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90 Jahre Waffenstillstand – 90 Jahre Unrechtsgrenze

logoSF2008250.jpgAm 4. November jährt sich zum 90. Mal der Waffenstillstand zwischen Österreich-Ungarn und Italien, welcher hierzulande das Ende des grausamen ersten Weltkrieges besiegelte. Gleichzeitig wurde damit aber auch eine neue Epoche des Leidens und der Unterdrückung eingeläutet, welche die ungerechte Teilung Tirols, bzw. die Annexion Süd-Tirols durch Italien mit sich brachte, die bis zum heutigen Tag fortdauert.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT erinnert daran, dass Italien kein
Anrecht auf Süd-Tirol hat, da die Annexion gegen den Willen der
Bevölkerung erfolgte und ein Akt des Imperialismus war, der einzig und
allein aus territorialen Machtgelüsten erfolgte.

Nicht Österreich hat nämlich den Krieg mit Italien begonnen, sondern es
war Italien, das 1915 den seit 1882 bestehenden Dreibund brach und
Österreich grundlos den Krieg erklärte.

Die Annexion Süd-Tirols war also nicht die Folge eines Krieges, den
Österreich angefangen und verloren hatte, sondern eines Krieges, den
Italien nur begonnen hatte, um sich fremdes Territorium zur eigenen
Staatserweiterung anzueignen.

Seit diesem Tag wird der 4. November alljährlich dazu missbraucht, um
vor Relikten aus der Zeit des Faschismus Kränze niederzulegen und somit
die Süd-Tiroler Bevölkerung zu demütigen.

Dieses Treiben muss ein Ende finden, da es nicht nur Ausdruck einer
menschenverachtenden Ideologie ist, sondern auch ein Zeichen der
Geringschätzung gegenüber der angestammten deutsch- und
ladinischsprachigen Bevölkerung darstellt.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT erneuert in diesem Zusammenhang ihre Forderung
nach Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes, als einzig gerechtes Mittel
zur Lösung des Süd-Tirol-Problems.


90 Jahre Unrechtsgrenze sind genug!

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT ruft daher alle Landsleute in ganz Tirol dazu
auf, am kommenden Samstag 8. November, ab 16:30 Uhr, zur Großkundgebung
des Schützenbundes nach Bozen zu kommen, um damit ein Zeichen gegen die
Fremdbestimmung der Heimat und zur Beseitigung der Unrechtsgrenze zu
setzen
.

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol

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19 Kommentar(e)

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1

HEUCHLEREIEN! ich bekomme wutanfällge wenn ich daran denke, wie sich auch die italienischen südtiroler während olympia bemüht haben, parolen wie FREE TIBET zu verbreiten. es fehlt das grundlegende wissen, dass sie selbst unterdrücker einer kriegsbeute sind. ich will nicht wissen, wieviele dieser FREE TIBET schreier am siegesplatz waren und TEDESCHI RAUS gerufen haben.

2

Der Wahlausgang ist enttäuschend. Die Rom-treue SVP ist nach wie vor die Nummer eins. Sich über die SVP aufzuregen, aber sie trotzdem zu wählen, wird nicht zur Selbstbestimmung führen. Südtirol hat es leider versäumt, ein klares Zeichen zu setzen.

Wenn der Durnwalder tatsächlich an der italienischen Siegesfeier teilgenommen hat, wie ein anderer Kommentar behauptet, dann wäre er als LH der Südtiroler nicht mehr tragbar.

3

scuse per il 4 novembre
Agli amici che vivono in Sud Tirolo

Come Italiano, in occasione di questo 4 Novembre provo un grande disagio per il contesto in cui cade il novantesimo anniversario della fine della guerra fra Italia ed Austria.

Se fossi vissuto a quell'epoca forse avrei assaporato i gas usati prima degli assalti per poi essere finito a sangue freddo delle mazze chiodate.
Forse avrei dovuto ricambiare usando la baionetta in dotazione all'esercito italiano.
Forse avrei dovuto usate una mitragliatrice contro umonini che avevano l'unica colpa di avere la divisa di un altro colore.
Sicuramente, avrei espresso in maniera pacifica la mia solidarietà verso chi, pur parlando italiano, si ritrovavano costretto a vivere sotto il governo di Vienna e desidereva una maggiore autodeterminazione. Proprio per questo però non avrei mai e poi mai potuto sostenere l'idea di sottomettere a Roma il Sud Tirolo, e di punirlo trasformandolo in Alto Adige.

Nell'Italia di quei giorni forse queste poche parole sarebbero bastate per mandarmi di fronte ad un plotone d'esecuzione con l'accusa di disfattismo o di alto tradimento alla Patria.

Oggi le cose sono diverse, ma provo un grande disagio nel vedere che a tanti anni di distanza, il 4 Novemnbre, invece di essere occasione di riflessione e riconciliazione, sia ancora occasione per alimentare il mito della guerra e per fare speculazione politica.
Il disagio diventa VERGOGNA se penso a come l'attuale ministro La Russa ha voluto dare maggior risalto al 4 Novembre e a come tutti i suoi predecessori hanno alimentato questo triste simbolo.

Come Italiano mi sento quindi in dovere di CHIEDERE SCUSA a chi, dopo il 4 Novembre, in passato ha subito gravi umiliazioni e ancora oggi deve fare i conti con certe provocazioni.

Con questo mio piccolo gesto spero di dare un contributo nell'ostacolare la LOGICA DELLA CONTRAPPOSIZIONE che sta riaffiorando da più parti e proporre invece una CULTURA DEL RISPETTO.

La questione non riguarda solo il Sud Tirolo: basti pensare a quanti nel rapporto fra "mondo cristiano" e "mondo islamico" invece di trovare punti di dialogo gettano benzina (e bombe) sul fuoco.
Quando c'è rispetto, non si ha paura del nemico (vecchio o nuovo che sia), non si ha paura di un'altra lingua o di un'altra religione. Quando c'è rispetto le tradizoni (le nostre e quelle degli altri) sono una ricchezza.
Facendole consoscere agli altri non si teme di perderle, e conoscere quelle degli altri può farci sentire più ricchi.

Quando c'è rispetto nessuno si sente: SCONFITTO, UMILIATO, ASSEDIATO
Quando c'è rispetto nessuno si sente: INVASORE, COLONIZZATORE, STRANIERO
Quando c'è rispetto l' "altro" è inanzitutto un UOMO

Andrea Merlo

4

Bin als Tiroler dabei!
Gegen Nazis, gegen Faschisten, für TIROL!

5

Die Lehren aus der Geschichte.
Wenn man an die ganze Geschichte in Tirol vor der Teilung und vor dem Ersten Weltkrieg, also vor 1914 denkt, dann fragt man sich, hat jemals das Kaiserreich Österreich in dieser langen Zeit von über 600 Jahren der Zugehörigkeit des Trentino und des heutigen Landes Süd-Tirol bis 1918 zu Österreich, oder in der neueren Geschichte im 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Erten Weltkrieges diese damals angeblich demokratiepolitisch so rückständige Monarchie die Italiener jemals so rücksichtlos und brutal behandelt, in ihren Menschenrechten beschnitten oder das Land nach eigenen Vorstellungen umzufärben und die Bevölkerung zu entnationalisieren oder zu vertreiben versucht, wie das diese neue italienische Staatsmacht zum ersten mal in der Geschichte in Süd-Tirol dazu damals in einem Land so gut wie ohne Italiener, gerade in den ersten Jahrzehnten gemacht hat, bzw. nach dem Zweiten Weltkrieg mit der neuen und zugleich alten Politik der leeren Versprechen der Autonomie für Süd-Tirol und der Majorisierung durch gesteuerte Zuwanderung die gleichen alten Ziele diesmal unter dem Mäntelchen der Demokratie bis in die späten 60er Jahre zu erreichen versucht hat? Wenn man bis heute immer noch in Süd-Tirol das Gefühl hat, man hat immer noch auf der anderen Seite in der Politik in Italien in den für das Land so wichtigen Fragen der Autonomie mit Falsch- und Hütchenspielern zu tun, dann darf man sich wirklich nicht wundern, dass die Menschen in der AP Bozen diesen Staat der Fremdbestimmung größtenteils nie gewollt haben und weiterhin mehrheitlich immer noch ablehnen. Die Zuneigung einer Minderheit kann man wohl niemals mit einer Art "Liebeswürgegriff" erreichen. Dank dem günstigen Verlauf der Geschichte und Dank der eigenen beispiellosen Kraftanstrengung in den letzten 90 Jahren mit der breiten Untersützung aus dem Vaterland Österreich konnte man wenigstens zwischen 1972 - 1992 das einigermaßen erreichen, wozu sich Italien aus freien Stücken bereits im Pariser Autonomie Vertrag von 1946 verpflichtet hat, als die Autonomie in der heute gültigen Form doch möglich wurde, aber wahrscheinlich nur deswegen, weil es wirklich nicht anders ging und weil die EU und sogar die UNO Italien konkrete demokratiepolitische Vorgaben machte. In anderen zivilisierten Ländern in Europa vor allem im Norden und Westen fragen sich die Staaten zuerst selbst, was sie von ihrer Seite und ohne gutes Zureden durch die ganze Welt für die Rechte der eigenen Minderheiten machen können und auch aus tiefer demokratischer und humanististischer Überzeugung machen wollen. In diesem Klima des gegenseitigen Respekts und dazu in gleicher Augenhöhe wurden und werden auch in Europa und sogar in der EU die Fragen der Selbstbestimmungen gestellt und demokratisch beantwortet, wenn man z.B. an die Selbstbestimmung von Island von Dänemark von 1946/47 denkt, oder als man in einem Referendum zu so einer Frage der eigenen Selbstbestimmung der Bevölkerung der Dänischen Färöerinseln im Nord-Atlantik mitte der 70 Jahre die Selbstbestimmung in dieser Autonomie mehrheitlich abgelehnt hat. Solche Beispiele gibt es auch heute von der Dänischen Insel Grönland oder aus Großbrittanien, was die Selbstbestimmungen der Schotten oder sogar der Nord-Iren betrifft, oder wenn man an die demokratiepolitische Auseinandersetzung um die Frage der Selbstbestimmung in Flandern in Belgien dieser Jahre denkt. Wenn man diese Standards der Demokratie in der Selbstbestimmungfrage in vielen Autonomien der EU mit den real herrschenden "italienischen Standards" in der AP Bozen vergleicht, dann ist auch da Italien wie überall in allen Statistiken und Vergleichen ein Schlußlich der alten EU, dazu gerade noch vor den post-kommunistischen Ländern, die ebenfalls sich mit dieser Frage beschäftigen müssen, wie z.B. Rumänien in der Frage der Autonomie oder der Selbstbestimmung der Ungarn in Siebenbürgen. Gerade in dieser Frage und auch in Hinblick auf die bis heute unbewältigte Geschichte des italienischen und leider sehr lebendigen Faschismus in diesem Land gehört Italien meiner Meinung nach zu Süd-Ost Europa, wobei es am Balkan gerade in den nächsten Jahrzehtnen gewaltige Fortschritte auch in dieser Frage gegeben hat, die alles, was man in Süd-Tirol an Autonomierechten Italien mit so viel Leid aber auch Geduld über 60 Jahre abtrotzen konnte, in den Schatten stellen. Die Autonomie ist sogar in Spanien in Katalonien oder Baskenland besser abgesichert und entwickelt als in Italien, dazu im Falle von Katalonien ohne viel Druck aus dieser betroffenen Provinz selbst und ohne falsche und gebrochene Versprechen in einem Völkerrechtabkommen, ohne bürgerkriegsähnliche Zustände wie in Süd-Tirol in den 60er Jahren, und dazu in Spanien kurz nach dem Ende des Faschismus in den 70er Jahren in diesem Land. Italien regierte und regiert weiterhin das Land Süd-Tirol mit der Politik im Stil eines Kolonialreiches, nicht anders vielleicht, als es die Russen mit ihrer Kriegsbeute, der verblichenen Autonomen DDR auch getan haben, dazu aber in Italien in der AP Bozen aus Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche, z.B. was das Geld der Südtiroler anbetrifft, das man nicht selbst in Rom behält, sondern zu 90% dem Land im Finanzausgleich zurückerstattet. Viele Italiener sehen heute leider in Alto Adige ihre "kleine Kolonie", deren Besitz man mit aller Kraft gegen den Willen der betroffenen Bevölkerung verteidigen sollte. Sogar in diesem Forum melden sich manchmal Teilnehmer zu Wort, wo man sich manchmal fragt, ob sie wirklich glauben, dass wir alle auch in Italien heute in vordemokratischen Zeiten leben. Da kann es mit der demokratischen Gesinnung dieser Leute nicht weit her sein, die uns das Recht auf die eigene Selbstbestimmung generell absprechen und ständig belehren wollen, was Faschismus oder Extremismus sei, wer der Herrscher und wer der Untertan sei. Das wissen schon die Süd-Tiroler selbst am besten, was Faschismus bedeutet, dazu als Opfer der beiden Faschismen in der Geschichte, auch über viele Generationen bis zum heutigen Tage. Das Selbstbestimmungrecht ist erstes und wichtigstes Menschenrecht und keine extravagante Forderung einer politischen Minderheit an die Adresse der Macht der Fremdbestimmung und früher oder später werden das auch die letzten sieben demokratiepolitischen Zwerge hinter dem Siebten Berge in Alto Adige begreifen müssen und auch daran glauben, dass es ein Land Süd-Tirol mit der italienischen Übersetzung Sudtriolo oder Tirol del sud gibt, das sprachlich, ethnisch und kulturell in seiner ganzen Geschichte vor der Teilung Tirols in Süd-Ost-Nord im November 1918 niemals Italienisch war oder ist. Die AP Bozen ist heute ein Teil des italienischen Staates, was nicht zwangsläufig für alle Zeiten gelten muß, da Italien niemals das Vaterland der Tiroler war oder werden kann. Das zeigt ganz deutlich das Beispiel der historisch gewachsenen und heute größtenteils erloschenen Tirolità der italienischsprachigen Tiroler im Trentino, die man im Laufe der Zeit nach 1918 fast völlig demontiert und durch Italianità ersetzt hat. Dank der eigenen Beharrlichkeit sind die deutschsprachigen Süd-Tiroler diesem Schicksal auch nach 90 Jahren der Fremdbestimmung Gott sei dank entronnen. Unsere Zukunft und unser Streben kann aber weiterhin in den nächsten Jahren nur der eigenen Selbstbestimmung und der Wiederherstellung der tiroler Landeseinheit zwischen Salurn und Kufstein, sogar unter heutigen europäischen Voraussetzungen in zwei EU-Staaten, oder dem Ziel eines neuen 10. Bundeslandes Süd-Tirol des Vaterlandes nach der friedlichen und demokratischen Klärung dieser Fragen gehören.

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Hartmuth Staffler

@ sigmund kripp
Herr Kripp kennt die Geschichte nicht. Den Krieg Italien-Österreich (1915-1918) hat Italien begonnen und nicht Österreich. Es handelt sich um einen klassischen imperialistischen Angriffskrieg zum Zwecke der Gebietseroberung. In seiner kurzen und unrühmlichen Geschichte hat Italien praktisch nur Angriffskriege geführt, so 1911 gegen die Türkei (der langjährige Kolonialkrieg um Libyen eskalierte 1928 mit dem Einsatz von Giftgas und Massenmord in den Konzentrationslagern in der Wüste), 1915 gegen Österreich und Deutschland, 1935 gegen das Kaiserreich Äthiopien (auch hier wieder mit Giftgas und Massenmorden), 1936 gegen Spanien (mit Beteiligung an der Bombardierung von Guernica). Im Zweiten Weltkrfieg hat Italien sich im letzten Augenblick am Krieg gegen Frankreich beteiligt, es hat Griechenland überfallen, Teile Jugoslawiens besetzt und terrorisiert und sich am Überfall auf die Sowjetunion beteiligt. Die Süd-Tiroler sind also nicht die einzigen Opfer, aber wir sind die einzigen, die dieses Unrecht bis heute erleiden müssen.

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Gute Aktion
Ich hoffe der Protestmarsch wird viel positive Resonanz in der Bevölkerung hervorrufen!

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also den 1. weltkrieg hat immer noch unser liebes vaterland österreich begonnen. sicher auch unter dem druck aus berlin, aber sicher nicht aus dem von italien. dass italien 1915 die front wechselte, ist zwar nicht im kriegerischen sinne gentlemenlike, aber verständlich. von dem her ist es eine bewusste irreführung (im eingangstext des artikels) zu sagen, dass italien einen krieg gegen österreich begonnen hätte. es hat nur eine bestehende allianz verlassen, um bei den siegern zu sein. dieser akt ist nachvollziehbar. er ändert aber nichts an der tatsache, dass italien nachher in südtirol terror ausgeübt hat, das stimmt. nur, damit man die dinge im rechten licht betrachtet!

9

In den Medien wird dauernd behauptet, es handle sich beim heutigen Tag um ein Gedenken an das Ende des Weltkrieges, an den "risorgimento", an die "completamento dell'unità d'Italia", um die erkämpfte Befreiung von "Trento e Trieste" (Bozen wird wohlweislich verschwiegen).
In Wirklichkeit bleibt der 4. November Tag für Südtirol ein Akt des Imperialismus.
Der Landeshauptmann hätte daher ruhig davon absehen können, sich heute an der italienischen Siegesfeier am Walterplatz zu beteiligen. Was 3000 Wählerstimmen nicht alles bewirken können!

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@ stefan
Lieber Stefan!

Diese von Dir geäußerte Meinung finde ich unnötig.

Nimm Bitte zur Kenntnis, dass es in ganz Tirol noch viele Menschen gibt, welche die Teilung ihrer Heimat als Unrecht empfinden.

Sich darüber lächerlich zu machen ist nicht okay.

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@achim
Seine Familie kam aus Italien.

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Durnwalder, ein Diktator?
Wenn so viele Völker und Volksgruppen in Europa zu ihrem Recht auf Selbstbestimmung gekommen sind bzw. noch immer kommen.

Warum ist das für die Südtiroler nicht endlich möglich?

Wenn sich Durnwalder noch immer gegen die Selbstbestimmung unserer Volksgruppe stellt, und diese kategorisch ablehnt, dann sollte man sich fragen, ob er nicht eine diktatorische Haltung einnimmt und den Südtirolern nur seinen persönlichen Willen aufzwingt.

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Italien - Imperium Romanun?
Italien gibt es als einen einheitlichen italienischen Nationalstaat erst seit Rissorgimento, also nicht einmal seit 150 Jahren. Das Vaterland der Süd-Tiroler war niemals und ist heute auch nicht Italien, sondern das Land nördlich der Unrechtgrenze am Brenner. Der "größte Staatsmann aller Zeiten, Feldherr, Denker, Genie und Titan" der Duce wollte bekanntlich dieses Imperium Romanum mit seiner Schreckenherrschaft des italienischen Faschismus Wirklichkeit werden lassen, mit bekannten Folgen für Italien, siehe Griechenland, Albanien, Frankreich oder Ex-Jugoslawien, bzw. in Afrika. Nur an die Süd-Tiroler hat man damals nach dem Sieg der Allierten Mächte 1945-46 auf italienischen und amerikanischen Druck in der westlichen Welt bis zum heutigen Tag vergessen. Die identen Selbstbestimmungfragen der Griechen auf den seit 1914 bis 1946/48 italienischen Dodekanes Inseln, in Istrien und Dalmatien 1918-1954, in Tende-Tal in Süd-Frankreich 1946 haben die davon betroffenen Völker für sich selbst seinerzeit klar und deutlich und für die faschistischen Befürworter des Neuen Imperium Romanum, manchmal sagar von nicht einmal 48 Stunden klar und deutlich mit Widerstand beantwortet, wie im Falle des zurückgeschlagenen Überfalls der italienischen Faschisten auf die Stadt Nizza im Zweiten WK. Das Land und die Bevölkerung des Landes Tirol südlich des Brenners konnte aber zu keinem Zeitpunkt dazu befragt werden, daher ist die Frage der Selbstbestimmung Südtirols bis heute ungeklärt und offen geblieben. Dank aber den demokratiepolitischen Vorgaben vor allem der EU wird diese Klärung mit der Zeit immer mehr praktikabler und wahrscheinlicher, egal ob das dieser Macht der Fremdbestimmung gefällt oder nicht. Die Staaten werden immer selten über die Änderung ihrer Staatsgrenzen mit sich reden lassen wollen, vielleicht mit der Ausnahme der Scheidung der Tschecho-Slowakei 1993 und der Selstständigkeit Montenegros 2006. Über eine Belgische Scheidung und Neuausrichtung der Schottischen Selbstständigkeit, über die Selbstbestimmung von Katalonien und Baskenland wird gerade in diesen betroffenen Ländern diskutiert. Das kann aber auch einmal alle hundert Jahre sogar in Italien gerade in Südtirol vorkommen, wenn die politischen lokalen, nationalen und internationalen Voraussetzungen dafür stimmer werden, dann wird auch hier der Klärung der offenen Frage der Selbstbestimmung in der AP Bozen nichts mehr im Wege stehen.

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90 Jahre Kriegsbeute Süd/Tirol
Der schwärzeste Tag Tirols.
Seit 90 Jahren besetzt Italien ein Teil Tirols als Kriegsbeute.
Wann sind die Süd-Tiroler reif und mündig genug und wehren sich gegen dieses Unrecht?

@Stefan R.
Was schreibst du für einen rassistischen Blödsinn. Menschen und Völker teilt man nicht aufgrund von geographischen Erhebungen und auch nicht aufgrund von willkürlichen Geschichtsfälschungen ein.

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SÜDTIROL WAR EIN GESCHENK FÜR DEN BRUCH DES DREIBUNDS!

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achim.baden-württemberg

Trajan ?
@ Stefan R.

Zur Erinnerung: Trajan war gebürtiger Spanier, nicht Italiener. Und: ihm lagen die nördlichen Völker mehr am Herzen als die damals schon abgewirtschaftete Stadt Rom.

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I fohr mit inserer Kompanie mit, und wohrscheinlich kimm i aa in der Trocht!

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Stimmt, Selbstbestimmung wäre ok!
Zweifellos hat man Süd-Tirol von Österreich abgetrennt, ohne jemals die betroffene Bevölkerung zu fragen. Europa hat sich in den letzten Jahren verändert. Nun sollte auch die längst überfällige Abstimmung schleunigst gut vorbereitet und nachgeholt werden! Damit würde endlich das Unrecht getilgt und auch Klarheit darüber geschaffen, wohin Süd-Tirol gehören will. Der Appell muss sich an alle Politiker Süd-Tirols, Österreichs und Europas richten.

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Ja, und ich bin der Meinung, dass Italien in seinen natuerlichen Grenzen wiederhergestellt werden sollte, wie sie unter Trajan definiert wurden.