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Aktuelle Fragestunde: Die Anfragen der SÜD-TIROLER FREIHEIT

landtag_500_001.jpgMehrere
Anfragen der Landtagsabgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT
waren heute Gegenstand der aktuellen Fragestunde. Nachstehend die
Fragen der Abgeordneten und Antworten der zuständigen Landesräte:

Eva Klotz (SÜD-TIROLER FREIHEIT) erinnerte daran, dass der Landtag die Landesregierung voriges Jahr verpflichtet hat, dass bei der Neugestaltung des Bozner Bahnhofs u.a. auf Benutzerfreundlichkeit, Kostenbewusstsein und Schonung des Kulturgrundes zu achten sei. Sie fragte, ob diese Vorgabe in den neuen Ideenwettbewerb eingeflossen sei.
In der heutigen Form entspreche der Bahnhof nicht mehr den Anforderungen, andererseits liege damit viel Grund brach, antwortete LH Luis Durnwalder. Nutzerfreundlichkeit und Anbindung müssten die zentralen Punkte bleiben. Der Bahnhof dürfe nur verlegt werden, wenn es nicht anders gehe, das stehe auch im Koalitionsprogramm drin.

Personenzüge müssten am Brenner immer noch für 20 Minuten Halt machen, kritisierte Sven Knoll (SÜD-TIROLER FREIHEIT)
Die Reisenden hätten mit Recht kein Verständnis dafür, vor allem die Wipptaler Pendler nicht, antwortete LR Tomas Widmann. Das technische Problem bestehe weiterhin im unterschiedlichen Stromnetz. Um ohne Halt weiterfahren zu können, brauche es Zweistromloks. Beim letzten Dreierlandtag wurde ein überregionaler Verkehr im Zweistundentakt beschlossen. Dazu wurden geeignete Züge angekauft mit insgesamt 12 Zweistromloks.

In verschiedenen Teilen des Landes gebe es immer noch Probleme mit der Datenübertragung stellte Eva Klotz fest und erkundigte sich nach dem Stand der Dinge.
Die Landesregierung habe bereits in der vergangenen Legislaturperiode die Ziele gesteckt, antwortete Informatiklandesrat Florian Mussner., und es sei zügig an deren Verwirklichung gearbeitet worden. Probleme habe es mit der Firma Linkem gegeben. In den betroffenen 13 Gemeinden werde es eine Überprüfung gegeben. Sollte das Ergebnis nicht passen, werde der Dienst neu ausgeschrieben. Die Linkem habe aber gezeigt, dass sie technisch imstande sei, die Probleme zu lösen. Das Glasfasernetz müsse ausgebaut werden, dies sei die beste Lösung.
Das Ziel, dass alle Betriebe mit mehr als drei Mitarbeitern und 95 der Betriebe mit weniger als drei Mitarbeitern Zugang zum Breitband haben, werde bis Ende 2009 erreicht werden.

Die Tanzgruppe von Veronika Riz habe im Museion Tanzvorführungen geboten. Eva Klotz wollte wissen, ob solche Veranstaltungen regulär vorgesehen seien. Solche Veranstaltungen anderer Kunstsparten gehörten zum Konzept des Museions, antwortete Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur. So könne man Museumsbesucher neugierig auf andere Kunstarten machen und Tanzliebhabe neugierig aufs Museum.

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