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7. Jänner: Fest der Italienischen Staatsfahne

ital_fahne.jpgAnlässlich des heutigen Festes der italienischen Staatsfahne muss an öffentlichen Gebäuden die Staats- und Europafahne ausgehängt werden. Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT nimmt den heutigen Tag der Trikolore (7. Jänner) zum Anlass, um daran zu erinnern, wie viel Leid und Unglück unter dieser Fahne Süd-Tirol zugeführt worden ist.

 

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT protestiert gegen die Pflicht-Aushängung der Trikolore in Süd-Tirol, zumal Süd-Tirol im Grunde keine Gemeinsamkeiten mit dieser Fahne hegt.

"Man soll uns Südtiroler endlich demokratisch darüber abstimmen lassen, ob wir Teil des Trikolore-Staates sein und bleiben wollen oder nicht!", so die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT.

SÜD-TIROLER FREIHEIT – Freies Bündnis für Tirol

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7 Kommentar(e)

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1

Geldförderungen???????????
Sehr geehrter Hr. Manuel,
mir scheint, dass Sie von unserer Autonomie nicht viel verstehen oder in der Schule nicht aufgepasst haben. Ansonsten wüßten Sie,dass ca. 90% der von den Süd-Tirolern bezahlten Steuergeldern wieder in unser Land fließt . Von wegen "Geldförderungen damit unser Land am Leben bleibt" so wie Sie es bezeichnen. Übrigens gibt es ein Handbuch "Südtirols Autonomie", welche in den meisten Landesämtern aufliegen. Dort können Sie auf Seite 72 die Finanzregelung durchlesen.
Ich würde meinen, dass es uns unter Österreich nicht schlechter gehen würde. Oder steht das Bundesland Tirol etwa wirtschaftlich oder touristisch schlechter dar als Süd-Tirol? Sicher, es würde vielleicht nicht in jedem kleinen Örtchen eine Feuerwehrhalle stehen oder um aktuell zu bleiben, würden unsere Politiker etwas weniger verdienen. Und genau hier liegt eines der Gründe, wesshalb die SVP nicht auf die Selbstbestimmung drängt.
Langfristig gesehen kann unsere Volksgruppe nur mit einem LOS VON ROM bestehen.
Bemerkung am Rande: Italien hat es erst viel zu spät bemerkt. Das Land Süd-Tirol assimiliert man nicht mit Zwangsitalianisierung und dergleichen, sondern mit Geld. Bei Ihnen scheint es funktioniert zu haben.
ES LEBE EIN GEMEINSAMES TIROL

2

Kein Las von Rom!!!!
Ich denke dass es unter italien uns viel bässet geht als unter Österreich.
Warrum sollen wir auf die Geldförderungen des italienischen Staates verzichten dass unser land am leben bleibt?

3

Autonome Provinz
Verletzt dieser Zwang denn kein Autonomiegesetz?????
Ist die Autonomie dann nur dazu da, um die Süd-Tiroler für dumm zu verkaufen?

Da kann man nur fordern: Selbstbestimmung statt Indianer-Reservat!

4

Unser Land
Ich denke, man muss keine aufgezwungene ital. Staatsbürgerschaft besitzen um bei der SF mitarbeiten zu können.
Es gibt die SF anscheinend auch in Nord- und Osttirol.

- Manche Nordtiroler sehen halt, was sie unbedingt sehen wollen. Die fahren auf den Brenner, sehen Autostrada und glauben sie sind schon auf Sizilien.
Natürlich, die Kronenzeitung gibts hier nicht an jeder Ecke. Aber wenn man die Augen aufmacht, hat unser Land mit Italien gar nichts zu tun.

- Wichtig wäre, wenn sich die österr. Parteien und natürlich die österr. Medien für Süd-Tirol interessieren würden. Zu berichten gäbe es genug.

5

@Ottokar König

Werter Herr König,
Mein Gruß zuvor!

Ich möchte Sie gerne erinnern, daß es ein Tirol von Kufstein bis Salurn nie gegeben hat.
Das historische und ganze Tirol geht von Kufstein bis Borghetto (Berner Klause/Chiusa di Verona).

Mit den besten Wünschen,

Corvaja, Frankfurt am Main

P.S.
Grüßen Sie mir herzlichst Wien, eine meiner Lieblingsstädte 🙂

6

Hallo Hr. König... der spruch der "fanatischen Tiroler" ist: tausche wien gegen südtirol... nur zu info...;o)

7
Ottokar König

Sehr geehrte Frau Dr. Eva Klotz !

Seit vielen Jahren beobachte ich die politische und gesellschaftliche Entwicklung insbesondere von Süd-Tirol aus ganz persönlichem Interesse. Nachdem ich sämtliche sachbezogenen Literatur zu diesem Thema geradezu verschlungen habe, auch mehrmals durch das ganze Land gereist bin und mir ein subjektives Bild von der gegenwärtigen Situation machen konnte, habe ich mich nun entschieden, einige Worte an Sie persönlich zu richten:

Vorausschicken möchte ich, dass ich aus der Steiermark stamme, aber schon mehr als 20 Jahre in Wien lebe.

Kommentare abzugeben zu den mannigfaltigen Themen Ihrer Bewegung wäre wohl Eulen nach Athen zu tragen, da haben schon andere Forumsteilnehmer gründlich dazu diskutiert. Was mich jedoch wirklich interessiert, ist, ob und wie ich (wir in Wien, Österreich..) einen Beitrag zur Verbreitung Ihrer Idee und Bewegung leisten können. Da ich österreichischer Staatsbürger bin, werde ich wohl kaum ein Mitglied Ihrer Bewegung werden können ? Da ich kein italienischer Staatsbürger bin, werde ich auch kein Mitglied Ihrer Bewegung werden können...
Nichts desto trotz wäre ich über eine Möglichkeit, an Ihrer Bewegung teilhaben zu können, sehr interessiert. Da ich keine Ahnung habe, wie das rechtlich funktionieren könnte, bitte ich Sie, mir eventuell eine Option aufzuzeigen.

Wenn Sie sich in erster Linie an die Nord- und Ost-Tiroler wenden, ist mir das natürlich absolut klar. Wie Sie aber sehen können, geht die Tiroler Frage sehr wohl über Tirol hinaus, im Gegenteil: Viele Menschen auch im restlichen Österreich ist Süd-Tirol nach wie vor eine Herzensangelenheit. In vielen Städten und Orten gibt es Strassen und Plätze, die nach Süd-Tirol bezeichnet sind. Wer mit der U1 in Wien fährt, hört die Durchsage Süd-Tiroler Platz als Station. Dadurch wird man nahezu täglich mit diesem Begriff konfrontiert, wenn vielleicht auch nur unterbewusst.
Trotzdem haben wir Euch nie vergessen, oft, wenn das Thema darauf kommt, hört man: Ja, Süd-Tirol ist ein schönes Land, das gehört ja eh zu Österreich. Dass es aber nach wie vor von Italien 'besetzt' ist, will dann aber schon keiner mehr hören, am wenigsten - glaube ich - die österreichischen Tiroler, so seltsam das klingt. Eine Freundin von mir (aus Matrei am Brenner) hat mir erzählt, dass sie jedesmal, wenn sie den Brenner in Richtung Süden passierte, sie das Gefühl hätte, (endlich) in Italien, im Urlaub zu sein. Diese und ähnliche Aussagen kenne ich auch von etlichen anderen Tirolern.
Darüber hinaus will ich aber nicht spekulieren, was zu diesen Aussagen oder Einstellungen geführt hat, es gibt ja genug Umfragen, Statements und Kommentare zum Thema.
Abschliessen möchte ich nun zu meiner Absicht zurück kommen und Sie nochmals bitten, mir eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie ich mich für Ihre Bewegung nützlich machen könnte.

Ich wünsche Ihnen und allen Freunden der Süd-Tiroler Freiheit ein wundervolles und erfolgreiches Neues Jahr 2008 und den Tirolern endlich eine Aussicht auf die längst fällige Landeseinheit.

Ein Tirol von Kufstein bis Salurn !

Liebe Grüsse

Ottokar König, Wien