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Aktuelle Fragestunde: Die Anfragen der SÜD-TIROLER FREIHEIT

Eva_Klotz_200.jpgMehrere Anfragen der Landtagsabgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT waren heute Gegenstand der aktuellen Fragestunde. Nachstehend die Fragen der Abgeordneten und Antworten der zuständigen Landesräte:

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT bemängelte, dass in der Identitätskarte nicht mehr der Begriff „Witwe“ verwendet wird, sondern, anscheinend auf Empfehlung des Gemeindenverbandes, die Angabe „nicht gebunden“.
Der Gemeindenverband berufe sich auf neuere staatliche Normen, laut denen die Angabe des Zivilstandes untersagt sei, antwortete der Landeshauptmann.

Der Landeshauptmann und der Mobilitätslandesrat hätten in einem Schreiben mit ihrem Konterfei für das Abo 60+ geworben, noch dazu oft in italienischer Sprache an deutsche Mitbürger. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fragte, wie das möglich sei und wer die Spesen bezahle. Das sei eindeutig Wahlwerbung auf Kosten des Steuerzahlers.
Bei der Vielzahl der Schreiben sei es leider passiert, dass einige Briefe nicht in der richtigen Sprache verfasst wurden, antwortete der für Mobilität zuständige Landesrat. Die Kosten von 28.000 Euro seien gerechtfertigt, da man bei dieser Aktion auch viele bürokratische Umwege vermieden habe, was insgesamt eine Einsparung bedeute.

Ein Kinderarzt am Meraner Krankenhaus weigere sich, deutsch zu sprechen. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT erkundigte sich nach seinem Zweisprachigkeitsnachweis.
Der Arzt sei mit Werkvertrag angestellt, antwortete der Gesundheitslandesrat. Angesichts der Personalknappheit müsse man oft auf diese Vertragsform und auf Personal von außen zurückgreifen.

Seit Jahren würden im Keller des Landtages Kabel offen von der Decke hängen. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT fragte, warum das noch immer nicht behoben wurde.
Die Decke sei im November wegen Reparaturen freigelegt, antwortete der Landtagspräsident. Mit der Abdeckung wollte man noch bis zum Abschluss weiterer Arbeiten (Klimaanlage u.a.) warten, um Kosten zu sparen. Es handle sich jedenfalls um isolierte oder nicht stromführende Kabel, ein Sicherheitsrisiko bestehe nicht. Die Arbeiten müssten noch im September fertig sein.

Trotz vieler Versprechungen des Eisenbahndirektors würden viele Fahrkarten immer noch einsprachig italienisch ausgegeben, bemängelt die SÜD-TIROLER FREIHEIT und fragte, wie lange der Landeshauptmann noch zusehen wolle.
Zusagen seien ihm schon öfters gemacht worden, erklärte der Landeshauptmann, Verbesserungen bei der Zweisprachigkeit habe es nicht gegeben. Man habe auch eine Klage überlegt, aber jetzt werde der Lokalverkehr ans Land übergehen – die entsprechenden Verträge seien unterschriftsreif. Dann werde das Land zuständig sein und es werde auch für die Einhaltung der Zweisprachigkeit Sorge tragen.

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8 Kommentar(e)

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1

senza risposta
sono un indimpendentista del VENETO iscritto al PDV e vorrei salutare EVA KLOTZ avendo seguito le sue idee indimpendentiste del SUD TIROL e che noi veneti indimpendentisti vogliamo come idee identiche avendo scritto hgia' in passato pero' non ricevendo alcuna notizia spero che EVA stessa possa rispondermi da indimpendentista ,e credo che noi VENETI del PDV (PARTITO VENETO INDIMPENDENTE ) possiamo un giorno allacciare delle relazioni di buon vicinato un giorno non lontano incontrarci ,per trattare problemi inerenti alla nostra stessa idea di liberta' che ancora rimane soffocata dall'imperialismo italiano consci che il VENETO era uno stato a se' e poi svenduto da NAPOLEONE ALL'ITALIA . CONCLUDO CON UN SALUTO FRATERNO . EIN TIROL !!

2

In der gestrigen Ausgabe der Dolomiten war ein Leserbrief junger südtiroler Ärzte die in Südtirol aufgrund des "imports" auswärtiger Ärzte keine Anstellung finden! Es ist also komisch daß itlienische Ärzte sogar ohne Deutschkenntnisse eingestellt werden mit der Ausrede der Personalknappheit.

3

....
bei der post werden auch laufend leute eingestellt, die nicht einmal im traum denken, den zweisprachigkeitsnachweis zu machen. einfach nur ärgerlich.

4

?
dann müsste ein polizist schon am ausschauen erkennen ob jemand dt oder ital ist? für uns deutsche nur besser wenn die nicht deutsch können, so kann man strafzettel usw annullieren lassen!

5

ich bin der Meinung, dass die Zweisprachigkeit nur auf dem Papier existiert, wie kann es sonst vorkommen, dass man von der Ordnungskräften immer wieder nach dem "Libretto und dem Patent "gefragt wird? Das müsste doch Zulassungsschein und Fahrerlaubnis heissen oder?

6

Tiroler Zusammenarbeit
Besser Nordtiroler oder andere österr. Ärzte einstellen. Die sind wenigstens keine Fremdkörper wie die siamo-in-italia Kandidaten.

7

...
da habt ihr wohl recht. besser zu wenige personal als "italiener" einstellen!!

8

Zweisprachigkeit
In Südtirol wird die Zweisprachigkeit nicht so genau genommen. Vor einigen Wochen war ich in der Sterzinger Chierugieabteilung einen Kollegen besuchen. Dort arbeitet auch eine Krankenschwester wegen der das restliche Personal schon italienisch reden muß...geschweige die Patienten und Besucher!