Start / Leserbriefe / Andreas Hofer Gedenkrede in Kurtatsch

Andreas Hofer Gedenkrede in Kurtatsch

gudrun_kofler.jpgAlljährlich, am 20. Februar, wird in Kurtatsch die Andreas-Hofer-Gedenkfeier abgehalten. Dazu werden auch immer wieder führende SVP-Politiker eingeladen, die dann große Reden schwingen und so den Anschein erwecken, als seien sie herzblütige Patrioten. Die heurige Gedenkrede von Dr. Siegfried Brugger brachte das Fass aber nun endgültig zum Überlaufen.

Nicht genug, dass die Anwesenden vom Redner unter anderem mit „Liebe Volkspartei“ begrüßt wurden, betrieb er auch noch Wahlpropaganda in der unverschämtesten Art und Weise. Er beschwor die Bevölkerung im Namen Andreas Hofers (sic!) bei den kommenden Parlamentswahlen rechts- sowie linksextreme Kandidaten zu verhindern, was praktisch als ein Aufruf zur Wahl Oskar Peterlinis zu verstehen ist.

dagmar_kofler_01.jpg„Angesehener“ Herr Brugger bewies wieder einmal, dass die Dreistigkeit der SVP- Politiker keine Grenzen kennt! Unter solchen Umständen werden wir Marketenderinnen der „SVP-Feier“, pardon, Andreas-Hofer-Feier in Zukunft fernbleiben, denn wir haben dem Land Tirol die Treue geschworen und ganz gewiss nicht der Volkspartei. Schützen Heil!

Die Marketenderinnen der Schützenkompanie Kurtatsch

Jetzt mitdiskutieren!

Kommentar hinzufügen

Diese E-Mail ist schon registriert. Bitte benutzen Sie Das Login-Formular oder geben Sie eine andere ein.

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

13 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1

Sehr geehrte Barbara Klotz (Libertad)

Schreib Deine Blogs da wo sie hinpassen nämlich bei der FPÖ!

Also viel Spass!

2

Dummschwätzer
Die Möglichkeit, Kommentare zu schreiben und rege, manchmal auch kontroverse Meinungen auszutauschen, ist absolut begrüßenswert.
Bei einigen Einträgen wünschte man sich allerdings, der/die Schreiber hätte/n zumindest geringfügige Kenntnis der tatsächlichen Geschehnisse in diesem Land.
Yvan: Nationalistische Süd-Tiroler? Grausam und respektlos?
Minderheiten können, da sie ja keinen Nationalstaat hinter sich haben, niemals nationalistisch sein; Die Italiener in Süd-Tirol sind jedoch bekanntermaßen die größten Nationalisten ganz Italiens, müssen sie doch die Italianitá gegenüber dem angestammten, seines Landes beraubten Volkes beweisen!
Sind die Süd-Tiroler grausam und respektlos, nur weil sie sich immer noch gegen die Fremdherrschaft auflehnen? Mit friedlichen, demokratischen und verfassungsmäßigen Mitteln?
Wer hier der Nationalist ist, dürfte jedem Demokraten sonnenklar sein.
Also, Yvan, erspare uns allen Deine Ergüsse und schreib Deine Blogs da, wo sie hinpassen, nämlich bei NUOVADESTRA.
Ciao!

3
Katharina Lanz

Mitleid
Ja, Yvan, und ich habe großes Mitleid mit dir!!!

4

Wenn ich eure Kommentare lese habe ich mitleid für die armen italiener die Provokationen von nationalisten Südtiroler ertragen müssen! Südtiroler Freiheits Mitglieder sind grausam und respektlos!

5

Lichtblick
Als Nordtiroler bin ich sehr positiv über eure kritische und aufrechte Ansicht angetan. Die Problematik zur Südtirol Politik wurde mir beim letzten treffen in Innsbruck klar. Es ist wichtig, dass von der Jugend eindeutige Signale ausgehen, es ist Eure Zukunft.

6

Vorbildlich
kompliment zu Euer Mut.
mit Tiroler Gruss SK Jenesien

7

Dem Land Tirol die Treue!
Anscheinend haben heutzutage gerade die Frauen mehr Civilcourage und mehr Schneid für die Rechte der Tiroler südlich des Brenners zu kämpfen, als manche Mander in ihren noch so autonomen Tintenburgen in Bozen. Die Träger des Selbstbestimmungsrechtes sind aber vor dem Völkerrecht und Menschenrechtscharta der UNO zuerst die Völker selbst und ethnische Gruppen und nur sie, erst in zweiter Linie die Parteien und Regierungen, wenn auch sie als ordnungsstiftende und willensbildende Organisationen und politische Leitungsgremien in diesem politischen Diskurs der Bevölkerung mit der Staatsmacht in einer modernen demokratischen Gesellschaft unverzichtbar sind. Heute kann in Süd-Tirol in der Bevölkerung selbst ohne Zutun der Landesregierung eine offene Auseinandersetzung mit der Frage der eigenen Selbstbestimmung der AP Bozen Südtirol Dank auch der politischen Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit der Frau Dr. Eva Klotz hörbar und sichtbar stattfinden. Das kann man als patriotisch gesinnter Mensch nur gutheissen und sehr begrüssen. Man würde sich aber noch wünschen, dass diese Volkesstimme auch von den regierenden gerade in Bozen gelegentlich auch gehört wird. Der Ex-SVP-Obmann Siegfried Brugger meinte seinerzeit wohl im Zusammenhang mit dem Cossiga-Referendum Vorschlag für Süd-Tirol im Mai 2006, die Südtiroler seien ein Bergvolk und bräuchten daher eben länger, um komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge zu begreifen und die Politik der SVP zu verstehen. So habe ich persönlich damals diese Aussage verstanden. Warum das jetzt im Zusammenhang mit der breiten Selbstbestimmungdebatte in der Brennerstrasse auch so sei, wo man lange braucht, um die Selbstbestimmungdebatte der Bevölkerung selbst als regierende Partei zu verstehen, müsste uns noch einer erklären, an der dünnen Bergluft in der Brennerstrasse in Bozen wird es wohl nicht liegen, eher an der Hitze der südlichen Sonne. Immerhin taugen die lang nachdenkenden Süd-Tiroler jedesmal als Wahlvolk, und sie bestätigen auch bei jeder Wahl die SVP als Sammelpartei der süd-tiroler Interressen in ihrem Amt. Daher würde man es sich gerade jetzt im Wahlkampf sehr wünschen, dass auch einmal vox poluli, und gerade in der so wichtigen Frage der Selbstbestimmung des Landes und des Süd-Tiroler Volkes, in die Vorzimmer der Macht in der Verwaltung der noch so perfekten Autonomie schafft und auch gehört wird. Die Selbstbestimmung des Landes ist immer noch auch die ureigene Verpflichtung und Aufgabe der Politik der südtiroler Landesregierung, von Sicherung und Ausbau der Autonomie im heutigen Staat der Fremdbestimmung, bis hin zur Ausübung des ur-demokratischen Selbstbestimmungsrechtes der Völker in ihrem eigenen Land.

8

Während der Parlamentswahl
könnte man - statt hinzugehen - gleichzeitig Informations- bzw. Protestveranstaltungen abhalten.

9

Bravo Madln
Die Marketenderinnen zeigen, dass sie mehr sind als nur nette Mädchen zum herzeigen: echte Tirolerinnen, die sich mit Worte und Taten für unsere Heimat einsetzen. Bravo.

10

Dekadente SVP
Andreas Hofer wird jetzt auch noch zum Wahlheld umfunktioniert!!!!
Andreas Hofer wäre NIE(!) zu einer italienischen Parlamentswahl gegangen. Er hätte gegen die Annexion Tirols gekämpft.

Die SVP ist in ihren Werten und Vorstellungen schon so verkommen, dass nicht einmal mehr das kapiert.
Oder kennt ihre Unverschämtheit keine Grenzen?

11

Das höchste aber von allen Gütern ist der Frauen Schönheit.
Friedrich von Schiller

12

Schneidig und intelligent
Die Kurtatscher Marketenderinnen sind nicht nur schneidig, sondern auch intelligent und konsequent. Dem Land Tirol die Treue gilt Ihr Einsatz. Meine Hochachtung den Damen.

Roland

13

Liebe Marketenderinnen,
da gebe ich euch Recht.
Die Süd-Tiroler Freiheit hat, auch wenn sie nicht das Wort Volk in ihrem Namen hat, als einzige das Wort Volk verstanden. Uns ist die Freiheit wichtiger als ein Mammon Geld.