Start / Archiv / Aktion des Landtagskandidaten Cristian Kollmann: Südtirol ist nicht „Alto Adige“

Aktion des Landtagskandidaten Cristian Kollmann: Südtirol ist nicht „Alto Adige“

suedtirol_alto_adige_aufkle.jpgDer Landtagskandidat der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Cristian Kollmann, hat vor kurzem die Aktion "Südtirol ist nicht Alto Adige" gestartet. Im
Rahmen dieser Aktion verteilt die SÜD-TIROLER FREIHEIT, neben den
bereits bekannten Aufklebern mit der Botschaft „Süd-Tirol ist nicht
Italien", auch Aufkleber mit der Botschaft „Südtirol ist nicht Alto
Adige".

"Alto Adige bedeutet rückübersetzt "Hochetsch". Im Jahr 1906 führte Ettore Tolomei diesen Begriff für das Einzugsgebiet der Etsch befindliche deutsche und ladinische Tirol ein, um damit den territorialen Anspruch durch Italien ("die Etsch fließt nach unten") zu erheben.

Mit der Annexion Tirols südlich des Brenners und westlich von Arnbach durch Italien im Jahr 1919 kam Tolomeis "Alto Adige" wie gerufen – weist es noch nach Süden und leugnet es jeden Bezug zu Tirol. "Alto Adige" ist die tolomeisch-faschistische Etikette der ersten Stunde und kein angemessener Begriff für Südtirol. Die im Italienischen richtige Übersetzung für Südtirol ist wenn schon "Sudtirolo".

Cristian Kollmann

Jetzt mitdiskutieren!

Kommentar hinzufügen

Diese E-Mail ist schon registriert. Bitte benutzen Sie Das Login-Formular oder geben Sie eine andere ein.

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

11 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1

Ich verstehe nicht
salve
sono uno studente Italiano di Bologna. Ho letto con interesse la storia delle elezioni in sud tirolo ed ero curioso di conoscere la vostra storia, le vostre idee, le vostre richieste. Tutto ciò non è possibile perchè sto sito è scritto tutto in tedesco e per una persona che ha studiato il tedesco solo 2 anni è davvero molto difficile informarmi su di voi.
Vi propongo di scrivere articoli in doppia lingua dato che vivete in Italia e nel bene o nel male l'Italiano dovreste conoscerlo sicuramente nonostante probabilmente lo detestiate...
In attesa di riscontri positivi porgo i miei più cordiali saluti...

2

Fraktur Schriften
Es gibt viele verschiedene Fraktur-Schriften.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fraktur_(Schrift)

Ich habe mir diese runter geladen und angeschaut:
http://de.fontstock.net/download/13233/Leibniz-Fraktur.html" rel="dofollow" target="_blank">http://de.fontstock.net/download/13233/Leibniz-Fraktur.html

http://www.jan-siefken.de/fonts.html

Am besten unter:
http://de.fontstock.net

nach 'Fraktur' suchen.

http://www.kostenlose-fonts.de/fonts/alphabet/9/name/f.html

Hier findet man Fraktur-Shadowed.

3

Selbstbestimmung
Bei der Analyse der gelungenen Selbstbestimmungen der letzten 20 Jahre in Europa stellt man fest, dass nur die friedlich-demokratischen Bewegungen ganzer Völker und Länder, mit Ausnahme vom Kosovo, vom Erfolg gekrönt worden sind. In Europa und in Südtirol darf es daher nur eine friedliche und zur Gänze demokratisch, ethnisch, sprachlich und kulturell legitimierte Selbstbestimmung geben, wenn man an Erfolg dieser Bewegung glauben will. Am 08. November 2008 wollen die SüdTiroler Schützen in Bozen bei einer Massenkundgebung einen Meilenstein in diese Richtung setzen, indem sie von Italien unmißverständlich das Recht auf die Selbstbestimmung für Süd-Tirol einfordern werden. Ein sehr wichtiger Politiker der SVP und Völkerrechtexperte Karl Zeller meinte einmal dazu sinngemäß, wir Südtiroler sind ein Volk, haben eigene Verwaltung und ein Land mit abgesteckten und im Pariser Vertrag völkerrechtlich anerkannten Grenzen der Autonomen Provinz Bozen, daher dürfen und können wir jede Zeit die Selbstbestimmung ausüben, wenn wir es nur wollen und für richtig halten. Dem ist nichts zuzufügen, nur weiter so, der Freiheit der Wahl entgegen!

4

@Executive
Deine prophetenhaften Weißsagungen fallen in die Rubrik Märchen und Sagen.
1918 sind die Süd-Tiroler überfahren worden und sind es bis heute gebliegen. Wo bist du, im Jahr 1922, als die Faschisten an die Macht kamen und den Namen Südtirol verboten hatten?

In Europa gilt heute die Demokratie, nicht die Gewalt.

5

"der einzige Weg für die Selbstabstimmung ist die Gewalt..seid Ihr bereit dafür?"

Nein, du Provokateur! Diese Bewegung versucht es auf den demokratischen Weg. Von welchen Friedensabkommen sprichst du? 🙂

6

Avere Arece
Laut der (leider noch unterentwickelten) neapolitanischen Wikipedia, heisst Suedtirol auf Neapolitanisch Avere Arece. Habe diesen Namen an anderer Stelle noch nie gehoert und mich wuerde interessieren, was es damit auf sich hat. Vielleicht ist das ja nur ein Scherz eines Wikipedianers. Aber das Neaplitanische hat natuerlich schon eigene Vokabeln.

7

Ich bin der Meinung dass es in Südtirol viel wichtigere Probleme gibt mit den sich die Politiker beschäftigen sollten...

Abgesehen davon, mir scheint es dass einige Südtiroler im Jahr 1918 geblieben sind und nicht genug realistisch sind um zu akzeptieren dass es ein Freistaat Südtirol bzw. eine Wiedervereinigung mit Österreich nie geben wird..dagegen gibt es zu viele Friedensabkommen usw..der einzige Weg für die Selbstabstimmung ist die Gewalt..seid Ihr bereit dafür?

8

Schriftart
Dem "Alto Adige" könnte man statt der Schriftart Arial (oder ähnlich) die Schriftart Fraktur gegenüberstellen, um die Gegensätze zu betonen.

Die Frakturschriftart war ziemlich das erste, das Italien nach dem Anschluss verboten hat. (Vgl. zB die verwendeten Schriftarten der Druckausgaben des Tiroler bzw. Süd=Tiroler Heimatdienstes um 1920!)

9

Südtirol ist nicht Alto Adige
Anderwo in Europa in anderen Ländern, wo es auch die "genialen" Hirngespinste von künftigen territorialen Eroberungen gegeben hat und die auch von entsprechenden Regimen in der Geschichte in die verbrecherische Tat umgesetzt worden sind, hat die freie Welt solchen Potentaten auf die Finger geklopft und die Waffen aus der Hand geschlagen. Man denke da nur an die Idee von einem Imperium oder Reich und Raum im Osten oder in Afrika für ein Volk, den diese Länder und ihre Duces angeblich auf der geschichtlichen Mission gebraucht hätten, oder an die Verbrechen sonderzahl in der Stalinzahl, wo halb Europa für über 40 Jahre versklavt und politisch entmündigt wurde, bzw. an die tragische Geschichte der Fremdbestimmung im Kosovo bis 2008. Die tragische Geschichte der Fremdherrschaft in Süd-Tirol passt auch genau in diese Schemata der Unterdrückung und des faschistischen und totalitären Denkens, auch wenn wir heute in einem demokratischen Europa leben. Das Unrecht der Fremdbestimmung in Tirol südlich des Brenners dauert weiter an und dieser Staat macht auch nicht im Geringsten sich die Mühe diese Frage nur annähernd demokratisch glaubwürdig und dauerhaft zu klären. Nach Annexion von 1918 eines Landes damals so gut wie ohne Italiener in Süd-Tirol kamen zuerst die Assimilierungsversuche, später die Italianisierung mit der Brechstange mit Verboten der Sprache und Kultur, später auch mit der Absiedlung von über 70 Tausend Menschen über den Brenner meistens nach Österreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg dann, in der demokratischen Zeit, weil es scheinbar in West-Europa politisch nicht anders ging, machte man Süd-Tirolern die Versprechen der nicht eingehaltenen Autonomie zwischen 1946 -1972, ergänzt dazu noch durch die gesteuerte massenhafte Zuwanderung nach Süd-Tirol aus dem Rest des Stiefelstaates in der Zeit der sog. " 50% + 1% Politik", um die ethnische Mehrheit der Südtiroler im eigenen seit Menschengedenken angestammten Land zu brechen. Der massive Widerstand der Süd-Tiroler konnte diese Politik Italiens vorläufig stoppen. Zwischen 1972 und 1992 wurde dann die Autonomie chaotisch, herzlos und sehr lückenhaft doch Realität, aber bis heute betrachten es man noch in manchen Kreisen in Italien als einen Unfall in der eigenen Politik, den es so bald als möglich zu korrigieren gelte. Dafür machen sich besonders aktiv die italienischen Politiker aus dem Rest des Stiefelstaates auch in unserer Zeit stark, die in diesem Land Südtirol von ihrer Partei eine Art "Lehen" bekommen haben, das sie zu italianisieren oder zumidest zu altoatesinisieren haben. Die Süd-Tiroler sind bis heute größtenteils nach 90 Jahren der Fremdherrschaft Tiroler geblieben, was man eigentlich in Anbetracht dieser schwierigen Geschichte des Landes als ein Wunder ansehen kann. Die Versuche der Altoatesinisierung gehen aber heute auch munter weiter. Man hat erkannt, dass das nicht auf dem Wege der direkten kulturellen und ethnischen Italianisierung des Landes zu erreichen ist, daher schafft man sich seit einiger Zeit eigene äußerst zuverlässige scheinbar deutschsprachige Altoatesini, die die Idee von Ettore Tolomei von einem italienischen Alto Adige weitertragen und nur mit anderen Methoden in die Tat umsetzen, sei es meistens in kleinen linken politischen Parteien oder in ihren Medien die ausgiebig auch dafür bezahlt werden, dass man den Menschen mit dem Hammer jeden Tag einprägt, Südtirol ist Alto Adige, basta. Für die 3/4 ethnische Mehrheit in diesem Land ist der Landesname in der italienischen Übersetzung als Alto Adige eigentlich ein Unfug, da umgekehrt Südtirol auch nicht Hoch Etsch heisst oder jemals diesen Namen getragen hat, daher gibt es nur eine zulässige Form dieser Übersetzung, Südtirol bedeutet Sudtirolo oder Tirol del Sud, oder engl. South Tyrol. Wie schwer kann dann in diesem Licht der demokratische Kampf um das Recht auf die eigene Selbstbestimmung dieser politischen Kräfte in Süd-Tirol sein, die immer noch unverzagt an eine Zukunft des Landes ohne Fremdbestimmung und an eine Wiedervereinigung der geteilten Tiroler Landesteile glauben und in diesem Sinne politische Arbeit leisten. Es sind die wahren stillen Helden, die sich dieser Übermacht widersetzen und nicht zulassen wollen, dass Aus Süd-Tirol auch in Wirklichkeit das tolomeische Alto Adige wird. Dieses italienische dem Land in den 20er Jahren bis heute überstülpte Potemkinsche Konstrukt der Italianità des Alto Adige ist vergänglich, mit der Zeit wird auch für Südtirol eine neue Zeit ohne Fremdberstimmung immer mehr realistischer. Daran wird die Großkundgebung der Tiroler Schützen gegen Faschismus und für die Selbstbestimmung Süd-Tirols in Bozen am 08. November 2008 am Vorabend des Andreas Hofer Jahres 2009 alle Menschen nachdrücklich erinnern. Die Stunde der Bewährung kommt aber auf das Land am 26. November 2008 bei der Landtagswahl zu, da es von diesem Ausgang wie von keinem anderen das weitere Schicksal des Landes abhängen wird, entweder als Alto Adige mit einem äusserst ungewissen Ausgang, was den lanfristigen kulturellen und ethnischen Charakter des Landes betrifft, oder für ein Land Süd-Tirol, mit der Zeit Zug um Zug mit immer weniger Fremdherrschaft und immer mehr Raum für Ein Tirol zwischen Salurn und Kufstein in einem Europa der freien und der selbstbestimmten Völker, die diese Ideale auch hochhalten und in der täglichen politischen Praxis auch daran festhalten. Das Recht auf die eigne Selbstbestimmung ist erstes und wichtigstes Menschenrecht auch einer ethnischen 3/4 starken ethnischen Gruppe in der eigenen angestammten Heimat.

10

Tolomei erfindet die Südtirolfrage
Wikipedia: „Der italienische Name Alto Adige (zu deutsch „Hochetsch“, „Oberetschland“) wurde von Ettore Tolomei dem Französischen „Haut-Adige“ (Napoleon) nachempfunden:“

Die Vertreibung der Südtiroler bzw. deren Italienisierung beginnt gedanklich schon weit vor dem Ersten Weltkrieg. Bereits Mazzini spricht von einer leicht zu italianiserenden Deutschen südlich des Brenners.

Tolomei erfindet die Südtirolfrage:

„Ettore Tolomei“, so lautete einer der ersten italienischen Pressekommentare zum Erscheinen des Archivio,

„legt den sicheren Grund für unsere künftigen (territorialen!!!) Forderungen, indem er in genialer Weise die ‚Oberetscher Frage’ ins Leben ruft
(creando genialmente la ‚questione dell’ Alto Adige’)“.

(Alto Adige, Trient, 14.-15. August 1906)

11
Ing. Winfried Matuella

Alle Feinde Tirols vermeiden es -gestern wie heute - den Namen Tirol auszusprechen. Bereits unter Napolieon wurde 1810 der südliche Teil Tirols vom neuen Innkreis
( auch die Bayer vermieden den Namen Tirol)dem von Napolion´s Gnaden errichteten italienischen Königreich zugeschlagen. Dieses Departement wurde damas auch "Alto Adige" bezeichnet, da nach französischen Vorbild die Verwaltungseinheiten nach Flüssen bezeichnet wurden. Mit dem Niedergang Napoleons 1813/14 ging für Tirol die Zeit der bayrisch-italienischen-französischen Fremdherrschaft zu Ende. Alle die sich nicht scheuen den Namen Tirol (auch Süd-Tirol ist Tirol) auszusprechen wollen hoffen , dass die derzeitige italienische Fremdherrschaft auch bald beendet wird.