turnvater Jahn, der Begründer der Lehre des Volkstums in Deutschland, nicht um Kleidungsüblichkeiten. Beim Paulskirchentag trat er glaublich erinnerlich in schwarzem Anzug mit roten Aufschlägen auf, vielleicht ähnlich der heutigen Schützentracht. Ein Blick in die Geschichte belegt folgendes: Jesus trat in Armengewand auf, wenn er politisch tätig war, Reichspräsident Hindenburg ließ sich in Uniform ablichten, um seinen Sinn für Ordnung zu verdeutlichen. Mao trat im blauen Arbeiteranzug (?) auf. Usw.

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Durnwaldo oder Sven Knoll?
Sven und die STV halten der SVP mit ihrem Mut einen Spiegel vor, der Durnwaldo & Co deutlich macht, dass die SVP nicht die sind, wofür sie sich ausgeben und nicht das tun, wofür sie gewählt wurden.

Lieber nimmt Durnwaldo bei der italienischen Siegesfeier teil und lässt sich stolz in Reih und Glied mit den den italienischen Kasperlmilitärvertretern ablichten.

Sven, weiter so und Volldampf geben Richtung Selbstbestimmung!

38

Respekt! Endlich mal einer der nicht den üblichen Eiertanz veranstaltet und mal klar zeigt, wo der Hammer hängt! Und nochmal Respekt! Weiter so!

39

BRAVO
Bravo, freut mich das zu sehen. Schliesslich ist die Tiroler Tracht ein Symbol für alle Südtiroler und steht für Tradition. Wir dürfen unsere Kultur nicht vergessen. Ein schönes Zeichen.

40

Hochachtung pur!
Was soll man da noch dazu sagen. Ich zolle dir meinen vollen Respekt, das ist in der ach so "beispielhaften" Autonomie der Provinz Bozen und der sogenannten demokratischen und rechtsstaatlichen Republik Italien sicherlich eine Prämiere gewesen und gewiss ein erster richtungsgebender, positiver Schritt in Richtung "Tiroler Vaterland".

Zudem vertretet meiner Meinung nach ein Landtagsabgeordneter das Volk Süd-Tirols und nicht Italiens, das wäre dann wohl die Aufgabe der Parlamentsabgeordneten in Rom. Deswegen sollte ein Schwur auf das Land Südtirol geleistet werden und nicht auf die Republik!!!!!!

41

Kostümfest
Wenn der Sven kostümiert zur ersten Landtagssitzung erscheint, dann hat er da etwas verwechselt. Vermutlich hat er gleich bemängelt, dass kein kompletter Elferrat die Sitzung geleitet hat. Er hat so seine Kandidatur als nächster gesamttiroleerischer Faschingsprinz angemeldet.
Helau!

42

Konsequent
Sehr konsequent, und mutig.

43

Bravo Sven
Echt starker Auftritt im Landtag, endlich jemand der nicht den einfachen Weg der gemäßigt-angepassten proitalienischen Politik geht sondern den harten steinigen Weg der Selbstbestimmung einschlägt und das mit Konsequenz und Stil!

44

Dem Land Tirol die Treue
Meine Hochachtung!

Lai weiter so, lai nia lugg lossn !

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Tirol
Herzliche Glückwünsche zu den beiden Landtagsmandaten.
Jetzt wird Politik für Tirol gemacht.

Italien die Treue halten und verteidigen? Das kann doch nicht wahr sein? Für bestetzte Gebiete gilt der Schwur nicht.
Die Menschen müssen nicht für den Staat da sein, sondern der Staat für die Menschen.
Man wählt doch keinen Staat bzw. Politiker, damit man von ihnen tyrannisiert wird. Der Staat hat die Pflicht die Bürger zu schützen und ihnen größtmögliche Freiheiten zu gewähren.
In einer Demokratie ist das jedenfalls so.

Wie vorbildlich autonom sind wir mit der Autonomie wirklich, wenn Süd-Tiroler auf die italienische Verfassung schwören müssen, sobald sie politisch tätig werden?

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Endlich oaner, der in dei strategn in Londtog zoag wos Tiroler sein hoast!!! Weiter asou!!!

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Auftakt nach Maß!
Sven Knolls Auftritt ist wirklich gelungen, vielleicht sogar der offizielle Startschuss für eine große Karriere. Ja genau, die Selbstbestimmung ist der Wählerauftrag! Für die Tiroler Landeseinheit braucht es ja dringend Politiker mit Format, die leider in den letzten Jahren die Ausnahme geworden sind. Jedenfalls können uns nur solche Akteure wirklich weiterbringen. Sven scheint nun die optimale Verstärkung für die bereits etablierte Eva Klotz zu sein. Eva und Sven, alles Gute euch beiden und allen Gleichgesinnnten und viel Erfolg bei der anstehenden Überzeugungs- und Umsetzungsarbeit, die uns allen zugute kommt. Ihr habt unser Mandat und unser volles Vertrauen!

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Also doch geschwört für 8000€ im Monat. Ja, das liebe Geld. Da hilft auch die Schützentracht nicht viel.

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Herr Knoll, Respekt!
Wenn ich zwei solche Patrioten, wie Sven Knoll und Eva Klotz im Landtag sehe blüht mein Herz richtig auf.

Weiter so

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Treueschwur
Aufgezwungene Worte sind Schall und Rauch. Der meisterhafte Zusatz von Sven Knoll ist das, was zählt.
Weiter so!

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Meine Hochachtung.
Bravo!
Ein Beispiel, dem alle deutschsprachigen Abgeordneten folgen dürfen.

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Besser gehts nicht!!!!
Nur weiter so...

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Super!!!
Genau so einen wie dich, Sven haben wir gebraucht!
Mach so weiter!

Und schneidig bist noch zudem ;-))

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Wählerauftrag
"Meine Wähler haben mich nämlich bestimmt nicht gewählt, damit ich Italien die Treue schwöre oder gar als unteilbares Vaterland anerkenne, sondern damit ich politische Schritte in die Wege leite, um auf eine von Italien unabhängige Zukunft Süd-Tirols hinzuarbeiten"

Super Sven du rechtfertigst unser Vertrauen in dich sogar schon bei der Angelobung! Vielleicht nehmen sich andere Volksbeauftragte ein Beispiel an dir!

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guat!
echt guat gmocht! wenn i denk, dass wohrscheinlich viele deiner orbeitskollegen do drinnen italienische markenmode trogn, und vergessen um wos es geat... wird mor schlecht

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Bravo Sven!

Freiheit ist das Recht der Seele zu atmen!

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Respekt!!
Bravo Sven!!!

So ist es richtig, nur nicht unterkriegen lassen!!