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Aktuelle Fragestunde im Landtag

eva_klotz_012.jpgDie erste Landtagssitzung des neuen Jahres begann heute mit der aktuellen Fragestunde. Eva Klotz hat verschiedene Anfragen bezüglich Fahrsicherheitszentrum, Abhörangriff sowie Schulangelegenheiten eingebracht.
 

Eva Klotz fragte nach, wie weit das Fahrsicherheitszentrum in Pfatten bereits fertiggestellt ist und warum es die ganze Nacht beleuchtet ist.

Landesrat Thomas Widmann entgegnete, es brenne nachts nur die Sicherheitsbeleuchtung, wie es Vorschrift sei. Die baulichen Maßnahmen seien fertig, es würden noch einige technische Maßnahmen fehlen. Innerhalb von zwei Monaten werde entschieden, an wen die Führung der Anlage vergeben werde.

Eine weitere schriftliche Anfrage der Landtagsabgeordneten der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Dr. Eva Klotz betraf den versuchten Abhörangriff des Landeshauptmannes durch die Polizei. Sie will unter anderem wissen, ob sich der Landeshauptmann dafür einsetzen wird, in Erfahrung zu bringen, welche und wessen Telefone in Südtirol abgehört und wessen Büros bzw. Wohnungen verwanzt sind.

Weiters kritisiert Eva Klotz, dass das deutsche Schulamt mit einem Faltblatt für ein Austauschjahr in einer italienischen Schule wirbt und fragte, wie der Schullandesrat dazu stehe. Man wisse, dass es die Möglichkeit gebe und dass Michl Ebner davon schwärme, aber dass darum regelrecht geworben werde, sei nicht nachvollziehbar.

Die Kenntnis anderer Sprachen sei nach heutigen Bildungsverständnis sehr wichtig, erklärte LR Otto Saurer, die Austauschjahre oder –semester gehörten wesentlich zu diesem Konzept, das von den drei Schulämtern ausgearbeitet worden sei. Das Projekt zeige Erfolg, Lernrückstände seien nicht bemerkbar. Der Begriff „gemischtsprachige Schule“ sei dafür nicht angebracht.

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5 Kommentar(e)

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1

Appunto
"... oder einen eigene Staat mit guten Beziehungen zu den Nachbarn".

Sono anni che lo dico.

2
Bieri Yvo- Mario italiano al

italiani
@etranger: tu vivi in svizzera e non su la luna!
schreibt südtirol sei administrativ ein italienisches Gebiet, eben besetzt!! Es wird nicht als richtiges Italien angeschaut, es wird gelächelt..und über trentino = (nicht südtirol)
gesprochen.
Meine Muttersprache ist auch italienisch! Es wird immer reklamiert von den Mächten über besetzte Gebiete und über das Südtirol? Siehe die Schweiz, das Tessin, die haben alle Rechte wie die welschen CH und deutschen CH.
Die ital. CH hier sind vollwertige Schweizer und teilweise die besseren.
Hingegen die Südtiroler sind so wie ich also verstehe administrativ Italiener, die SVP errachte ich als voll Italiener*.
Es gibt nur zwei Lösungen mea:
Entweder Anerkennung der Kultur im STirol einen ital. Pass auf deutsch, gleiche Rechte, keine Unterdrückung oder einen eigene Staat mit guten Beziehungen zu den Nachbarn.
Chapische? Etranger

3

Sprache
Ciao Peter,

scrivo in italiano perché è la mia madrelingua. In Sudtirolo ad ognuno è riconosciuto il diritto di esprimersi nella propria madrelingua e penso sia una cosa giusta. L'italiano è una lingua d'importanza "mondiale" relativamente ad alcuni settori della cultura (pensa solo alla musica o all'arte, ma anche alla Chiesa cattolica). Non è parlata da 40.000.000 di persone, ma da molte di più (considerando la Svizzera e tutti i paesi nei quali esiste una comunità italiana). Il Sudtirolo, inoltre, è amministrativamente una provincia italiana, dunque la conoscenza di questa lingua è parte del corredo indispensabile della formazione locale. In Sudtirolo risiedono stabilmente circa 100.000 parlanti italiani. Non mi sembra ci sia bisogno di aggiungere altro.

4

Missbrauch von Bildung
Hallo Etranger,
wenn die Kenntnis anderer Sprachen so wichtig ist und du Saurers Meinung bist, warum schreibst du dann in einem deutschen Forum in Italienisch. Kannst du nicht Deutsch oder willst du nicht Deutsch können?

In Süd-Tirol wird (Sprach-) Bildung sowieso nur für politische Zwecke (Assimilierung) missbraucht. Man will den Südtirolern mit allen Mitteln weiss machen, dass Italienisch eine Weltsprache wie Englisch sei. Dabei ist sie nur von provinzieller Bedeutung. Es gibt 80 Mio Deutsche und 40 Mio Italiener. Wer will da noch behaupten Italienisch wäre wichtig.

Ein Schulaustausch mit einer italienischen Schule finde ich ebenfalls eine provinzielle Schnapsidee. Schulkinder über dem Brenner fahren nach Frankreich, England oder USA.
In einer italienischen Schule bekämen Süd-Tiroler Schüler nur wieder den gleichen national-en (-istischen) Sumpf eingetrichtert.

5

Bene. Una volta tanto Otto Saurer ha detto una cosa giusta.