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8. Oktober 2008: Einladung zur Vorstellung der Broschüre: „Andreas Hofer in der deutschen Literatur“

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Die Landtagsfraktion der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT hat in Zusammenarbeit mit dem Autor Prof. Nerio de Carlo sowie unter der Bearbeitung von Hartmuth Staffler eine Broschüre mit dem Titel „Andreas Hofer in der deutschen Literatur“ herausgegeben. Diese wird am  Mittwoch, 8. Oktober 2008 um 10.00 Uhr im Repräsentationssaal des Süd-Tiroler Landtages vorgestellt. Am selben Tag findet in Brixen eine Lesung aus der Broschüre statt.

Die Lesung beginnt um 20.00 Uhr beim Wirth an der Mahr (Brixen). Alle Interessierten sind auch dazu herzlich eingeladen!

Im Anschluss daran findet ein kleiner Umtrunk statt.

Für die Landtagsfraktion der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Dr. Eva Klotz

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ITALIANI
"Indietreggiò il nemico
fino a Trieste, fino a Trento...
E la vittoria sciolse le ali al vento!
Fu sacro il patto antico:
tra le schiere, furon visti
Risorgere Oberdan, Sauro, Battisti..."

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Tiroler Einheit, Süd-Tirol Frage
Heute am 03.Oktober richtet sich der Blick der Öffentlichkeit auf ein Land, das über viele Generationen geteilt war. Dieses Nachbarland der Österreicher und der Alt-Österreicher in Süd-Tirol konnte mit Hilfe der freien Welt die eigene Teilung in Ost und West Deutschland zwischen 1989 - 1990 überwinden. Heute ist die BRD ein seit einer Generation wiedervereintes Land. Die Wunden der Vergangenheit schmerzen vielleicht manchmal immer noch da und dort, aber das Projekt Deutsche Einheit ist gelungen. In diesem Jahr 2008 ist die Deutsche Einheit "volljährig" geworden. Eine ganze junge Generation von Menschen ist in diesem Land bereits ohne Teilung der Heimat großgeworden. Die Süd-Tirol Frage aber wird weiterhin auf die lange Bank der Geschichte vor allem von der Landespolitik der AP Bozen geschoben. Die Macht der Fremdbestimmung will in Süd-Tirol nicht so schnell der eigenen Kriegsbeute des Ersten Weltkrieges die Freiheit der Wahl bei der Klärung der Selbstbestimmungfrage geben, auch wenn sie anderswo in Europa solche Befreiung im Kosovo im Februar 2008 zur Gänze anerkannt hat. Die Beute des Zweiten Weltkrieges, die seinerzeit von der Sowjetunion und Rußland autonome DDR hat diese Freiheit der Wahl bekommen und die Bürger haben sich damals klar für die Wiedervereinigung der alten und der neuen Länder in einem gemeinsdamen Vaterland der Deutschen entschieden. Der friedliche und demokratische Wille der Bürger allein hat die Mauer der Teilung 1989 zum Einsturz gebracht. Diese Wiedervereinigung der Deutschen hat bekanntlich auch als Folge die Vereinigung Europas der EU im Osten und Süd-Osten des Kontinents gebracht. Vor vielen Jahren war man in Süd-Tirol auf die erreichte Autonomie stolz. diese ist bereits wie alles im Leben ziemlich veraltet, heute gibt es bessere bessere demokratiepolitische Konzepte und Lösungsansätze für fremdbestimmte Ethnien, die in ihrem angestammten Siedlungsgebiet absolute Mehrheiten darstellen. Man kann daher auch bei der Süd-Tiroler Selbstbestimmung aus den Beispielen der vielen gelungenen Selbstbestimmungen in Europa der letzten 20 Jahre viel lernen, am ehensten aber von solchen in Estland, Montengro oder Slowenien. In einem Monat am 08. November wollen die Südtiroler Schutzen bei einer Großkudgebung in Bozen in einem Manifest die Selbstbestimmung des Landes Süd-Tirol von der Macht der Fremdbestimmung Italien einfordern. Im Jahre 1957 auf der Burg Sigmundskron bei Bozen, auf der "Rütli-Wiese" der Süd-Tiroler, haben Zehntausende Patrioten im Sinne der Parole "Los von Trient und Rom" unmißverständlich dieses Recht von Italien eingefordert und zum Teil auch in Form mit der in der Zeitlupe gestatteten Autonomie bis 1992 auch bekommen. Viele die dabei waren, werden sich noch daran erinnern, wie der endlose Demonstrationszug der Süd-Tiroler von damals vor der Burg Sigmundskron von einem massenhaften Militär- und Politzeiaufgebot des Staates der Fremdbestimmung begleitet wurde, wie die auf die Burg strömenden friedlichen Menschen an Polizisten und Soldaten in Kampfausrüstung mit Maschinengewehren im Anschlag, wie man das heute vielleicht nur aus manchen Ländern der sog. Dritten Welt kennt, vorbeigehen mussten. Sie liessen sich dennoch nicht einschüchtern und wieder einmal um das Menschenrecht auf die eigene Selbstbestimmung von dieser Macht der Fremdbestimmung bringen. Dank dieser Generation von mutigen und patriotisch gesinnten Menschen gibt es heute überhaupt das Land Südtirol, wie wir es alle kennen. Die heutigen vor allem jungen Generationen haben daher die historische Aufgabe unter heutigen geopolitischen Voraussetzungen die Autonomie in Richtung der Ausübung der Selbstbestimmung zu führen. Kein Mensch kann heute sagen, ob die Tiroler Einheit schon bald, in einem Jahr oder in vielen Jahrten kommen wird. Sie ist aber keine utopische Vision mehr. Sie ist so real und wirklichkeitsnah wie noch nie in der ganzen Geschichte der Fremdherrschaft in Süd-Tirol seit 1918 und wie all die anderen historisch notwendigen und gelungenen Selbstbestimmungen der letzten Jahre und Jahrzehnte in Europa. Die Autonome Provinz Bozen Südtirol und ihre Landespolitik zusammen mit dem Österreichischen Vaterland hat von der Geschichte ein sehr günstiges Zeitfenster dafür bekommen. Wer schon jetzt dieses Feld der Selbstbestimmung bestellen will, wird einmal die Früchte der Tiroler Einheit ernten können. Darüber wird wahrscheinlich auch der Ausgang der nächsten Landtagswahl im Oktober 2008 mitentscheiden, ob die Landespolitik den Stillstand in der Selbstbestimmungfrage oder Bewegung wählen wird. Das kommende Andres Hofer Jahr 2009 wird dazu beitragen, das die Selbstbestimmung im vitalen Interesse des Menschen die Landespolitik der AP Bozen und nördlich der inner-tiroler Brennergrenze weiterin begleiten wird.