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20. Feber 2009: Tiroler Gedenkjahr zum Freiheitsjahr – für Süd-Tirol machen

andreas-hofer.jpgAm 20. Feber 2009, dem Todestag von Andreas Hofer, beginnt der offizielle Auftakt für die 200-Jahrfeiern der Erhebung Tirols im Jahre 1809. Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT nimmt dieses Ereignis zum Anlass, um die Zukunftsfrage Süd-Tirols wieder in den Mittelpunkt der Politik zu stellen. Das Jahr 2009 darf nicht dazu verwendet werden, nur in die Vergangenheit zu blicken, sondern es bedarf auch eines weitsichtigen Blickes in die Zukunft.

Es macht nämlich keinen Sinn, Andreas Hofer und den Freiheitskampf von
1809 zu feiern, wenn man heute die Teilung Tirols als unabänderbare
Selbstverständlichkeit hinnimmt.

Der Lauf der Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass innerhalb
kürzester Zeit Ereignisse eintreten können, die bis dahin
unerschütterlich geglaubte Gebilde verschwinden lassen. Wehe aber dem,
der die Zeichen der Zeit nicht erkennt, oder darauf nicht vorbereitet
ist.

In ganz Tirol ist letzthin wieder ein verstärktes Identitätsbewusstsein
zu verzeichnen, das sich besonders bei der Jugend manifestiert.

Immer mehr Menschen fangen an, die Ist-Situation kritisch zu
hinterfragen und wünschen sich neue Perspektiven für eine freie und
selbstbestimmte Zukunft.

Darauf gilt es aufzubauen und somit die Dynamik der 200-Jahrfeiern
dafür zu nützen, damit das Gedenkjahr 2009 auch zum Freiheitsjahr für
Süd-Tirol wird.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT ruft daher die Bevölkerung dazu auf, den
Auftakt des Gedenkjahres ganz bewusst zu begehen, und als Zeichen der
Verbundenheit zur Tiroler Heimat, am 20. Feber die Tiroler Fahne zu
hissen, sowie am 22. Feber zahlreich an der Landesgedenkfeier in Meran
teilzunehmen.

SÜD-TIROLER FREIHEIT
Freies Bündnis für Tirol

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2 Kommentar(e)

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1

Tirol mehr als Wirtschaftsraum!
Es ist auch absolut unverständlich, dass LH Durnwalder durch die Blume gesprochen in erster Linie stets die wirtschaftliche Zusammenarbeit Tirols betont. Das ist einerseits inkonsequent – denn wenn es ihm schon um das Wirtschaftliche geht, müsste er erst recht die Landeseinheit wollen. Dann erst kämen nämlich die enormen wirtschaftlichen Vorteile zum Tragen. Andererseits ist Tirol mehr als ein bloßer Wirtschaftsraum. Es ist ein gemeinsamer Kultur- und Lebensraum. Wenn man diesem Umstand nicht vollkommen Rechnung trägt, bleibt alles andere eine halbe Sache. Das soll sich der LH auch einmal hinter die Ohren schreiben! (Wie Süd-Tirol im Herbst nur die SVP wieder wählen konnte? - seufz!)

2

Spannendes Jahr 2009!
Die Wiedererlangung der Landeseinheit verdient wirklich jede Unterstützung! Fast täglich hört und liest man mittlerweile autonomiekritische Meldungen aus Rom. Grüne und die Durnwalder-SVP samt den meisten Medien kapieren allerdings die wachsende Bedrohung unseres Sonderstatuts anscheinend nicht (mehr) und fördern noch dazu durch ihr Verhalten mehr oder weniger bewusst die Altoatesinierung im Lande. Weit haben wir’s gebracht! Das Andreas-Hofer-Jahr bietet eine gute Gelegenheit, den Menschen im Lande vor Augen zu führen, worum es eigentlich geht und dass die Chance, sich endlich wieder vom verfallenden Staat Italien zu lösen, groß wie selten zuvor ist. Gerade die Jugend ist guter Dinge, und alle (Süd-)Tiroler sollten diesen neuen Schwung nutzen. Nehmen wir uns allerdings in Acht vor den zu erwartenden gefährlichen Störfeuern und Provokationen der Faschisten und manch anderer italienischer Kreise. Angeblich wurde in Rom auch bereits eine Geheimdienst-Sondereinheit „Gedenkjahr 2009“ gebildet, die nichts Gutes verheißt. Demnach soll das italienische Innenministerium eine mehr als 30köpfige Arbeitsgruppe zu dem Thema des Tiroler Gedenkjahres und Landesfestzuges 2009 gebildet haben, der man nicht recht trauen darf. Sollte da was dran sein, muss man dem politisch und medial entschieden entgegen treten!