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Amarmado-Diaz-Tafel/Meran: Stadtverwaltung hält Versprechen nicht ein

Seit einigen Jahren verlangt die Meraner Gemeinderätin der der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Reinhild Campidell, die Entfernung der faschistischen Armando-Diaz-Tafel beim Eingangsbereich des Meraner Rathauses. Im vergangen Jahr erhielt Campidell die Zusage, dass zumindest erklärende Tafeln angebracht werden, im Lichte einer geschichtlich korrekten Darstellung. Passiert ist bislang nichts!

Dies ärgert die Meraner Gemeinderätin Reinhild Campidell und erinnert im Besonderen Stadträtin Daniela Rossi an ihr Versprechen, besagte Informationstafeln anzubringen. Besonders als linke Politikerin müsste ihr daran liegen, faschistische Relikte zu entfernen bzw. zumindest erklärende Tafeln anzubringen.

Die Armando-Diaz-Tafel ist eine in den Zwanziger Jahren angebrachte Marmortafel und beschreibt den „glorreichen Sieg“ Italiens im Jahre 1918 über Österreich-Ungarn. Ein Sieg den es so nie gegeben hat und somit eine Falsch-Darstellung der geschichtlichen Tatsachen darstellt.

Die Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Reinhild Campidell, bezeichnet die Inschrift dieser Tafel, das so genannte „Bollettino della vittoria“, als Geschichtsfälschung und fordert die Entfernung der Tafel, da diese für die deutsche Volksgruppe in Meran eine Beleidigung darstellt, die nicht länger geduldet werden kann.

Reinhild Campidell ist der Auffassung, dass jetzt die Stadtgemeinde Meran am Zug ist, dieses Denkmal zu entfernen. Zudem ist das Denkmal im Eingangsbereich des Rathauses völlig fehl am Platze, eigentlich gehört es schon längst auf dem Müllhaufen der Geschichte. Auch kann sich Campidell nicht vorstellen, dass jemand für den verbleib der Tafel ist!

Reinhild Campidell
Meraner Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT
8. Juli 2007

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3 Kommentar(e)

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1

Italiener nicht ehrlich.
Ich bin der Meinung, dass beigefügte Texte nur eine halbherzige Aktion sind. Man (Italiener) will nicht loslassen.
Es geht hier um die Beleidigung und Demütigung einer Volksgruppe, dazu noch alles gelogen. Eine halbe Demütigung ist noch immer eine Demütigung.

2

Ich frage mich immer wieder, wie manche Südtiroler auf die Machenschaften Italiens mit "Do geats ins jo guat" und "Autonomie isch jo wia Selbstbestimmung" miziehen lassen obwohl zahlreiche faschistische Relikte eine rassistische Beleidigung der Südtiroler sind. Solange faschistische Bauten auf Südtirols Boden stehen wird es auch immer eine Schande auf den italienischen Staat sein. Was wäre wohl wenn in Deutschland gleiche Denkmäler stehen würden die die Zeit des Nationalsozialismus verherrlichen?? Es wäre wahrscheinlich schon einen Tag nach Bekanntwerdung der Erde gleichgemacht.

3

Ich möchte mich zum Teil der Meinung der Frau Campidell anschliessen. Ich gebe Ihr Recht, dass die Tafel in dieser Form eine Zumutung ist. Ich finde aber auch das man diese Relikte des Faschismus der Öffentlichkeit, mit dementsprechenden Erklärungen vor Augen halten muss. Somit kann man verhindern, dass diese schlimme Zeit unseres Landes NIE vergessen wird.

Mfg Hofer Georg